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28.5.2018: „hoffentlich“: Denn leider gibt es noch Probleme mit dem Mietvertrag. Daher war die Freude zu früh.

Dr.Christine Albrecher folgt Dr.Helmuth Grohs, der in Pension ging.

Durch die Pensionierung 2017 des Allgemeinmediziners Dr.Grohs entstand im oberen „Triesterviertel“ ein starker Druck auf die noch vorhandenen Ärzte. Viele Menschen wandten sich an die in der Nähe befindliche „Apotheke Haupt“ (In der „Quarinpassage“) um Unterstützung. Es musste sowohl ein/e Arzt/Ärztin als auch ein geeigneter Raum für die Ordination gefunden werden, da die frühere Ordination von Dr.Grohs nicht mehr zur Verfügung stand.

• Im August 2017 informierte die Favoritner Bezirkszeitung „bz“ unter dem Titel „Langes Warten auf praktischen Arzt – Triesterviertel: Seit einem Jahr wird ein Nachfolger gesucht“ über die Pensionierung des langjährigen Arztes Dr.Helmuth Grohs.

• Seit die Allgemeinmedizinerin Dr.Christine Albrecher im Oktober 2017 auf der Suche nach einem geeigneten Raum auch in der „Apotheke Haupt“ nachfragt, wird sie von deren Geschäftsführerin Mag.Nicola Hitchman unterstützt. Sie ersucht einen Bezirkspolitiker um Unterstützung und informiert auch mich, da wir einander schon seit längerer Zeit kennen.

Dr.Albrecher 12.2.18

Helga Endl, Dr.Christine Albrecher, Mag.Nicola Hitchman (dahinter Gabi Sich von „Gabis Schmankerln“)
• Im Hof der Wohnhausanlage Quaring.22 (angebaut an den Viktor-Adler -Hof, Triesterstr.57-65) findet Dr.Albrecher ein ebenerdiges Nebengebäude vom ehemaligen Kindergarten, den sie als geeignet betrachtet.

• Am 28.3. berichtet die Bezirkszeitung „bz“ unter dem Titel „Eine neue Ärztin für das Triesterviertel“- Eine Nachfolgerin für den Allgemeinmediziner Helmuth Grohs steht bereits in den Startlöchern.

Ende des Vorjahrs ging der beliebte Hausarzt Helmuth Grohs in die Pension. Seitdem sind rund 2.000 Patienten im südlichen Triesterviertel auf der Suche nach einem Nachfolger. Denn die nächste Praxis ist rund einen halben Kilometer entfernt. Die Allgemeinmedizinerin Christine Albrecher hat nun barrierefreie Räumlichkeiten im Viktor-Adler-Hof gefunden. Über die Quaringasse erreicht man die zukünftige Praxis. Am Mittwoch, 11.April, ist bereits ein „Kennenlern-Tag“ vereinbart worden: In der Quarinpassage können die Anrainer von 16 bis 17 Uhr mit der neuen Hausärztin plaudern Auch Bezirksvorsteher Marcus Franz hat sein Kommen zugesagt. Nicola Hitchman von der Apotheke Haupt und Fritz Endl sind glücklich, dass ihr Engagement für eine Arzt-Nachfolge nun zur baldigen Eröffnung der Praxis führt.“ 

Albrecher Einl-500
Am 11.4.2018 kann Dr.Christine Albrecher in der Quarinpassage vom Bezirksvorsteher Marcus Franz begrüßt werden. 

Diese erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Dr.Christine Albrecher, der „Apotheke Haupt“ und unserem kleinen Verein „triesterviertel.at“ soll als Projekt „Gesundheit im Triesterviertel“ weitergeführt werden.

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Näheres dazu unter: http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?Triesterviertel/Projektideen/AktiveProjekte/GesundheitImTriesterviertel

Zwei WordPress-Beiträge zum Thema aus dem Jahr 2011:

https://fritzendl.wordpress.com/2011/01/31/„gesunde-gratzln“-brauchen-aktive-arztinnen-und-arzte/

https://fritzendl.wordpress.com/2011/07/30/„gratzlarztearztinnen“-sind-keine-automechaniker_innen/

Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher veröffentlichten Beiträge: http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?Triesterviertel/GedankenInhaltsVerzeichnis

 

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…… braucht aber auch Visionen. Meine Vision ist eine   

 

                 W E R K S T A T T

                                        F A V O R I T E N

„Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen“, diese Aufforderung des deutschen Altbundeskanzlers Helmut Schmidt interpretiere ich auch im Sinne „gesellschaftlicher Gesundheitsvorsorge“.

