Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Projekte’ Category

…..die „Plattform MACH MIT

im Triesterviertel“,

“Telefonringe“,

Infotafeln „Orte erzählen“+ Audioguide,

und „Menschen erzählen„,

Kontaktgruppe zur Hausverwaltung „Zur Spinnerin 2“

Schach im Belgradplatz und Fortunapark„, „SToP Partnergewalt„(geplant)

Topothek Triesterviertel

und andere

Projekte im „Triesterviertel“

Zur Information:

„Global denken, lokal handeln“ = Ziel der „Rio-Deklaration“ von 1992.

170 Staaten haben in Brasilien ein Aktionsprogramm unterzeichnet mit dem Ziel, im 21. Jahrhundert in einer zukunftsfähigen Welt zu leben. Sie ist auch unter der Bezeichnung „Agenda 21“ bekannt.

Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher veröffentlichten Beiträge

Read Full Post »

….gegen die zunehmende Vereinsamung in der Stadt !

Auch in Wien kann es vorkommen, dass ein Kind/eine Frau geschlagen wird und niemand vom Haus reagiert oder Menschen stunden-, tage – oder sogar wochenlang in der Wohnung liegen, ohne Hilfe zu erhalten.

Eine relativ leicht organisierbare Möglichkeit, das zu verhindern, wären „Telefonringe“.

Die Idee lieferte Heinrich Hoffer (Büro PlanSinn) 2007/08 im Rahmen des „sALTo“ – Projektes der Stadt Wien im „Triesterviertel“: „Gut & selbstbestimmt älter werden im Stadtteil – Wie können Menschen möglichst lange selbstbestimmt, gesund und aktiv im heimatlichen Grätzl leben?“

Wie funktioniert ein „Telefonring“?

Zwischen fünf und zehn Personen bilden einen „telefonischen Ring“, das heißt: Jeden Tag innerhalb eines vereinbarten Zeitraums (z.B. zwischen 11 und 13 Uhr) ruft die Person A die Person B an. Es wird nur ein kurzes Informationsgespräch (1-2 Minuten) geführt: „Wie geht´s ? Alles in Ordnung?“ Vielleicht auch: „Was haben sie heute vor?“ B ruft nun C an usw. bis die letzte Person wieder A anruft.

Falls eine Person längere Zeit nicht abhebt, dann wird A verständigt. A ruft die folgende Person an und kümmert sich über die Ursachen des Kontaktproblems. Nähere Infos unter http://www.triesterviertel.at/  („noch nicht aktive Projektideen“)

Die grafische Darstellung des „Hoffer-Telefonringes“

Chronik meiner bisherigen Bemühungen um die Erprobung von „Telefonringen“ im „Triesterviertel“.

Frühere Beiträge zum Thema „Gemeinschaften“ im „Triesterviertel“:

15.5.2010 Nr.17: „Frauenpower“ am Wienerberg ? | Gedanken eines besorgten Großvaters (wordpress.com)

29.3.2012 Nr.39: 12 Themenvorschläge für die „Wiener Charta –Zukunft gemeinsam leben“ | Gedanken eines besorgten Großvaters (wordpress.com)

31.5.2012 Nr.41: „Stammtisch Triesterviertel“ = “Einmischen in unsere eigenen Angelegenheiten“! | Gedanken eines besorgten Großvaters (wordpress.com)

28.8.2013 Nr.55: Auch Rosa Jochmann hatte einen Traum | Gedanken eines besorgten Großvaters (wordpress.com)

30.6.2014 Nr.64: Gegen die „Einsamkeit in der Großstadt“! | Gedanken eines besorgten Großvaters (wordpress.com)

29.3.2015 Nr.73: Doris Knecht: „Was tun gegen Hilflosigkeit?“ | Gedanken eines besorgten Großvaters (wordpress.com)

30.5.2015 Nr.74: Gute Nachbarschaft fängt im Wohnhaus an | Gedanken eines besorgten Großvaters (wordpress.com)

30.6.2015 Nr.76: https://fritzendl.wordpress.com/2015/06/30/unser-triesterviertel-im-internationalen-vergleich/

30.9.2015 Nr.79: Integration beginnt im Wohnhaus und Grätzl | Gedanken eines besorgten Großvaters (wordpress.com)

30.6.2016 Nr.88: „Von der Nachbarschaft zur Gemeinschaft“ | Gedanken eines besorgten Großvaters (wordpress.com)

31.3.2020 Nr.79: Integration beginnt im Wohnhaus und Grätzl | Gedanken eines besorgten Großvaters (wordpress.com)

30.9.2020 Nr.140: Unser Haus Zur Spinnerin 2 wird die 12.“Orte erzählen“-Tafel bekommen. | Gedanken eines besorgten Großvaters (wordpress.com)

29.2.2021 Nr.145: Zur Spinnerin 2: Unsere „gute alte Hausgemeinschaft“ ist wieder spürbar! | Gedanken eines besorgten Großvaters (wordpress.com)

30.6.2021 Nr.149: „Mein Haus ist mein Schloss!“ | Gedanken eines besorgten Großvaters (wordpress.com)

Read Full Post »

…weil Favoriten viel mehr ist als nur das „Sonnwendviertel“!

