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Vorbemerkung:

Ein „Jahresrückblick“ scheint mir die logische Ergänzung zur bisherigen Dokumentation meiner Bemühungen um mehr Wohn- und Lebensqualität im „Triesterviertel“ zu sein.
Monatlich berichte ich hier seit Juni 2009 zumindest einmal davon, was ich als besonders erwähnenswert betrachte. Solche Überlegungen dienen mir in erster Linie dazu, „Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, aber hartnäckig dran zu bleiben, wenn ich zur Ansicht gelange, dass Dinge doch veränderbar sind und schließlich dazu, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ (Frei nach dem „Gelassenheitsgebet“)
Und zusätzlich sinnvoll sind diese Texte, wenn sie auch von anderen Menschen gelesen werden.

Einige Aktivitäten vom Jahr 2013, die 2014 hoffentlich eine Fortsetzung finden werden:

(Entnommen meinem „MachMitTagebuch“ mit Links für nähere Infos)

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11.1.2013 Besuche bei der Bürgerinitiative „Republik Reinprechtsdorf“
Gegen die vielen Wettlokale in der Reinprechtsdorferstraße. Verfassung: und Podiumsdiskussion am 5.2.

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16.3.2013 Teilnahme am „1.Topothekartreffen“ in Payerbach
Leider gibt es noch kein Bezirksmuseum in Wien, das ein Online-Archiv erproben würde.

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22.3.2013 Erfolgreiches „Marktplatz-Gespräch“ über eine geplante Umwidmung.

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30.4.2013 „Gedankenbuch“: „Die Kindergruppe im Terrassenhaus – eine Idee wurde konkret“
Die Kindergruppe im Terrassenhaus Buchengasse hat sich seit dem Beginn vor vier Jahren stabilisiert und trifft sich wöchentlich im Kinderspielraum. Das Interesse an gemeinsamen Aktivitäten im öffentlichen Raum ist derzeit nicht spürbar.

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7.5.2013 Gespräch über das Beteiligungsmodell-Gablitz mit dem Bürgermeister von Gablitz
Auch die Grünen im 10.Bezirk haben leider kein Interesse an der Erprobung dieser neuen Form von mündlichen BürgerInnenbeteiligung in Favoriten. Sie sind offenbar mit der „Lokalen Agenda 21“ zufrieden.

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8.5.2013 Nehme erstmals an einem Treffen der Bürgerinitiative „bürgerPROtest“ teil
In dieser Gruppe habe ich endlich wieder gleichgesinnte Menschen im Raum Wien gefunden.

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27.6. 2013 Zweites Marktplatzgespräch „Was tun gegen aggressive Hunde-HalterInnen?“
Eine Antwort von Stadträtin Ulli Sima auf unsere Vorschläge wurde zwar angekündigt, ist aber noch nicht erfolgt.
Zu beiden sehr sachlich geführten „Marktplatzgesprächen“ in diesem Jahr wurden VertreterInnen aller politischen Fraktionen des Bezirks eingeladen.
Umwidmung-Info 22.3.13
Am ersten „Marktplatzgespräch“ am 22.3. über eine geplante Umwidmung nahmen zwei Bezirkspolitiker teil, der ÖVP-Klubobmann und ein FPÖ-Bezirksrat (seit kurzem ebenfalls Klubobmann). Zum Thema „HundehalterInnen“ nahm am 27.6. von Seiten der Bezirkspolitik der FPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreter und eine FPÖ-Bezirksrätin teil. Die anderen Fraktionen entschuldigten sich.

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29.7.2013 „Menschen erzählen“ Anton Loukotka (91) – ein liebenswerter Favoritner
Eine sinnvolle Ergänzung zum „Orte erzählen“-Projekt. Besondern in den Gesprächen mit Anton Loukotka (Jg.1922) zeigt sich, wie Jugendliche versuchten, Probleme in den 30-er Jahre zu bewältigen….und wie der Krieg in ihr junges Leben – sofern noch vorhanden – eingriff.
Loukotka 1939 …………………………………………………Mit 17 Jahren Loukotka 2
……………………………………………und fünf Jahre später.

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6.und 7.9..2013 Teilnahme am Workshop zum leben2050 – Forschungsprojekt zum autonomen Leben in Wien 2050 Näheres dazu
Hoffentlich gibt es noch eine Fortsetzung dieses interessanten Forschungsprojektes.

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25.10.2013 Treffen mit der Leiterin des Bezirksmuseums Simmering
Vielleicht schaffen wir ein gemeinsames Projekt anlässlich des kommenden Gedenkens an Rosa Jochmann, die am 28.1.1994 verstorben ist.

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31.10.2013 WordPress „Gedankenbuch“ Unser Triesterviertel-Orte erzählen
Unser erfolgreichstes Projekt, gemeinsam mit der Gebietsbetreuung und dem Bezirksmuseum. Inzwischen ist die achte Tafel montiert worden. Bucheng-Tafel3

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23.11.2013 Erweitere mein Facebook-Netzwerk
Von 60 Kontakten auf derzeit 257.