Ausgewiesene Fachleute würden bei dieser „Vorsorgeuntersuchung“ Vorschläge machen, wie wir uns als zivilgesellschaftlich engagierte Menschen beteiligen können, um unsere Demokratie möglichst lange „gesund“ zu erhalten. Die darauf folgenden Entscheidungen der gewählten Gremien liegen letztlich in unserer gemeinsamen Verantwortung.

Als Angehöriger der altersbedingt immer weniger werdenden „Kriegsgeneration“ (Jg 1942) und Großvater zweier pubertierenden Mädchen möchte ich deren (kommenden) Fragen möglichst gut beantworten und mein Handeln transparent machen können. Anders als mein Vater (1896-1976), der mit mir leider nie über sein Engagement „für Führer und Vaterland“ gesprochen hat.

Worauf stützt sich nun meine Hoffnung, dass eine „WERKSTATT FAVORITEN“ auch in die Praxis umgesetzt werden könnte?

  • Unser Bezirksvorsteher Marcus Franz vermittelt einen glaubhaften „Willen zur Öffnung“, zur Begegnung „, mit Respekt und auf gleicher Augenhöhe“.
  • Geeignete Räumlichkeiten für die erhoffte „Werkstatt Favoriten“ befinden sich Ecke Quellenstraße 217/Knöllgasse 2.  (Hier ist voraussichtlich noch für zwei Jahre die Bildungseinrichtung „Spacelab-Kreativ“ untergebracht.) Früher war davor noch ein kleiner Marktplatz.

Spacelab-Ecke 500

  • Diese Adresse hat Bezirksvorsteher Franz schon bei einem Gespräch zum Thema „Bildungsgrätzl“ in dessen Büro im Jänner als einen wünschenswerten „Ort der Begegnung“ für den 10.Bezirk bezeichnet.
  • Die Chance, dass dieses Projekt von ALLEN politischen Gruppierung des Bezirks unterstützt werden kann, schätze ich als relativ groß ein. (Das zeigt sich ja auch bei der gemeinsamen Ablehnung eines Bus-Zentrums am Verteilerkreis)  Wer im 10.Bezirk sollte  dagegen sein, wenn es ein Projekt des GANZEN Bezirks ist? (Favoriten ist ein großer Bezirk und die Frage der Finanzierung ist bekanntlich AUCH von dessen politischem Willen abhängig.)
  • Konkreter Anlass für meine „Vision“ ist die Einladung der Bevölkerung zur Mitsprache durch die MA21 (Stadtteilplanung) bei der U2-Station am Matzleinsdorfer-Platz. (Dazu Näheres) Sie erfolgte NACH dem Fertigstellen der U-Bahn-Pläne  durch die „Wiener Linien“ in das Hotel eines Investors  und zeigt das Ungleichgewicht bei sogenannten „Kooperativen Planungsverfahren“ .  Wer kooperiert wann mit wem? Auch eine rechtzeitige Beteiligung der Bevölkerung  könnte in der „WERKSTATT FAVORITEN“ künftig besser vorbereitet werden.

Zuletzt noch eine gute Nachricht zum Thema „Gesundheit“:

Es wird bald wieder eine Ärztin im „Triesterviertel“ geben! (Das passt auch gut zum „Frauentag“ am Do, 8.3.!)

In Nachfolge von Herrn Dr.Grohs, der voriges Jahr in Pension gegangen ist, wird höchstwahrscheinlich die praktische Ärztin Dr.Christine Albrecher im Viktor-Adler-Hof eine neue Ordination einrichten können. (Dazu Näheres) BV Marcus Franz wird sie daher am 11.4. um 16 Uhr in der „Quarinpassage“ begrüßen können. (Einladungen werden noch folgen).


Viele frühere dazu passende „Gedanken“-Texte:

16.7.2009 Hier bin ich daheim

26.12.2009 Großeltern aller Länder vereinigt euch!

29.5.2011 Ein „Runder Tisch“ zum Thema Bürgerbeteiligung in Favoriten!

27.11.11  Großeltern, wir haben eine Verpflichtung!

31.05.13  „Marktplatzgespräche“ statt „Biertischgeraunze“!