Was ist ein „Bürger*innen-Rat?

(Aus dem Vorarlberger „Handbuch Bürgerbeteiligung für Land und Gemeinden“)

Etwa 15 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger entwickeln in ca. 2 Tagen Lösungs- und Verbesserungsvorschläge zu Themen, die sie interessieren. Sie fassen die Ergebnisse in einem gemeinsam getragenen „Statement“ zusammen. Dieses „Statement“ wird im Anschluss öffentlich diskutiert. Alle Teilnehmenden sprechen für sich selbst und nicht als Vertreterinnen und Vertreter anderer.

Für wen?

Für bis zu 15 Personen; nach Zufallsprinzip ausgewählte Bürgerinnen und Bürger, möglichst vielfältig in Alter, Geschlecht, Bildung und Stärken

Die Themen

bestimmt die Gruppe selbst. Es wird über das gesprochen, was die Teilnehmenden am meisten bewegt. Um in einer kleinen Gruppe Ideen zu sammeln und Visionen zu entwickeln, Schwerpunkte oder Entwicklungsrichtungen zu definieren, um Projekte zu diskutieren und zu verbessern.

Grenzen

Bringt Ideen, aber keine fertig ausgearbeiteten Maßnahmen.

Erreichbares Ergebnis

 Ideen, Visionen, Vorschläge aus der gemeinsamen Sicht einer kleinen Gruppe, die Ergebnisse können danach detaillierter ausgearbeitet werden.

 Tipp

Die Ergebnisse sollen anderen Bürgerinnen und Bürgern sowie politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern persönlich präsentiert werden. (Dazu siehe auch unten „Gablitzmodell“)

Dauer

1-2 Tage, 1 Wochenende bis längerfristig


Für uns Bewohner*innen wäre ein „Bürger*innen-Rat“ eine Chance, durch persönliche Kontakte und gemeinsame Aktivitäten Vertrauen aufzubauen und auch „unser Triesterviertel“ als wohnens- und lebenswert zu erleben.

Wie und wo könnte ein „Bürger*innen-Rat“ im „Triesterviertel“ erprobt werden?

Für Planung und Durchführung wird unser privater Grätzlverein „triesterviertel.at“ als parteiunabhängiger Rechtsträger beim Bezirk-Favoriten oder bei der Wiener Stadtregierung demnächst um Unterstützung ansuchen.

Passend wäre, wenn die Ergebnisse des „Bürger*innen-Rats“ am Beginn von Bezirksvertretungs-Sitzungen kurz präsentiert werden könnten. (Siehe Chronik „Gablitzmodell“ und dessen Ziele)

Bei unserem wichtigsten Grätzlprojekt „Unser Triesterviertel – Orte erzählen“ hat sich auch die fachliche Beratung durch die damalige Gebietsbetreuung ( bis 2017) und dem Bezirksmuseum (bis heute) sehr gut bewährt.

Als Mitglied von „Basis.Kultur.Wien“ hat unser Verein ebenfalls schon gute Erfahrungen durch organisatorische und finanzielle Unterstützung machen können. (z.B. 2014 und 2017)

Ein zentrales Ziel könnte sein, auch im „Triesterviertel“ einen Raum z.B. für gemeinsames Singen, Musizieren und Tanzen sowie die Möglichkeit zur Präsentation zu bieten.

Als „grätzlhistorischen“ Ort von Veranstaltungen würden wir mit Zustimmung der Hauseigentümer und des aktuellen Mieters (eine „Freikirche“) das ehemalige „Quellenkino“ (Quellenstr.156) benützen können.

Dazu passend frühere „Gedanken“:

Nr.88: „Von der Nachbarschaft zur Gemeinschaft“

Nr.136: Es gibt auch noch „Unser buntes*) Triesterviertel“!

Nr.141: Mit Kindern freuen im „Triesterviertel“

Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher veröffentlichten Beiträge

Read Full Post »

Diese Untersuchung zeigt meiner Meinung nach, wie wichtig besonders in sozial benachteiligten Stadtteilen die Förderung von sozialer Durchmischung der Bewohner*innen ist. Das geschieht auch im „Triesterviertel“ leider immer weniger, besonders wenn Grätzlinitiativen parteipolitisch unabhängig sind wie z.B. das Tafel-Projekt „Orte erzählen“. Da wurde seit 2007 unser privater Verein „triesterviertel.at“ als Rechtsträger vom Bezirksmuseum und der Gebietsbetreuung fachlich beraten.

Diesem erfolgreichen Grätzl-Projekt wurde leider 2017 die Unterstützung der „alten“ Gebietsbetreuung entzogen, sie wurde „aufgelöst“. Seit 2018 widmet sich das neue GB10-Team (SPÖ-) parteipolitisch besser „vermarktbaren“ Stadtteilen nahe dem Hauptbahnhof wie dem „Sonnwendviertel“, den „Ankerbrotgründen“ und aktuell dem „Kempelenpark“. Das „Triesterviertel“ wird zunehmend zum „Problemviertel“.

