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Archive for Mai 2013

Ein erster Versuch im „Triesterviertel“ verlief erfolgreich
– weitere werden folgen.

Experten/Expertinnen sind Personen, die von einer bestimmten Sache etwas besser verstehen als andere und ihr Wissen daher selbstbewusst vertreten können. Wenn nun solche Fachleute zu konkreten Themen ins Gespräch miteinander kommen, ihr Wissen und ihre Erfahrungen öffentlich mit anderen teilen, dann profitieren alle.

Auf dieser bekannten Tatsache beruht auch die Idee der „Marktplatzgespräche im Triesterviertel“:

Bewohner_innen („Lokalexperten/-expertinnen“) reden „auf gleicher Augenhöhe“ mit Fachleuten aus der Stadtverwaltung („Fachexperten/-expertinnen“) und Politik („Politikexperten/-expertinnen“) über konkrete Themen des Grätzlalltags, die von öffentlichem Interesse sind.

Umwidmung-Info 22.3.13

………………………….Erstes „Marktplatzgespräch“ am 22.3.2013

Nach einem ersten Gespräch am 22.3. über die geplante Umwidmung bei unseren beiden „Grätzlschulen“ in der Knöllgasse (Näheres dazu) wird am
Do, 27.6. um 18.30 Uhr in der „Quarinpassage“ (Quaring.20)
ein weiteres „Marktplatzgespräch“ folgen:

Thema: „Was tun gegen aggressive Hunde-Halter_innen?“

Dazu auch Näheres in der Einladung

Im vorhergegangenen WordPress-Beitrag vom April über die „Kindergruppe Terrassenhaus“ erwähne ich ein großes Problem der Mütter, die freilaufenden Hunde in Parks und vor allem am Wienerberg. Dieses Problem wurde zum Schwerpunkt unserer gemeinsamen Initiativen.
Daher war es naheliegend, es auch zum Thema des 2. „Marktplatzgespräches“ der Plattform „Unser Triesterviertel“ zu machen.

Meine Bemühungen, aus der Wiener Stadtverwaltung jemanden für dieses Gespräch zu gewinnen, waren erfolglos. Ich wurde nach einigen eMail-Versuchen telefonisch zur Polizei und zur Sozialarbeit verwiesen. Das Stadtgartenamt fühlt sich ebenfalls nicht zuständig und verwies mich auf die ausreichend vorhandenen gesetzlichen Regelungen. All das hilft aber beim konkreten Aufeinandertreffen von Kindern mit freilaufenden Hunden gar nichts. Noch dazu, wenn die zuständigen Halter_innen häufig völlig uneinsichtig sind und oft sehr aggressiv auf das Erwähnen von gesetzlichen Regelungen reagieren.

Von Seiten der Polizei sind voraussichtlich wegen deren „chronischem Personalmangel“ keine merkbaren Änderungen zu erwarten. Sozialarbeiter_innen gegen aggressive Hunde-Halter_innen einzusetzen scheint mir auf Dauer zu wenig wirkungsvoll zu sein.
Bei den Uneinsichtigen helfen meiner Ansicht in erster Linie häufigere Kontrollen und strengere Sanktionen.
Könnte man aber nicht z.B. die Aufgaben der Wiener „Waste-Watcher“ entsprechend erweitern?
Die bemühten Hundehalter_innen müssten strengere Maßnahmen gegen diese Minderheit ebenfalls unterstützen und außerdem würden dadurch die Wiener Erholungsgebiete aufgewertet werden.

Für den 27.6. hat Frau DI Petra Jens, seit Jänner 2013 „Beauftragte für FußgängerInnen der Stadt Wien„, ihre Teilnahme bereits zugesagt. Zugesagt haben auch Vertreter der Favoritner Polizei und eingeladen wurden noch Bezirkspolitiker_innen und Mitarbeiter_innen vom „Fair-Play“-Team.

Um die angestrebte „gleiche Augenhöhe“ zwischen den verschiedenen Experten/Expertinnen auch optisch deutlicher zu machen, finden diese Gespräche künftig nicht mehr frontal statt, sondern in einer kreisförmigen Sitzanordnung.
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