28.02.14  Gute BezirkspolitikerInnen sollten zuerst für uns BewohnerInnen da sein!

30.06.14 Gegen die Einsamkeit in der Großstadt!

26.7.14 Wien braucht mehr Demokratie!

29.3.15 Doris Knecht: Was tun gegen Hilflosigkeit?

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und wünscht uns dennoch „viel Erfolg“
Wir kennen uns nicht aus! Versteht das jemand?

Die Firma „Hofer“ (= “Aldi“ in Deutschland u.a. Ländern) bezeichnet sich auf ihrer Homepage als „Österreichs beliebtester Lebensmittelhändler“ Ihr Erfolgskonzept: „ Seit knapp 50 Jahren konzentrieren wir uns auf das Wesentliche: …… Dabei stellen wir den Menschen klar in den Mittelpunkt unseres unternehmerischen Handelns.“….

„Auch international setzt sich unser Erfolgskonzept durch. Egal, ob in Europa, den USA oder Australien: Die Anzahl der Filialen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD in den einzelnen Ländern, darunter auch Slowenien, die Schweiz und Ungarn, steigt laufend.“

„Aus großer Kraft folgt große Verantwortung: Was im Filmgeschäft für den Superhelden gilt, trifft im realen Leben insbesondere auf Unternehmen zu – dessen ist sich auch Hofer bewusst. Als einer der führenden Lebensmittelhändler in Österreich nimmt Hofer seine Verantwortung gegenüber seinen Konsumenten, Partnern und Mitarbeitern, aber auch gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft sehr ernst.

„Inhaltlich konzentrieren wir uns auf die „fünf Schwerpunkte“ Ressourcen, Klimaschutz, Gesundheit, Miteinander und Vertrauen. Mit gezielten Aktionen, unseren so genannten „Leuchtturmprojekten“, binden wir Sie als unsere Kunden aktiv in unsere Aktivitäten mit ein.“

„Jeder Mensch hat nur eine Gesundheit – und sie zu schützen gehört zu den wichtigsten Aufgaben überhaupt. Hofer möchte als Lebensmittelhändler maßgeblich dazu beitragen. Aus diesem Grund starteten wir das Projekt „My Life. Einfach besser leben”, welches ganz im Zeichen der Gesundheit steht.“
„Das Gesundheitsprojekt baut auf zwei Säulen auf: bewusster Ernährung und Spaß an Bewegung.“

Soweit einige der schön klingenden Hofer-Selbstdarstellungen aus dessen Webseite.

Auch die rund 450 Hofer-Filialen in Österreich werden nach demselben unternehmerischen Konzept betrieben.

Regionale Unterschiede scheinen in diesem Verkaufskonzept keinen Platz zu haben.

………………………….Hofer-Parkplatz 26.10.12

Was bedeutet dem Hofer-Konzern die häufig zitierte „Verantwortung gegenüber der Gesellschaft“ im regionalen Umfeld, wenn er z.B. seinen großen Parkplatz in einem dichtverbauten Gebiet wie dem „Triesterviertel“ Kindern an einem Sonntag nicht einmal probeweise für Bewegungsspiele zur Verfügung stellt?

………………………………….Hofer-Parkplatz-Umgebung

Die Spielmöglichkeiten auf der großen Asphaltfläche des Parkplatzes (rot umrandet) wären eine gute Ergänzung zu den bestehenden Parkanlagen der Umgebung.

Leider kam aber auf diese Anfrage am 10.5. 2015 eine enttäuschende eMail-Antwort von der Hofer-Verkaufsleitung

Sehr geehrte Geschäftsleitung,

vor ca einem Jahr habe ich angefragt, ob es möglich wäre, an einem Sonntag probeweise den Parkplatz der Filiale 1100, Davidg.90 für Aktivitäten mit Kindern zu benützen.

Ist Ihre Stellungnahme vom 29.4. 2014 insofern noch aufrecht, dass Ihnen unser Verein „triesterviertel.at“ einen konkreten Veranstaltungsvorschlag machen möge?

Wenn das noch der Fall ist, würde sich unser Verein bemühen, dass diese Probe-Sonntags-Veranstaltung im Sinne Ihres „Projektes 2020“ verläuft.
Programm und Zeitplan (Sommer oder Herbst 2015?) sind noch offen, da erst nach Ihrer erhofften grundsätzlichen Zustimmung weitere Planungsschritte erfolgen können.