Dieser Sozialmonitor der AK-Wien bestätigt unserer Meinung nach die Fehlentscheidung 2017/18 eindrucksvoll. Der Bericht der beiden Mitarbeiter DI Thomas Meindl und Ing.Siegfried Schuller (er ist seither arbeitslos) des früheren GB10-Teams in den „Perspektiven1/2001“ dokumentierte unsere gute Zusammenarbeit seit den 80-er-Jahren im Interesse der Entwicklung von „UNSEREM TRIESTERVIERTEL“.

AUS DIESER UNTERSUCHUNG:

„Wesentliches Ziel dieses Sozialmonitorings ist es, die ungleichen Lebenslagen der Bevölkerung Wiens auf möglichst kleinräumiger Ebene (250m-Rasterzellen) anhand eines einzelnen Maßes – einem Index für sozialen Status – zu erfassen. Unter den möglichen Eigenschaften sozialer Lebenslagen, die zugleich Hinweis auf den sozialen Status einer bestimmten Bevölkerung geben, wurden folgende vier Merkmale ausgewählt: das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen, der Anteil an Personen mit Hochschulabschluss, der Anteil arbeitslos gemeldeter Personen, sowie der Anteil an Personen, deren formale Bildung nicht über den Pflichtschulabschluss hinausgeht. (S.25)

Thomas Ritt, Leiter Abteilung Kommunalpolitik und Wohnen der AK Wien:

„Viertel, in denen viele Kinder wohnen, die von Armut betroffen sind, wo es höhere Arbeitslosenzahlen und geringeres Einkommen gibt, müssen bevorzugt behandelt werden. Hier muss mehr Budget zielgerichtet hinfließen, es braucht Bildungs- und Kultureinrichtungen vor Ort, die Mitgestaltung des eigenen Viertels muss gefördert und lokale Ökonomie gestärkt und aufgebaut werden. So gelingen lebenswerte Städte für viele.“

Camilo Molina, AK Wien:

Wenn die gesellschaftliche Mitte unter Druck gerät, nimmt das Potential für soziale Konflikte zu.

Wie ist Ihre Einschätzung, ist Wien gut durchmischt oder gibt es Polarisierung?

Beides. Wien hat einerseits eine recht breite Zone der sozialen Durchmischung. Andererseits nehmen Ungleichheiten unübersehbar zu: Hier Wohlstandszonen, die sich mit einer zunehmenden Exklusivität teurer Wohngebiete ausweiten, dort statusniedrige Gebiete, in denen der Lebensstandard abnimmt, die Kaufkraft sinkt und Arbeitslosigkeit hoch ist.

Was sind die Gefahren, wenn die Segregation (d.h. „Ausgrenzung“, FE) einer Stadt groß ist?

Soziale Durchmischung ist hauptsächlich um die gesellschaftliche Mitte abgesiedelt. Wenn hohe und niedrige Statusgruppen, also die Armen und Reichen, sich auseinanderbewegen, steigt die Gefahr sozialer Polarisierung. Konkret bedeutet dies, dass sich Bevölkerungsgruppen zunehmend voneinander abgrenzen, sich auch sozialräumlich abschotten. In der Folge gerät die gesellschaftliche Mitte unter Druck, während insgesamt das Potential für soziale Konflikte steigt

Was muss getan werden, damit eine Stadt eine gute soziale Durchmischung hat?

Das Zauberwort lautet integrierte Stadt- und Quartiersentwicklung. Die wichtigsten Instrumente sind leistbares Wohnen, Stärkung der Infrastrukturen für Soziales, Bildung, Gesundheit, Mobilität sowie Förderung ökonomischer und kultureller Aktivitäten.

———————————————————————————————————————————-

Dazu passen auch:

Nr.76: „Unser Triesterviertel“ im internationalen Vergleich |

Nr.144: „Menschen erzählen“ und „Orte erzählen“

Nr.145: Zur Spinnerin 2: Unsere „gute alte Hausgemeinschaft“ ist wieder spürbar! |

DorfWiki: Triesterviertel/GedankenInhaltsVerzeichnis unter den Themen „Aktivitäten-Projekte“, „Bezirkspolitik“, „BürgerInnen-Beteiligung“ ,“Geschichte-Kultur“, „Gesundheit“, „Kinder-Eltern-Großeltern“ und „Öffentlicher Raum“.

Read Full Post »

……………………..vom Waldmüllerpark bis zum Wasserturm.

Eine erfreuliche „Initiative für politische Qualität“ am Nationalfeiertag macht – in Richtung „Kind“ – auch manche Unterschiede klar:

„Es zählt der Mensch, nicht die Fraktion“

Der „Kurier“ vom 27.10.2018 berichtete unter diesem „Aufhänger“ über eine bemerkenswerte Aktion am Nationalfeiertag.

kurier1-27.10.18
(Bild: Kurier/Franz Gruber)

Untertitel: „Friedensmarsch durch Weinberge: Politiker aller Couleur verbündeten sich bei Wanderung und fordern mehr „politische Qualität“.

