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Posts Tagged ‘Öffentlicher Raum’

Wer hilft beim Planen und/oder Durchführen?

Es mangelt ja nicht an Themen, über die wir Bewohner/Bewohnerinnen des Triesterviertels miteinander reden könnten/sollten/müssten.  (Siehe den letzten WordPress-Beitrag über Projektideen)

Das sollte/müsste NUR geplant und durchgeführt werden.

Solche Gespräche sind ohne größeren Aufwand möglich, wie die vier bereits stattgefundenen  Bespiele aus den Jahren 2007 und 2013 zeigen:

11.5.2007 Bodenschwellen? PRO und KONTRA

13.6.2007 Was geschieht mit dem Eisring-Süd?

22.3.2013  Infos zur geplanten Umwidmung bei den Knöllgasse-Schulen

27.6.2013 Was tun gegen aggressive Hunde-HalterInnen?

Die nächsten Grätzlgespräche hoffe ich wieder gemeinsam mit anderen BewohnerInnen des Triesterviertels planen zu können.

Wer? Was? Wie? Wann? und Wo?


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1. Beitrag 22.11.2014

Die „Mustertheorie“ im „Triesterviertel“?

Plan TV-

1.2.2015:
Wurde von 251 eingereichten Ideen schließlich auf Platz 29 gereiht.

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2.Beitrag 28.11.2014

„Muslime sind unsere Nachbarn – reden wir respektvoll miteinander“

Einladung für den 19.12.2014

Atib Logo 100TV-Logo 100

1.2.2015:
Wurde von 251 eingereichten Ideen schließlich auf Platz 57 gereiht.

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Der Kontakt im Wohnhaus und im Grätzl geht verloren.

Niemand meiner Generation (Jg.1942) sehnt sich deshalb nach den „alten Zeiten“ zurück, weil „Bassena“ und Klo noch am Gang gewesen sind.

Zur Sp.2-1925-550

……Das zweitälteste „Weberhaus“ ca 1925 im „Triesterviertel“ (Quelle: privat)

Wer einen Aufzug benützen kann, ist sicher auch nicht traurig darüber, wenn die Wohnung nicht mehr zu Fuß erklommen werden muss.

Der billige Einkauf im nahegelegenen Supermarkt mit großem Warenangebot lässt die inzwischen geschlossenen „Greissler um´s Eck“ und andere Nahversorger bald vergessen.

„Filmpaläste“ – sie haben längst die „Patschenkinos“ abgelöst – bemühen sich oft vergeblich, uns vom Fernseher und Computer weg zu locken.

Viele gemütliche Gasthäuser (besonders häufig in Randbezirken wie Favoriten und oft mit „Extrazimmer“) sind verschwunden, weil sie nicht mehr besucht wurden.

Zunehmend besucht werden hingegen Massenveranstaltungen irgendwo, sogenannte Events.

ABER WO KÖNNEN WIR HEUTE NOCH MIT UNSEREN NACHBARN TRATSCHEN?
WO SIND DIE BEGEGNUNGSRÄUME IM GRÄTZL?
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Auch unser „Triesterviertel“ könnte zu einem „Ort der Lebendigkeit“ werden, wenn es mehr Kontaktmöglichkeiten zwischen uns Bewohnern/Bewohnerinnen geben würde.

Zum Thema „Einsam in der Großstadt“ war vor über dreißig Jahren (2.11.1983) im „Kurier“ zu lesen:

„In Österreich ist die Selbsthilfe bis jetzt selten. Sie hat kaum Tradition. Bei „Nachbarschaftshilfe“ denken wir eher an Schwarzarbeit. Weniger an praktischer Solidarität im Alltag. Lieber zahlen wir Steuern. Wir hoffen auf das Funktionieren des Sozialstaates. Wo diesem das Geld fehlt oder wo er versagt, neigen wir als Betroffene zu Selbstmitleid; als Nichtbetroffene zur Verdrängung. Bestenfalls wird geschimpft. Dabei könnten Eltern dort, wo es an Kindergärten mangelt, selber Kindergruppen und Tagesmütter organisieren. Dabei könnten wir alten Leuten, denen die Kraft zum Kohletragen fehlt, als Nachbarn einheizen. Statt sie ins Pflegeheim zu schicken. Wir könnten…..Aber wir betrachten es schon als Zumutung, wenn uns im Stiegenhaus oder auf der Straße jemand anspricht.“

Abgesehen vom „Kohletragen“ ist die Botschaft des Beitrages aktueller denn je: Wir Menschen in der Stadt werden zunehmend einsamer, werden immer mehr zu passiven Konsumenten (von Waren und Unterhaltung).