Titelvorschlag:
Hofer-Sonntag: „Spaß an Bewegung“

Zielgruppe wären „Jungfamilien“ der Umgebung mit Kindern bis zum Volksschulalter.
Es würden am diesem Sonntag Bewegungsspiele sowie Informationen von Facheinrichtungen der Stadt Wien angeboten werden.
Außerdem könnte das Hofer-Gesundheitsprojekt „Einfach besser leben“ vorgestellte werden.

Träger wäre unser Verein „triesterviertel.at“, der auch für Organisation, Versicherung usw. verantwortlich wäre.

Mit freundlichen Grüßen
Fritz Endl 🙂
Plattform „Unser Triesterviertel“

Antwort am 13.5.2015

Sehr geehrter Herr Endl,

unter Bezugnahme auf Ihre Anfrage vom 10.05.2015 müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir Ihr Anliegen leider nicht unterstützen können.

Für Ihr Projekt wünschen wir Ihnen viel Erfolg und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Julian Leidl
Leiter Verkauf
Hofer KG Zweigniederlassung Trumau

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Frühere „Gedanken“-Beiträge zu diesem Thema:

Sonntag: Kinderspiele am Hofer-Parkplatz?
Wem gehört ein leerer Parkplatz?

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….und es gibt gute Gründe, dafür auch dankbar zu sein.

Am 27.12. wurde im „Kurier“ ein Gespräch mit dem ehemaligen ÖVP-Vizekanzler Erhard Busek zum Islamgesetz veröffentlicht.

Einverstanden bin ich mit seiner Antwort zum geplanten Finanzierungsverbot vom Ausland: „Ich halte das für einen blühenden Unsinn, weil dann müssten sie auch die protestantische Kirche in Österreich zusperren.“

Das ist jedoch überhaupt nicht der Fall mit seiner Antwort auf die letzte Frage, ob er „Einblick in die Islamische Glaubensgemeinschaft“ habe: „Bei der Islamischen Glaubensgemeinschaft handelt es sich um eine sehr heterogene Gruppe, deren Herkunft und politische Ansichten sehr unterschiedlich sind. Der türkische Bereich ist unter starkem Kommando der Regierung in Ankara. Das hat mit der Erdoğan-Vision vom großosmanischen Reich zu tun, der überall, wo Türken sind, bestimmen will.“ (Hervorhebungen FE)

Vor allem mit einer so schnoddrig-provozierenden Äußerung bedient der „bekennende Katholik“ meiner Ansicht nach auch in Österreich genau jene „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ ( PEGIDA) die derzeit in Deutschland zu Tausenden auf die Straßen gehen.

So kritisch und oft ablehnend ich in den Medien die Aktivitäten des türkischen Präsidenten verfolge, lehne ich auch solche unzulässig vereinfachenden Behauptungen aus diesem Grund vehement ab.

Sie „provozierten“ mich aber zumindest, hier über die seit 1980 gemachten Erfahrungen in unserem Wohnhaus Zur Spinnerin 2 im 10.Bezirk zu schreiben.

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Hier leben ebenfalls Familien, deren Eltern Anfang der 70-er-Jahre als „Gastarbeiter“ aus der Türkei gekommen sind und die Präsident Erdogan z.B. bei seiner Wahlreise durch Europa als Politiker vermutlich ansprechen wollte, um ihnen Respekt für ihre Leistungen zu zollen. Was sollte das mit einer „Vision vom großosmanischen Reich“ zu tun haben? Da müsste gerade ein christlicher Politiker im Wissen um Kreuzzüge und mörderischen Eroberungen mit Schwert und Kreuz etwas vorsichtiger sein. (PEGIDA lässt grüßen!)

Diese „Gastarbeiter“-Familien verdienten bekanntermaßen das Geld unter schwierigsten Bedingungen bei Arbeiten, die Österreicher oft nicht machen wollten. Sowohl die anwerbenden staatlichen Stellen als aus die Betroffenen selber nahmen ja damals noch an, dass sie wieder in ihre Heimat zurückkehren würden, aber: „Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kamen Menschen.“ (Max Frisch)

22.4.2004
Auch in unserem Haus wohnten/wohnen Familien auf relativ engen Verhältnissen, die wir uns nicht vorstellen konnten in unserer großen Wohnung.