Einige Ausschnitte daraus:

„Es ist so etwas wie eine überparteiliche „Friedensbewegung“, die da am Nationalfeiertag über die Stammersdorfer Kellergasse zum Buschenschank „Ausblick Wien“ marschierte. Organisiert wurde das von der „Initiative für politische Qualität“, http://politikqualitaet.at/ bei der sich Politiker aller Couleur verbünden…..
Um die „Art und Weise“, geht es bei der Initiative, die vor etwa zwei Jahren vom Grünen Wirtschaftskämmerer Hans Arsenovic und dem schwarzen EU-Abgeordneten Lukas Mandl ins Leben gerufen wurde…..

„Es stört uns, dass manche aus Prinzip dagegen sind, wenn die Idee von einer anderen Partei kommt. Es ist ja nichts dabei, wenn man klatscht, wenn die Rede gut war. Wurscht, bei welcher Partei der ist“, sagt Arsenovic……

ÖVP-Abgeordneter Nico Marchetti ist pragmatisch: „Demokratie ist Kompromiss, und Kompromiss tut manchmal weh.“ Nur so, betont der 28-jährige Wiener, bringe die Politik etwas weiter. (Näheres unter)

Diese Initiative ist sicher wertvoll und verdient möglichst viel Unterstützung. Aber gerade in Hinblick auf das gerade entstehende „Bildungsgrätzl Triesterviertel“ sollte vor allem der Satz gelten:

„Es zählt das Kind, nicht die Fraktion (und Religion)“.

In einem längeren Telefongespräch mit Mag.Margit Wolf, der Geschäftsführerin von „Interface„,  hat diese ein meiner Meinung nach passendes Motto speziell für das „Bildungsgrätzl Triesterviertel“ vorgeschlagen: „Buntes Dorf“ zur Begleitung unserer Kinder .

Stadtrat Jürgen Czernohorszky nennt nämlich als zentrales Ziel : “Die gesamte Grätzlgemeinschaft soll an der Entwicklung der Kinder teilnehmen“ und Bildungsdirektor Heinrich Himmer bekräftigt: „Es ist besonders wichtig, dass alle an einem Strang ziehen“

Was ist unter „gesamte Grätzlgemeinschaft“ oder „alle an einem Strang ziehen“ im Sinne des „Bildungsgrätzl-Konzeptes“ zu verstehen? (Siehe WordPress-Beitrag vom September)

Es sollten vor allem jene Einrichtungen eines Stadtteils (Grätzl) mit öffentlichen und privaten Trägern vernetzt sein, die mit „Volksbildung“ im engeren und weiteren Sinn befasst sind. (Kindergärten, Schulen, Freizeitbereich, Beratungsstellen, Kultureinrichtungen, Büchereien, Volkshochschulen, Bildungsinitiativen o.ä. )

Die kommenden Treffen von Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen dieser Grätzleinrichtungen sollten daher im Sinne des BG-Konzeptes vor allem zum persönlichen Kennenlernen und zur Vernetzung im Grätzl dienen.

Auf Basis dieser auf wechselseitigem Vertrauen beruhenden Kontakte könnten in der Folge die vorhandenen Qualifikationen und räumlichen Möglichkeiten „auf kurzem Weg“, also möglichst unbürokratisch, rasch und flexibel und – in diesem Fall – kindgerecht umgesetzt werden.

Diese positiven Erfahrungen konnte ich bei der Entwicklung des sogenannten „Regionalteam Favoriten“ in den 80-er bis 00-er Jahren miterleben, „einer unabhängigen Vernetzungsplattform von Menschen in der Bildungs-, Gesundheits- und Sozialarbeit“.

——————————————————————————————————————-

Bilder: Arbeitskreis „Kinder/Jugendliche“ am 3.4.2000 im Institut für Suchtprävention aus der Broschüre „20 Jahre Regionalteam Favoriten“ (April 2002) und  im „Back on Stage“- Lokal am 18.9.2006 (Fotos FE)

RT10-AK KJ 3.4.2000
18.9.2006 BoS

Den gewählten Vertretern/Vertreterinnen von politischen Fraktionen oder leitenden Angehörigen von Religionsgemeinschaften stehen genügend andere Formen von gesellschaftlicher Teilhabe zur Verfügung, wo sie sich auch für die Interessen von Kindern einsetzen könnten. (Siehe: „Initiative für politische Qualität“)

Daher sollten sie an „Bildungsgrätzl“- Besprechungen nur teilnehmen, wenn sie dazu eingeladen werden.