Wir verlieren immer mehr den Glauben daran, dass jeder Einzelne/jede Einzelne aktiv mitwirken kann und soll. Über mögliche Ursachen – weniger Sozialkontakte im Wohnhaus und in der Nachbarschaft, Fernsehen, Internet usw. – besteht weitgehend Einigkeit.

Schwieriger wird es aber, wenn es um Maßnahmen geht, die diesen Trend zur Isolierung wenigstens verlangsamen könnten. Massenereignisse wie Fußballweltmeisterschaften oder das Donauinselfest verstärken nur die folgende Einsamkeit in der eigenen Wohnung vor dem Fernseher.

Einsam in Großstadt 83

Als mich der oben zitierte „Kurier“-Text dazu veranlasste, um mittels kopierten Infoblättern MitbewohnerInnen aus der Nachbarschaft zu gemeinsamen Aktivitäten gegen die „Einsamkeit in der Großstadt“ einzuladen, war ich im 42. Lebensjahr. Inzwischen, nach über dreißig Jahren Bemühungen als „Grätzlaktivist“ im „Triesterviertel“, benütze ich auch das Internet, um MitbewohnerInnen an unsere Mitverantwortung an der Entwicklung unseres Grätzls zu erinnern.

Die besten Erfahrungen bezüglich Beteiligung an Grätzlanliegen konnten wir machen,

1. wenn sich BewohnerInnen direkt von einer Sache betroffen fühlen:

Almeta-Alteisen-Firma (Bucheng.163, 1982-84), Tarbuk-Altölverbrennungsanlage (Davidg.90, 1989), Drohender Abriss der Lucina (Knöllg.20-24, 2005), Postamtschließung (Hatdtmuthg.139, 2011), Ampelanlage Gußriegelstraße/Davidgasse (2011/12), Umwidmung bei den beiden Schulen (Knöllg.59 und 61, 2013) usw.

2. wenn die Bedürfnisse von Kindern im Mittelpunkt stehen:

Kinder sind „Soziale Brücken“ zwischen den Erwachsenen im Wohnumfeld. Sie und ihre Angehörigen können dadurch wesentlich zu dessen „Lebendigkeit“ beitragen. (Siehe auch) Dabei orientiere ich mich nach Christopher Alexander, dem Begründer der „Mustertheorie„. (Siehe auch)

Aktuell bemüht sich unser Verein „triesterviertel.at“ darum, Kontaktmöglichkeiten zwischen Kindern bis zum Volksschulalter und deren erwachsenen Angehörigen zu verbessern. Derzeit suchen wir Menschen (Väter, Mütter, Omas, Opas…), die uns beim Projekt „Sonntag-Kinderspiele am Hofer-Parkplatz“ unterstützen können.

Kontakt: Fritz Endl, 0650/4814860 mail@triesterviertel.at
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Ein Vorschlag kann gemacht werden.

Im nördlichen Teil des „Triesterviertels“ gibt es eine große ebene Fläche, die für eine Vielzahl von Kinderspielen geeignet ist. Der Parkplatz zwischen der Firma Hofer und dem Terrassenhaus Buchengasse ist an den Sonn- und Feiertagen theoretisch und meist auch praktisch autofrei.

Hofer1

Die Hofer-Geschäftsleitung antwortete am 30.4. auf eine entsprechende Anfrage:

„Generell gestatten wir die Benutzung unserer Parkplätze nicht, allerdings sind wir gerne bereit, konkrete Anfragen (Datum und Art der Aktivität) zu bearbeiten und im Einzelfall über eine eventuelle Benutzung des Parkplatzes zu entscheiden. Aus diesem Grund können wir Ihnen nur anbieten, uns zu jeder vorgesehenen Aktivität eine gesonderte Anfrage zukommen zu lassen, welche dann individuell bearbeitet und auch entschieden wird.“
(Dazu auch Beiträge vom September 2010 und im aktuellen Infoblatt „Unser Triesterviertel“.)

Wir interpretieren diese Antwort dahingehend, dass der Firma Hofer ein konkreter Vorschlag für einen „Spiele-Sonntag“ auf ihrem Parkplatz gemacht werden kann.