Hoffest 23.5.03
Aber unsere „lebendige Hausgemeinschaft“ erinnerte mich an jene Jahre in der „Zimmer-Küche-Kabinett“-Wohnung im 15.Bezirk, in der ich ab 1945 die Kindheit verbracht hatte, mit Klo und Wasser am Gang. Das hat uns – freiwillig und unfreiwillig – verbunden.

Seit 2007 ist unser Haus vom Keller bis zum Dach „sockelsaniert“ und mit einem Aufzug ausgestattet. Unsere Hausgemeinschaft hatte erfolgreich „um unsere Hütt´n“ (eine Mieterin) gekämpft und das „Österreichische Siedlungswerk“ als neuen Eigentümer gewinnen können. (Übrigens durch Vermittlung von Büroleiter Josef Ostermayer des damaligen Wohnbaustadtrates Werner Faymann.)

13.1.2007
Wenn es um nachbarschaftliche Hilfsbereitschaft oder um Angelegenheiten der Hausgemeinschaft ging und geht (wie z.B. beim Anstreichen unseres Stiegenhauses), waren und sind es immer wieder und oft an erster Stelle jene BewohnerInnen unseres Hauses, deren Eltern bzw. Großeltern aus der Türkei zu uns gekommen sind.

Sie haben auch – oft unter gesundheitsschädigenden Bedingungen – wesentlich zum Wohlstand in Österreich beitragen und dafür bin ich ihnen sehr dankbar!
Die Eltern unseres Nachbarn sind etwa in unserem Alter. Sie erholen sich nun hauptsächlich in ihrer türkischen Heimat und können nur mehr ab und zu ihre geliebten Kinder und Enkerln besuchen. Diese sind inzwischen fest verwurzelt in Wien und fahren nur mehr „auf Urlaub“ in die Türkei.

Fazit:
Busek´s Behauptung einer „Erdoğan-Vision vom großosmanischen Reich, der überall, wo Türken sind, bestimmen will“ halte ich ebenfalls „für einen blühenden Unsinn“.
Präsident Erdogan ist Politiker, wie es Erhard Busek einmal gewesen ist. Er möchte vermutlich auch im Ausland seinen potentiellen Wählern/Wählerinnen das Gefühl vermitteln, dass er sie versteht, respektiert und schätzt…und sie ihn auch wählen mögen.

18.6.2004
Wünschenswert wäre es, wenn das auch Österreichs (Ex-)PolitikerInnen verstärkt schaffen würden, so wie wir Nachbarn/Nachbarinnen im Favoritner Wohnhaus Zur Spinnerin 2.
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Auch unser „Triesterviertel“ könnte zu einem „Ort der Lebendigkeit“ werden, wenn es mehr Kontaktmöglichkeiten zwischen uns Bewohnern/Bewohnerinnen geben würde.

Zum Thema „Einsam in der Großstadt“ war vor über dreißig Jahren (2.11.1983) im „Kurier“ zu lesen:

„In Österreich ist die Selbsthilfe bis jetzt selten. Sie hat kaum Tradition. Bei „Nachbarschaftshilfe“ denken wir eher an Schwarzarbeit. Weniger an praktischer Solidarität im Alltag. Lieber zahlen wir Steuern. Wir hoffen auf das Funktionieren des Sozialstaates. Wo diesem das Geld fehlt oder wo er versagt, neigen wir als Betroffene zu Selbstmitleid; als Nichtbetroffene zur Verdrängung. Bestenfalls wird geschimpft. Dabei könnten Eltern dort, wo es an Kindergärten mangelt, selber Kindergruppen und Tagesmütter organisieren. Dabei könnten wir alten Leuten, denen die Kraft zum Kohletragen fehlt, als Nachbarn einheizen. Statt sie ins Pflegeheim zu schicken. Wir könnten…..Aber wir betrachten es schon als Zumutung, wenn uns im Stiegenhaus oder auf der Straße jemand anspricht.“

Abgesehen vom „Kohletragen“ ist die Botschaft des Beitrages aktueller denn je: Wir Menschen in der Stadt werden zunehmend einsamer, werden immer mehr zu passiven Konsumenten (von Waren und Unterhaltung).