——————————————————————————————————————

Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher veröffentlichten Beiträge:
http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?Triesterviertel/GedankenInhaltsVerzeichnis

Read Full Post »

Zehn Jahre lang haben Mitarbeiter der Gebietsbetreuung gemeinsam mit dem Bezirksmuseum Favoriten unseren Verein „triesterviertel.at“ beraten. Über die Geschichte und Entwicklung des Wohngebiets an der Triesterstraße zwischen Matzleinsdorferplatz  und Spinnerin am Kreuz.  Seit 2018 sind sie durch ein anderes Team ersetzt worden.

Warum zerstört die Stadt dieses erfolgreiche Modell einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen zivilgesellschaftlich engagierten BewohnerInnen und den Facheinrichtungen des Bezirks?

Fünf Beispiele:

  1. Das gemeinsame Tafelprojekt „Orte erzählen“ Es. sollte ein Modell werden für ganz Wien. Mittels Info-Tafeln an bemerkenswerten Orten soll in Verbindung mit einer Webseite und (seit der 10.Tafel) einem Audioguide soll über deren Geschichte informiert werden.
  2. Der „Audioguide Triesterviertel“ wurde auf der Webseite der Gebietsbetreuung  ebenso wie das „gesamte „Orte erzählen“-Projekt präsentiert. Das gibt es auf der neuen GB-Webseite alles nicht mehr. Zum Glück wurde er auch auf der privat finanzierten neuen Webseite http://www.orteerzaehlen.at gerettet. Viele Jahre Arbeit des „alten“ Teams der Favoritner Gebietsbetreuung wurden mit dieser Umstrukturierung „entsorgt“. Angeblich aus Einsparungsgründen. Ich glaube das nicht.
  3. Folgende beiden Tafeln (140×70 cm) fertigen Ing.Siegfried Schuller und DI Hannes Gröblacher im Rahmen unserer Teilnahme am „Festival der Bezirke“ am 10.6.2014  Sie weisen auf die Entwicklung auf das Gebiet zwischen Matzleinsdorferplatz und dem sogenannten „Fischplatz“ bei der Quellenstraße hin. Hier, in der Quellenstr.156, befindet sich auch die 10. „Orte erzählen“-TafelIMG_0006….IMG_0004
  4. Über Vermittlung der Gebietsbetreuung wurde das „Triesterviertel“ 2015 Teil einer Vergleichsstudie mit ähnlich strukturierten Stadtteilen in den USA und Senegal. Sie wurde von Manuela Wade verfasst,  als Buch veröffentlicht und am 1.7.2015 in der Gebietsbetreuung präsentiert: „Mikrokosmos Stadtviertel – Lokale Partizipation und Raumpolitik“
  5. Gemeinsam mit der Gebietsbetreuung wurde Ende 1916 eine Broschüre über das „Orte erzählen“-Projekt erstellt. Der Bezirk finanzierte davon 2500 Stück.

Frühere Beiträge, die zum Thema passen:

https://fritzendl.wordpress.com/2012/06/25/wir-sind-auch-expertinnen-fur-die-geschichte-unseres-triesterviertels/

https://fritzendl.wordpress.com/2012/11/30/7-infotafeln-zur-gratzlgeschichte-sind-schon-zu-sehen/

https://fritzendl.wordpress.com/2013/09/29/die-entwicklung-des-triesterviertels/

https://fritzendl.wordpress.com/2013/10/31/unser-triesterviertel-orte-erzahlen/

https://fritzendl.wordpress.com/2016/05/31/das-unser-triesterviertel-orte-erzaehlen-team-feiert/

https://fritzendl.wordpress.com/2016/12/31/bezirksvorstehung-finanziert-2-500-orte-erzaehlen-broschueren/

https://fritzendl.wordpress.com/2018/02/28/matz-platz-u2-u5-wuensche-an-die-stadtplanung-ma21/

———————————————————————————————————
Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher veröffentlichten Beiträge:

http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?Triesterviertel/GedankenInhaltsVerzeichnis

Read Full Post »

28.5.2018: „hoffentlich“: Denn leider gibt es noch Probleme mit dem Mietvertrag. Daher war die Freude zu früh.

Dr.Christine Albrecher folgt Dr.Helmuth Grohs, der in Pension ging.

Durch die Pensionierung 2017 des Allgemeinmediziners Dr.Grohs entstand im oberen „Triesterviertel“ ein starker Druck auf die noch vorhandenen Ärzte. Viele Menschen wandten sich an die in der Nähe befindliche „Apotheke Haupt“ (In der „Quarinpassage“) um Unterstützung. Es musste sowohl ein/e Arzt/Ärztin als auch ein geeigneter Raum für die Ordination gefunden werden, da die frühere Ordination von Dr.Grohs nicht mehr zur Verfügung stand.

• Im August 2017 informierte die Favoritner Bezirkszeitung „bz“ unter dem Titel „Langes Warten auf praktischen Arzt – Triesterviertel: Seit einem Jahr wird ein Nachfolger gesucht“ über die Pensionierung des langjährigen Arztes Dr.Helmuth Grohs.