Nun suchen wir MitbewohnerInnen, die uns beim Ausarbeiten eines solchen Vorschlages unterstützen.
Kontakt: Fritz Endl, 0650/4814860 mail@triesterviertel.at
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Ein erster Versuch im „Triesterviertel“ verlief erfolgreich
– weitere werden folgen.

Experten/Expertinnen sind Personen, die von einer bestimmten Sache etwas besser verstehen als andere und ihr Wissen daher selbstbewusst vertreten können. Wenn nun solche Fachleute zu konkreten Themen ins Gespräch miteinander kommen, ihr Wissen und ihre Erfahrungen öffentlich mit anderen teilen, dann profitieren alle.

Auf dieser bekannten Tatsache beruht auch die Idee der „Marktplatzgespräche im Triesterviertel“:

Bewohner_innen („Lokalexperten/-expertinnen“) reden „auf gleicher Augenhöhe“ mit Fachleuten aus der Stadtverwaltung („Fachexperten/-expertinnen“) und Politik („Politikexperten/-expertinnen“) über konkrete Themen des Grätzlalltags, die von öffentlichem Interesse sind.

Umwidmung-Info 22.3.13

………………………….Erstes „Marktplatzgespräch“ am 22.3.2013

Nach einem ersten Gespräch am 22.3. über die geplante Umwidmung bei unseren beiden „Grätzlschulen“ in der Knöllgasse (Näheres dazu) wird am
Do, 27.6. um 18.30 Uhr in der „Quarinpassage“ (Quaring.20)
ein weiteres „Marktplatzgespräch“ folgen:

Thema: „Was tun gegen aggressive Hunde-Halter_innen?“

Dazu auch Näheres in der Einladung

Im vorhergegangenen WordPress-Beitrag vom April über die „Kindergruppe Terrassenhaus“ erwähne ich ein großes Problem der Mütter, die freilaufenden Hunde in Parks und vor allem am Wienerberg. Dieses Problem wurde zum Schwerpunkt unserer gemeinsamen Initiativen.
Daher war es naheliegend, es auch zum Thema des 2. „Marktplatzgespräches“ der Plattform „Unser Triesterviertel“ zu machen.

Meine Bemühungen, aus der Wiener Stadtverwaltung jemanden für dieses Gespräch zu gewinnen, waren erfolglos. Ich wurde nach einigen eMail-Versuchen telefonisch zur Polizei und zur Sozialarbeit verwiesen. Das Stadtgartenamt fühlt sich ebenfalls nicht zuständig und verwies mich auf die ausreichend vorhandenen gesetzlichen Regelungen. All das hilft aber beim konkreten Aufeinandertreffen von Kindern mit freilaufenden Hunden gar nichts. Noch dazu, wenn die zuständigen Halter_innen häufig völlig uneinsichtig sind und oft sehr aggressiv auf das Erwähnen von gesetzlichen Regelungen reagieren.

Von Seiten der Polizei sind voraussichtlich wegen deren „chronischem Personalmangel“ keine merkbaren Änderungen zu erwarten. Sozialarbeiter_innen gegen aggressive Hunde-Halter_innen einzusetzen scheint mir auf Dauer zu wenig wirkungsvoll zu sein.
Bei den Uneinsichtigen helfen meiner Ansicht in erster Linie häufigere Kontrollen und strengere Sanktionen.
Könnte man aber nicht z.B. die Aufgaben der Wiener „Waste-Watcher“ entsprechend erweitern?
Die bemühten Hundehalter_innen müssten strengere Maßnahmen gegen diese Minderheit ebenfalls unterstützen und außerdem würden dadurch die Wiener Erholungsgebiete aufgewertet werden.

Für den 27.6. hat Frau DI Petra Jens, seit Jänner 2013 „Beauftragte für FußgängerInnen der Stadt Wien„, ihre Teilnahme bereits zugesagt. Zugesagt haben auch Vertreter der Favoritner Polizei und eingeladen wurden noch Bezirkspolitiker_innen und Mitarbeiter_innen vom „Fair-Play“-Team.

Um die angestrebte „gleiche Augenhöhe“ zwischen den verschiedenen Experten/Expertinnen auch optisch deutlicher zu machen, finden diese Gespräche künftig nicht mehr frontal statt, sondern in einer kreisförmigen Sitzanordnung.
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Kürzlich im winterlich verschneiten „Fortunapark“ (Wien, 10.Bezirk): Kleinkinder rodeln auf dem kleinen Hang des Spielplatzes.