Wir verlieren immer mehr den Glauben daran, dass jeder Einzelne/jede Einzelne aktiv mitwirken kann und soll. Über mögliche Ursachen – weniger Sozialkontakte im Wohnhaus und in der Nachbarschaft, Fernsehen, Internet usw. – besteht weitgehend Einigkeit.

Schwieriger wird es aber, wenn es um Maßnahmen geht, die diesen Trend zur Isolierung wenigstens verlangsamen könnten. Massenereignisse wie Fußballweltmeisterschaften oder das Donauinselfest verstärken nur die folgende Einsamkeit in der eigenen Wohnung vor dem Fernseher.

Einsam in Großstadt 83

Als mich der oben zitierte „Kurier“-Text dazu veranlasste, um mittels kopierten Infoblättern MitbewohnerInnen aus der Nachbarschaft zu gemeinsamen Aktivitäten gegen die „Einsamkeit in der Großstadt“ einzuladen, war ich im 42. Lebensjahr. Inzwischen, nach über dreißig Jahren Bemühungen als „Grätzlaktivist“ im „Triesterviertel“, benütze ich auch das Internet, um MitbewohnerInnen an unsere Mitverantwortung an der Entwicklung unseres Grätzls zu erinnern.

Die besten Erfahrungen bezüglich Beteiligung an Grätzlanliegen konnten wir machen,

1. wenn sich BewohnerInnen direkt von einer Sache betroffen fühlen:

Almeta-Alteisen-Firma (Bucheng.163, 1982-84), Tarbuk-Altölverbrennungsanlage (Davidg.90, 1989), Drohender Abriss der Lucina (Knöllg.20-24, 2005), Postamtschließung (Hatdtmuthg.139, 2011), Ampelanlage Gußriegelstraße/Davidgasse (2011/12), Umwidmung bei den beiden Schulen (Knöllg.59 und 61, 2013) usw.

2. wenn die Bedürfnisse von Kindern im Mittelpunkt stehen:

Kinder sind „Soziale Brücken“ zwischen den Erwachsenen im Wohnumfeld. Sie und ihre Angehörigen können dadurch wesentlich zu dessen „Lebendigkeit“ beitragen. (Siehe auch) Dabei orientiere ich mich nach Christopher Alexander, dem Begründer der „Mustertheorie„. (Siehe auch)

Aktuell bemüht sich unser Verein „triesterviertel.at“ darum, Kontaktmöglichkeiten zwischen Kindern bis zum Volksschulalter und deren erwachsenen Angehörigen zu verbessern. Derzeit suchen wir Menschen (Väter, Mütter, Omas, Opas…), die uns beim Projekt „Sonntag-Kinderspiele am Hofer-Parkplatz“ unterstützen können.

Kontakt: Fritz Endl, 0650/4814860 mail@triesterviertel.at
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Vorbemerkung:

Ein „Jahresrückblick“ scheint mir die logische Ergänzung zur bisherigen Dokumentation meiner Bemühungen um mehr Wohn- und Lebensqualität im „Triesterviertel“ zu sein.
Monatlich berichte ich hier seit Juni 2009 zumindest einmal davon, was ich als besonders erwähnenswert betrachte. Solche Überlegungen dienen mir in erster Linie dazu, „Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, aber hartnäckig dran zu bleiben, wenn ich zur Ansicht gelange, dass Dinge doch veränderbar sind und schließlich dazu, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ (Frei nach dem „Gelassenheitsgebet“)
Und zusätzlich sinnvoll sind diese Texte, wenn sie auch von anderen Menschen gelesen werden.

Einige Aktivitäten vom Jahr 2013, die 2014 hoffentlich eine Fortsetzung finden werden:

(Entnommen meinem „MachMitTagebuch“ mit Links für nähere Infos)

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11.1.2013 Besuche bei der Bürgerinitiative „Republik Reinprechtsdorf“
Gegen die vielen Wettlokale in der Reinprechtsdorferstraße. Verfassung: und Podiumsdiskussion am 5.2.

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16.3.2013 Teilnahme am „1.Topothekartreffen“ in Payerbach
Leider gibt es noch kein Bezirksmuseum in Wien, das ein Online-Archiv erproben würde.

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22.3.2013 Erfolgreiches „Marktplatz-Gespräch“ über eine geplante Umwidmung.