• Seit die Allgemeinmedizinerin Dr.Christine Albrecher im Oktober 2017 auf der Suche nach einem geeigneten Raum auch in der „Apotheke Haupt“ nachfragt, wird sie von deren Geschäftsführerin Mag.Nicola Hitchman unterstützt. Sie ersucht einen Bezirkspolitiker um Unterstützung und informiert auch mich, da wir einander schon seit längerer Zeit kennen.

Dr.Albrecher 12.2.18

Helga Endl, Dr.Christine Albrecher, Mag.Nicola Hitchman (dahinter Gabi Sich von „Gabis Schmankerln“)
• Im Hof der Wohnhausanlage Quaring.22 (angebaut an den Viktor-Adler -Hof, Triesterstr.57-65) findet Dr.Albrecher ein ebenerdiges Nebengebäude vom ehemaligen Kindergarten, den sie als geeignet betrachtet.

• Am 28.3. berichtet die Bezirkszeitung „bz“ unter dem Titel „Eine neue Ärztin für das Triesterviertel“- Eine Nachfolgerin für den Allgemeinmediziner Helmuth Grohs steht bereits in den Startlöchern.

Ende des Vorjahrs ging der beliebte Hausarzt Helmuth Grohs in die Pension. Seitdem sind rund 2.000 Patienten im südlichen Triesterviertel auf der Suche nach einem Nachfolger. Denn die nächste Praxis ist rund einen halben Kilometer entfernt. Die Allgemeinmedizinerin Christine Albrecher hat nun barrierefreie Räumlichkeiten im Viktor-Adler-Hof gefunden. Über die Quaringasse erreicht man die zukünftige Praxis. Am Mittwoch, 11.April, ist bereits ein „Kennenlern-Tag“ vereinbart worden: In der Quarinpassage können die Anrainer von 16 bis 17 Uhr mit der neuen Hausärztin plaudern Auch Bezirksvorsteher Marcus Franz hat sein Kommen zugesagt. Nicola Hitchman von der Apotheke Haupt und Fritz Endl sind glücklich, dass ihr Engagement für eine Arzt-Nachfolge nun zur baldigen Eröffnung der Praxis führt.“ 

Albrecher Einl-500
Am 11.4.2018 kann Dr.Christine Albrecher in der Quarinpassage vom Bezirksvorsteher Marcus Franz begrüßt werden. 

Diese erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Dr.Christine Albrecher, der „Apotheke Haupt“ und unserem kleinen Verein „triesterviertel.at“ soll als Projekt „Gesundheit im Triesterviertel“ weitergeführt werden.

__________________________________________________________________________

Näheres dazu unter: http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?Triesterviertel/Projektideen/AktiveProjekte/GesundheitImTriesterviertel

Zwei WordPress-Beiträge zum Thema aus dem Jahr 2011:

https://fritzendl.wordpress.com/2011/01/31/„gesunde-gratzln“-brauchen-aktive-arztinnen-und-arzte/

https://fritzendl.wordpress.com/2011/07/30/„gratzlarztearztinnen“-sind-keine-automechaniker_innen/

Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher veröffentlichten Beiträge: http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?Triesterviertel/GedankenInhaltsVerzeichnis

Read Full Post »

…… braucht aber auch Visionen. Meine Vision ist eine   

                 W E R K S T A T T

                                        F A V O R I T E N

„Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen“, diese Aufforderung des deutschen Altbundeskanzlers Helmut Schmidt interpretiere ich auch im Sinne „gesellschaftlicher Gesundheitsvorsorge“.

Ausgewiesene Fachleute würden bei dieser „Vorsorgeuntersuchung“ Vorschläge machen, wie wir uns als zivilgesellschaftlich engagierte Menschen beteiligen können, um unsere Demokratie möglichst lange „gesund“ zu erhalten. Die darauf folgenden Entscheidungen der gewählten Gremien liegen letztlich in unserer gemeinsamen Verantwortung.

Als Angehöriger der altersbedingt immer weniger werdenden „Kriegsgeneration“ (Jg 1942) und Großvater zweier pubertierenden Mädchen möchte ich deren (kommenden) Fragen möglichst gut beantworten und mein Handeln transparent machen können. Anders als mein Vater (1896-1976), der mit mir leider nie über sein Engagement „für Führer und Vaterland“ gesprochen hat.

Worauf stützt sich nun meine Hoffnung, dass eine „WERKSTATT FAVORITEN“ auch in die Praxis umgesetzt werden könnte?