2012-01-17 039

Es kommt eine Familie mit Kind und Hund hinzu, der Hund macht den Kindern Angst. Die Eltern weisen auf das Hundeverbot in Kinderspielplätzen hin. Die aggressive Antwort der „Kinder-Hunde-Familie“: „Rodeln ist hier auch verboten!“ Ohnmächtige Verärgerung bei den Kleinkinder-Eltern.

2013-01-19 030

Beide Verbote sind Tatsachen, aber die nachfolgende Erklärung durch das zuständige Stadtgartenamt (MA42, Gartenbezirksleitung) ist unbefriedigend: „Das Rodelverbot und das Hundeverbot auf Spielplätzen werden als gleichwertige, jedoch unterschiedlich geregelte Materien der Wiener Grünanlagenverordnung und dem Wiener Tierhaltegesetz angesehen.“ (Der vollständige eMail-Wechsel)

ABER: DAS RODELVERBOT FÜR KINDER UND DAS HUNDEVERBOT AUF SPIELPLÄTZEN MÖGEN VIELLEICHT FÜR JURISTEN/JURISTINNEN GLEICHWERTIG SEIN; ABER NICHT FÜR ELTERN/GROSSELTERN VON KLEINKINDERN! (dazu ein Text am Schluss)

Es muss doch eine juristisch klare Regelung möglich sein, die es in die ALLEINIGE Verantwortung der Erziehungsberechtigten legt, ob sie auf einem Hang rodeln oder nicht und sie nicht auch noch mit uneinsichtigen Hundehalter_innen streiten müssen.

Derzeit trägt die Letztverantwortung noch immer der/die Grundeigentümer_in, also in diesem Fall die Gemeinde Wien. Und die sichert sich in nachvollziehbarer Weise durch das Aufstellen von Verbotstafeln ab vor eventuellen Versicherungsansprüchen bei Verletzungen….und sieht ansonsten weg, auch wenn Hunde im Spielplatz mitrodeln möchten.

Es darf doch nicht sein, dass sich Eltern von Kleinkindern weiterhin ohnmächtig den oft aggressiven Hundebesitzern/- besitzerinnen ausgeliefert fühlen, so wie auch am Wienerberg, wo es leider zur Ausnahme wird, wenn Hunde an der Leine geführt werden, weil es kaum kontrolliert und schon gar nicht (empfindlich) bestraft wird. (Dazu auch)

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Einen zum Thema „Werte und Normen“ passenden Text gibt es von einem Experten:
(Hervorhebungen FE)

Philipp Ikrath
„Jungsein im 21.Jahrhundert – Jugend in Österreich 2012“
(Aus: „schulheft“ 147- „Jugendkultur in der Krise“, Studienverlag, Innsbruck 2012)

Was sind Werte?

….Zentral ist hier die Unterscheidung von Werten und Normen, wie sie von dem deutschen Soziologen und Wertetheoretiker Hans Joas gezeichnet wird. …Das bedeutet, dass Werte auf der Selbstverpflichtung der Menschen…beruhen. Innerhalb dieser Gemeinschaften haben sie eine Orientierungs- und Regulierungsfunktion. Sie sind nicht handlungsleitend, sondern definieren, was innerhalb eben dieser Gruppe als wünschenswert gilt. Normen hingegen sind klar definierte und verbindliche Regeln, deren Nichteinhaltung sanktioniert wird, etwa durch Gerichte…..Dabei konkretisieren Normen allgemeine Werthaltungen, indem sie sie in Gebote und Verbote, die jeweils in ganz bestimmten Situationen und Zusammenhängen gelten, übersetzen……“

Gesundheit und Freiheit als widerstreitende Werte

Ein gutes Beispiel für die Unterscheidung von Werten und Normen ist der verhältnismäßig neue Wert der Gesundheit. …Während etwa die Gegner von Rauchverboten dadurch ihre individuellen Freiheitsrechte eingeschränkt sehen, verweisen die Befürworter auf ihren Anspruch, ihre Gesundheit nicht von anderen bedroht zu lassen.
Im Kern geht es also darum, welcher dieser beiden Werte höher zu bewerten ist.

Fritz Endl:
Bei der Unterscheidung zwischen den Interessen von Hundehalter_innen und jenen von Erziehungsberechtigten von Kleinkindern sollte es klar sein, welche Werte höher zu bewerten sind. Und daher braucht es auch „klar definierte und verbindliche Regeln, deren Nichteinhaltung sanktioniert wird“!
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