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30.4.2013 „Gedankenbuch“: „Die Kindergruppe im Terrassenhaus – eine Idee wurde konkret“
Die Kindergruppe im Terrassenhaus Buchengasse hat sich seit dem Beginn vor vier Jahren stabilisiert und trifft sich wöchentlich im Kinderspielraum. Das Interesse an gemeinsamen Aktivitäten im öffentlichen Raum ist derzeit nicht spürbar.

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7.5.2013 Gespräch über das Beteiligungsmodell-Gablitz mit dem Bürgermeister von Gablitz
Auch die Grünen im 10.Bezirk haben leider kein Interesse an der Erprobung dieser neuen Form von mündlichen BürgerInnenbeteiligung in Favoriten. Sie sind offenbar mit der „Lokalen Agenda 21“ zufrieden.

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8.5.2013 Nehme erstmals an einem Treffen der Bürgerinitiative „bürgerPROtest“ teil
In dieser Gruppe habe ich endlich wieder gleichgesinnte Menschen im Raum Wien gefunden.

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27.6. 2013 Zweites Marktplatzgespräch „Was tun gegen aggressive Hunde-HalterInnen?“
Eine Antwort von Stadträtin Ulli Sima auf unsere Vorschläge wurde zwar angekündigt, ist aber noch nicht erfolgt.
Zu beiden sehr sachlich geführten „Marktplatzgesprächen“ in diesem Jahr wurden VertreterInnen aller politischen Fraktionen des Bezirks eingeladen.
Umwidmung-Info 22.3.13
Am ersten „Marktplatzgespräch“ am 22.3. über eine geplante Umwidmung nahmen zwei Bezirkspolitiker teil, der ÖVP-Klubobmann und ein FPÖ-Bezirksrat (seit kurzem ebenfalls Klubobmann). Zum Thema „HundehalterInnen“ nahm am 27.6. von Seiten der Bezirkspolitik der FPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreter und eine FPÖ-Bezirksrätin teil. Die anderen Fraktionen entschuldigten sich.

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29.7.2013 „Menschen erzählen“ Anton Loukotka (91) – ein liebenswerter Favoritner
Eine sinnvolle Ergänzung zum „Orte erzählen“-Projekt. Besondern in den Gesprächen mit Anton Loukotka (Jg.1922) zeigt sich, wie Jugendliche versuchten, Probleme in den 30-er Jahre zu bewältigen….und wie der Krieg in ihr junges Leben – sofern noch vorhanden – eingriff.
Loukotka 1939 …………………………………………………Mit 17 Jahren Loukotka 2
……………………………………………und fünf Jahre später.

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6.und 7.9..2013 Teilnahme am Workshop zum leben2050 – Forschungsprojekt zum autonomen Leben in Wien 2050 Näheres dazu
Hoffentlich gibt es noch eine Fortsetzung dieses interessanten Forschungsprojektes.

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25.10.2013 Treffen mit der Leiterin des Bezirksmuseums Simmering
Vielleicht schaffen wir ein gemeinsames Projekt anlässlich des kommenden Gedenkens an Rosa Jochmann, die am 28.1.1994 verstorben ist.

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31.10.2013 WordPress „Gedankenbuch“ Unser Triesterviertel-Orte erzählen
Unser erfolgreichstes Projekt, gemeinsam mit der Gebietsbetreuung und dem Bezirksmuseum. Inzwischen ist die achte Tafel montiert worden. Bucheng-Tafel3

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23.11.2013 Erweitere mein Facebook-Netzwerk
Von 60 Kontakten auf derzeit 257.

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29.11.2013 „Wandern mit andern“ mit einer Gruppe Jugendlicher vom „Interface“ Jugend-College
Das Projekt „Wandern mit andern“ ist leider noch immer nicht „in Schwung“ gekommen. Die Jugendlichen von „Interface“ haben diesmal zumindest die Schönheit des Wienerbergs kennengelernt. Vielleicht gibt es im nächsten Jahr öfters gemeinsame Wanderungen an den Freitagen um 9 Uhr.