  • Unser Bezirksvorsteher Marcus Franz vermittelt einen glaubhaften „Willen zur Öffnung“, zur Begegnung „, mit Respekt und auf gleicher Augenhöhe“.
  • Geeignete Räumlichkeiten für die erhoffte „Werkstatt Favoriten“ befinden sich Ecke Quellenstraße 217/Knöllgasse 2.  (Hier ist voraussichtlich noch für zwei Jahre die Bildungseinrichtung „Spacelab-Kreativ“ untergebracht.) Früher war davor noch ein kleiner Marktplatz.
Spacelab-Ecke 500
  • Diese Adresse hat Bezirksvorsteher Franz schon bei einem Gespräch zum Thema „Bildungsgrätzl“ in dessen Büro im Jänner als einen wünschenswerten „Ort der Begegnung“ für den 10.Bezirk bezeichnet.
  • Die Chance, dass dieses Projekt von ALLEN politischen Gruppierung des Bezirks unterstützt werden kann, schätze ich als relativ groß ein. (Das zeigt sich ja auch bei der gemeinsamen Ablehnung eines Bus-Zentrums am Verteilerkreis)  Wer im 10.Bezirk sollte  dagegen sein, wenn es ein Projekt des GANZEN Bezirks ist? (Favoriten ist ein großer Bezirk und die Frage der Finanzierung ist bekanntlich AUCH von dessen politischem Willen abhängig.)
  • Konkreter Anlass für meine „Vision“ ist die Einladung der Bevölkerung zur Mitsprache durch die MA21 (Stadtteilplanung) bei der U2-Station am Matzleinsdorfer-Platz. (Dazu Näheres) Sie erfolgte NACH dem Fertigstellen der U-Bahn-Pläne  durch die „Wiener Linien“ in das Hotel eines Investors  und zeigt das Ungleichgewicht bei sogenannten „Kooperativen Planungsverfahren“ .  Wer kooperiert wann mit wem? Auch eine rechtzeitige Beteiligung der Bevölkerung  könnte in der „WERKSTATT FAVORITEN“ künftig besser vorbereitet werden.

Zuletzt noch eine gute Nachricht zum Thema „Gesundheit“:

Es wird bald wieder eine Ärztin im „Triesterviertel“ geben! (Das passt auch gut zum „Frauentag“ am Do, 8.3.!)

In Nachfolge von Herrn Dr.Grohs, der voriges Jahr in Pension gegangen ist, wird höchstwahrscheinlich die praktische Ärztin Dr.Christine Albrecher im Viktor-Adler-Hof eine neue Ordination einrichten können. (Dazu Näheres) BV Marcus Franz wird sie daher am 11.4. um 16 Uhr in der „Quarinpassage“ begrüßen können. (Einladungen werden noch folgen).


Viele frühere dazu passende „Gedanken“-Texte:

16.7.2009 Hier bin ich daheim

26.12.2009 Großeltern aller Länder vereinigt euch!

29.5.2011 Ein „Runder Tisch“ zum Thema Bürgerbeteiligung in Favoriten!

27.11.11  Großeltern, wir haben eine Verpflichtung!

31.05.13  „Marktplatzgespräche“ statt „Biertischgeraunze“!

28.02.14  Gute BezirkspolitikerInnen sollten zuerst für uns BewohnerInnen da sein!

30.06.14 Gegen die Einsamkeit in der Großstadt!

26.7.14 Wien braucht mehr Demokratie!

29.3.15 Doris Knecht: Was tun gegen Hilflosigkeit?

Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher veröffentlichten Beiträge

Read Full Post »

Gute Gespräche mit dem Programmkoordinator der MA21 Dipl.-Ing. Christoph Hrncir, der für das „Zielgebietsmanagement Favoriten – Hauptbahnhof – Arsenal“ zuständig ist und seinem Mitarbeiter  Dipl.Ing. Andreas Kourilek.

Matz1-1.3.18
Matz2-1.3.18

Beide schlagen ein weiteres Gespräch nach Ostern „im kleineren Kreis“ vor, diesmal – so hoffen wir – in der Bezirksvorstehung.

Das Streichen des ursprünglich geplanten eigenen Zuganges zum U-Bahn-Kreuz-Matzleinsdorfer-Platz auf der Seite des 10.Bezirks (Evangel. Friedhof) wird mit fehlendem Geld begründet. Aber warum wurde er nicht beim 5.Bezirk gestrichen? Dafür wird jetzt eine Brücke über die Triesterstraße „angedacht“.

Unsere kleine „Matz-Platz-U2“- Gruppe bereitet bzgl. des Zuganges vom/zum 10.Bezirk eine Petition an den Wiener Gemeinderat vor. Dazu benötigen wir mindestens 500 Unterschriften. Wir hoffen aber auch da auf die Unterstützung der Bezirksvorstehung und ALLER Favoritner Parteien.

Wichtig ist uns auch, dass die 1860 nach Plänen von Theophil Hansen errichtete „Christuskirche“ durch Zubauten nicht ihre zentrale Position einbüßt bzw. von hohen Bauten an der Triesterstraße „in den Schatten gestellt wird“.