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29.11.2013 „Wandern mit andern“ mit einer Gruppe Jugendlicher vom „Interface“ Jugend-College
Das Projekt „Wandern mit andern“ ist leider noch immer nicht „in Schwung“ gekommen. Die Jugendlichen von „Interface“ haben diesmal zumindest die Schönheit des Wienerbergs kennengelernt. Vielleicht gibt es im nächsten Jahr öfters gemeinsame Wanderungen an den Freitagen um 9 Uhr.

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30.11.2013 Phönix-Realgymnasium, Spacelab und seit drei Monaten auch Interface:
Drei Bildungseinrichtungen für junge Menschen in der Knöllgasse

27.12.2013: Aktuelles zur Phönix-Bildungseinrichtung im WordPress-Text vom November

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11.12.2013 Unser Verein „triesterviertel.at“ wird als Mitglied von Basis.Kultur.Wien aufgenommen.
Logo-BASIS_KULTUR200Vermutlich das erfreulichste Ereignis für die Zukunft unserer Bemühungen im Triesterviertel. Ab 2014 wird unsere Grätzlinitiative verstärkt professionell unterstützt.
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Der Journalist Robert Misik hat auf Einladung der SPÖ in OÖ an deren Parteitag am 28.11.2009 eine Rede gehalten, zu der es im Webforum „Facebook“ einige Kommentare gab. Von der Wiener Gemeindrätin Tanja Wehsely war nur ein „hhhmmm….“ zu lesen.

Ich schrieb: „Danke, das tut gut! Als nächste Rede wäre die Wiener SPÖ zu empfehlen! Vielleicht könnte Tanja Wehsely außer „hhhmmm….“ etwas mehr von sich geben. Z.B. über ihr Problem, mit dem „Wiener Vernetzungsfrühstück“ im Auftrag der Stadt einen Dialog „auf gleicher Augenhöhe“ zu führen“

Darauf schrieb mir Tanja Wehsely: „hallo fritz, bin ein bisschen erschrocken über deinen feindseligen kommentar mir gegenüber in bezug auf misiks rede, meinen kommentar und dann deinen vorwurf bezüglich vernetzungsfrühstück. was meinst du eigentlich mit „tanjas problem auf augenhöhe mit dem vernetzungsfrühstück einen dialog führen“??? warum verbreitest du das so? wenn du das findest warum hast du dann nicht die gelegenheiten genutzt, das mir mal zu sagen? wir hatten doch schon öfter die gelegenheit. wenn ich den dialog nicht unterstützen wollte, warum dann unsre treffen, das einrichten einer gruppe die jetzt den dialog vorbereitet, etc. naja, find ich jedenfalls schade so in kenntis gesetzt zu werden und nicht in einem dialog auf augenhöhe…lg tanja“

Ich antwortete ihr: „Hallo Tanja, danke für deine Reaktion auf meinen Kommentar. (Genau deshalb setze ich so große Hoffnungen in das Medium „Internet“. Da besteht ja wirklich die Möglichkeit, auf „Augenhöhe“ und in aller Transparenz Informationen und Meinungen auszutauschen bzw. zur Diskussion zu stellen.)
Du empfindest meinen Text als „feindselig dir gegenüber“. Das tut mir Leid, denn ich erlebe dich als positiv und (für eine Politikerin) relativ ehrlich und offen agierend.
Was ich mit dem „Problem auf gleicher Augenhöhe“ meine: Deine immer wieder spürbare Sorge bei den Vorbereitungstreffen, woher denn die GesprächspartnerInnen beim geplanten „Dialog“ der Stadt Wien mit dem „Vernetzungsfrühstück“ auch wirklich ihre „Legitimation“ hätten. Das erinnert mich ganz aktuell an die Situation mit den Uni-BesetzerInnen, die sich erfolgreich weigern, „Verantwortliche“ für Verhandlungen zu nennen. „Jeder spricht für sich selbst, in eigener Verantwortung“. So sehe ich auch das Typische und Außerordentliche beim „Vernetzungsfrühstück“, das ich seit seiner Entstehung gut kenne.
Warum ich dort nicht „die Gelegenheit benützt habe“, dir meine Ansichten zu sagen? Weil ich zu spüren glaubte, dass genau solche „Frühstücks“-Teilnehmer wie ich es bin ein Problem für JEDE/N PolitikerIn sein MÜSSEN: Aus der „Zivilgesellschaft“ kommend, nicht legitimiert, völlig eigenverantwortlich, von niemandem gewählt oder beauftragt. Und ich wollte das genau vorbereitete und zeitlich begrenzte Bemühen der „Frühstücks“-Leute (an dem ich nicht beteiligt war) um deine Bereitschaft zur Mitarbeit nicht gefährden. Dein „hhhmmm….“ Zu Misik´s SPÖ-Rede hat mich aber dann doch zu einer Reaktion herausgefordert.
Noch einmal: Sie war ganz sicher nicht feindselig dir persönlich gegenüber gemeint, vielleicht haben aber doch ein bisschen meine Probleme mit „der SPÖ insgesamt und jener hier in Favoriten besonders“ mitgespielt. Und hier gibt es leider genügend SPÖ-PolitikerInnen, die mich wirklich zornig machen.

Mit freundlichen Grüßen und der Hoffnung auf einen weiteren „Dialog auf Augenhöhe“: Fritz :-)“
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