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30.11.2013 Phönix-Realgymnasium, Spacelab und seit drei Monaten auch Interface:
Drei Bildungseinrichtungen für junge Menschen in der Knöllgasse

27.12.2013: Aktuelles zur Phönix-Bildungseinrichtung im WordPress-Text vom November

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11.12.2013 Unser Verein „triesterviertel.at“ wird als Mitglied von Basis.Kultur.Wien aufgenommen.
Logo-BASIS_KULTUR200Vermutlich das erfreulichste Ereignis für die Zukunft unserer Bemühungen im Triesterviertel. Ab 2014 wird unsere Grätzlinitiative verstärkt professionell unterstützt.
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Am 12.10.2010 fand das erste Treffen im Kinderspielraum des „Terrassenhauses“ statt.
Terra-Haus-12.10.10

Damals gab es eine sehr allgemeine „Modellbeschreibung“:

Ziele: Unterstützung vor allem von Familien mit Kleinkindern der Wohnanlage Buchengasse (Bauträger: Heimbau&Eisenhof) und des Kindergartens, aber auch deren Freund_innen und Nachbar_innen. – Fördern der nachbarschaftlichen Kontakte – Konkrete Aktivitäten/Initiativen setzen (z.B. „Wandern mit andern“) Informationen über die in der Nähe befindlichen Gesundheitseinrichtungen, Dienstleistungen, Spielplätze, Einkaufsmöglichkeiten u.a. weitergeben. – Das Projekt beruht auf der Hoffnung, dass besonders kleine Kinder noch keine Kontaktprobleme haben. Durch die Unterstützung des „Kindergartens Buchengasse“ werden auch Familien der angrenzenden Häuser in das Nachbarschaftsprojekt einbezogen, dessen Motto zugleich das Ziel ist: „Nachbarinnen schaffen Nachbarschaften schaffen Nachbarinnen“.

Dieser Text wurde aber erst durch jene Mütter „lebendig“, die nunmehr jeden Dienstagnachmittag zur „Kindergruppe im Terrassenhaus“ einladen.

Als „Spiele-Opa“ nehme ich seit einiger Zeit jeden zweiten Dienstag an den Treffen teil. Mir ist diese Familiengruppe inzwischen „ins Herz gewachsen“. (Seit August 2012 zeichne ich z.B. Fotos von den Geburtstagskindern, ebenso wie ich es bei unsere beiden Enkerln Miriam und Livia seit deren Geburt mache.)

Durch diese Gruppe im Terrassenhaus erlebe ich konkret die Möglichkeit, dass aus Liebe zu Kindern auch die Stadt ihre Anonymität verlieren kann.

Kinder+Fritz 6.12.11

…………………………….Mit Nora, Matteo und Moritz am 6.12.2011

Die Dienstagnachmittage sind für die Mütter der „Kerngruppe“ (derzeit ca sieben mit insgesamt zwölf Kindern) fest eingeplant. Sie finden je nach Witterung im Kinderspielraum oder auf einem der nahen Spielplätze statt und die regelmäßige Teilnahme wird nur selten unterbrochen.

Einstweiliger Höhepunkt dieser nachbarschaftlichen Vernetzung von jungen Familien mit Kleinkindern war das Treffen am 23.4.


Kindergruppe 23.4.13-1

Dabei wurde der zweite Geburtstag von Madeleine und Vinzent gemeinsam gefeiert. Moritz, der große Bruder von Vinzent, kam 2010 mit seiner Mutter als Einjähriger in die Gruppe und im Sommer wird sein vierter Geburtstag gefeiert werden. Kindergruppe 23.4.13-3

………………………………Doppelgeburtstags-Feier am 23.4.2013

Einige Texte, die bisher aus meinen Erfahrungen mit der „Kindergruppe“ entstanden sind:

* Am 29.10.2010: „Gute Sozialpolitik fangt bei Babys an“

* Am 29.1.2011: „Für Kinder wie Eva, Matteo, Moritz und Nora“

* Am 29.9.2011: „Die Kindergruppe Terrassenhaus feiert ihren ersten Geburtstag“

Wir wurden (und sind) besonders beim Thema „Kinder und Hunde“ aktiv:

* „Kinder und Hunde sind nicht gleichwertig“

* „Hunde ohne Leinen machen Kindern und deren Eltern Angst“

Wir bemühen uns um gemeinsame Aktivitäten im „Triesterviertel“:

* „Wandern mit andern“ an „Jedem Freitag um 9 Uhr zum Wienernberg“Wandern 15.6.12

* Wir setzten uns für eine Ampelanlage ein

24.1.12

………………………..Übergabe von 725 Unterschriften am 24.1.2012
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