Matz6-28.2.18

Die Grundeigentümer:

A: Obi-Sochor B: Größtenteils Stadt Wien und C: ÖBB und Mazda-Rainer

Diese Wünsche und Anregungen wurden an die Pinwand geheftet:

Matz6-28.2.18
Matz5-28.2.18
Matz4-28.2.18
Matz3-28.2.18
Matz2-28.2.18
Matz1- 28.2.18
Matz3-1.3.18
Matz4-1.3.18

Frühere Beiträge, die zum Thema passen:

https://fritzendl.wordpress.com/2018/01/31/wer-bestimmt-am-matzleinsdorferplatz/

https://fritzendl.wordpress.com/2014/08/30/die-u2-kommt-auch-ins-triesterviertel/

https://fritzendl.wordpress.com/2016/05/31/das-unser-triesterviertel-orte-erzaehlen-team-feiert/

Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher veröffentlichten Beiträge

Read Full Post »

Weil es nicht nur um Politik und Geld geht.

ES GEHT VOR ALLEM UM DIE HALTUNG, UM WÜRDE UND RESPEKT!

Ich bin ein alter (Jg.1942) frühpensionierter (1992) Wiener Hauptschullehrer und mache mir vor allem Gedanken darüber, ob und wie unsere beiden geliebten Enkelmädchen (10 bzw. 13 Jahre) ohne allzu großem psychischen Schaden mit der Schule zurechtkommen.

Während der Volksschulzeit konnten sie die „Schule ums Eck“ besuchen. Dort gibt es auch eine „Mehrstufenklasse“, geleitet von zwei Lehrerinnen, die für unsere beiden Enkeln ein Glücksfall waren. Sowohl subjektiv als auch auf Grund unserer  beruflichen Erfahrungen.  (Meine Frau war Volksschullehrerin.)

Nun werden sie an jener „normalen“ Allgemeinbildenden höheren Schule im 12.Bezirk  unterrichtet,  die auch unser künftiger Bundeskanzler besuchte.

Daraus könnte der positive Schluss gezogen werden, dass auch unsere beiden Enkelmädchen – so wie alle SchülerInnen dieser Schule – jede Chance haben, um „erfolgreich durch Leistung“ zu werden.

Leider sieht es in der Realität für viele SchülerInnen weniger positiv aus. Ich möchte daher in diesem „Gedanken“-Beitrag für eine Umorientierung der Bildungsdiskussion in eine – aus meiner Sicht – AB SOFORT UMSETZBARE RICHTUNG plädieren: zur „GRÄTZLSCHULE“ und zum „BILDUNGSGRÄTZL“.

Bei meinen bisherigen „Wordpress“- Beiträgen habe ich immer wieder Gedanken in diese Richtung veröffentlicht. (Siehe anschließende Links). Daher möchte ich an dieser Stelle nur daran erinnern, dass schon 2007 in der Publikation „Perspektiven“ des damals noch aktiven SPÖ-nahen „Zentralvereins der Wiener Lehrerschaft“ einige Argumente für die „Grätzlschule“ zur Diskussion gestellt worden sind.

Rainer Grubich:  „Homo oder Hetero? – Eine Frage des (pädagogischen) Umgangs mit Diversität“

………………..R.Grubich 600

In der abschließenden Vision „Schule für alle“ nannte Rainer Grubich folgende zwei Voraussetzungen:

„1. EINE gemeinsame Schule für ALLE Kinder und Jugendlichen einer Region/eines „Grätzls“ und

2. eine inklusive Pädagogik, in der ALLE KINDER UND SCHÜLER/INNEN in KOOPERATION miteinander AUF IHREM jeweiligen ENTWICKLUNGSNIVEAU nach Maßgabe ihrer momentanen Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungskompetenzen in Orientierung auf die „nächste Zone ihrer Entwicklung“ an und mit einem „GEMEINSAMEN GEGENSTAND“ spielen, lernen und arbeiten.“

Damals schrieb ich einen Leserbrief, der leider nie veröffentlicht worden ist.

Darin wünschte ich Rainer Grubich abschließend, „auch andere positive Reaktionen und vor allem wünsche ich ihm Unterstützung bei der Forderung nach einer „Grätzlschule“ zumindest in Wien. Vielleicht stehen diesmal „die Sterne“ günstiger als noch vor einigen Jahren.“

STEHEN 2017 DIE STERNE FÜR „GRÄTZLSCHULEN“ GÜNSTIGER ALS 2007?

Rainer Grubich hat in der Zwischenzeit an der Pädagogischen Hochschule in Wien das sehr aktive „Büro für inklusive Bildung“ (BIB) mitaufgebaut.

Ich wünsche ihm jedenfalls weiterhin jene spürbare Begeisterung, um gemeinsam mit dem BIB-Team für das Ziel einer inklusiven „Grätzlschule“ zu werben.

Und mir wünsche ich

  1. dass diese Wünsche nicht nur vom Christkind gelesen werden und dass
  2. auch von der Politik der Weg in Richtung „Grätzlschulen“ und „Bildungsgrätzl“ ZUERST im Interesse aller Kinder und Jugendlichen unterstützt wird.

Weil es nicht nur um Politik und Geld geht.

ES GEHT ZUERST UM DIE HALTUNG AUF DIESEM WEG, UM WÜRDE UND RESPEKT!

Zum Thema passende frühere Beiträge:

Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher veröffentlichten Beiträge

Read Full Post »

Older Posts »