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Posts Tagged ‘Öffentlicher Raum’

1. Ab 6.11.2012 gibt es jeden ersten Dienstag im Monat um 18.30 Uhr in „Gabi´s Schmankerln (Quaring.20) “ die Möglichkeit, über „grüne“ Themen zu reden.

Mein Anliegen ist es vor allem, Vorschläge zur Verbesserung der BürgerInnenbeteiligung in Favoriten zu machen.
Wobei mir das „Gablitz-Modell“ eine wichtige Orientierung darstellt, weil hier eine kostenlose und verhältnismäßig leicht umsetzbare Form der mündlichen Beteiligung praktiziert wird.

Außerdem möchte ich durch diesen „grünen“ Jour-Fix alle jene Menschen im „Triesterviertel“ ansprechen, die Alternativen zu Strache, Stronach und Co. suchen.

Selbst wenn deine/Ihre persönliche Anwesenheit nicht immer möglich ist, würden uns auch Beiträge wie eMails (fritz.endl@gmx.at) oder in der neuerstellten Facebook-Gruppe unterstützen.
Oder wenn du/Sie andere vom Termin informierst/informieren könntest/könnten.
Der persönliche Kontakt sollte trotz neuer Medien im Vordergrund stehen bei einer Initiative, deren Stärke die räumliche Nähe ist.

Ich glaube daran, dass noch andere Menschen im Triesterviertel wohnen, die wie wir „Grünen“ das Gemeinsame in den Vordergrund stellen, gegen die Verhetzung anderer sind und die einen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft kommender Generationen leisten möchten.

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2. Wohnen Sie schon lange im Triesterviertel oder haben hier gewohnt? Haben Sie vielleicht sogar alte Fotos aus dieser Zeit?
„Unser Triesterviertel – Menschen erzählen von früher und heute“
Alle drei Wochen gibt es im Chinarestaurant „Drachen Phönix“, Knöllgasse 31 (Ecke Hardtmuthgasse) die Möglichkeit, Erinnerungen auszutauschen.
Nächste Termine (um 17 Uhr): 13.12.2012 und 10.1.2013

Getreideernte beim Wasserturm ca 1930, Österr.Nationalbibliothek

Es ist noch gar nicht so lange her, dass in den 20-er Jahren die Getreidefelder beim Wasserturm gemäht worden sind. Die etwa 60-jährigen TriesterviertlerInnen von heute haben davon vielleicht von ihren Eltern oder Großeltern erzählt bekommen.

Ihr Einverständnis vorausgesetzt können Erzählungen dokumentiert und Bilder im Internet veröffentlicht werden: triesterviertel.topothek.at

Diese Initiative ist eine Ergänzung zum bereits laufenden Projekt
Unser Triesterviertel – Orte erzählen

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3. Stammtisch im Triesterviertel“ um 19 Uhr.
Ort: „Gabi´s Schmankerln“ (Quaring.20)

Triesterviertel-Knöllgasse 22.7.2011, anonym

Jeden zweiten Dienstag im Monat überlegen BewohnerInnen des Triesterviertels, was hier verbessert werden könnte. Unsere AnsprechpartnerInnen sind in erster Linie MitarbeiterInnen aus der Stadtverwaltung. Es redet uns keine Partei oder sonst wer drein, aber vielleicht Sie?

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4. Fr, 26.Oktober 9 Uhr „Wandern mit andern“ zum Wienerberg
Die Plattform „Unser Triesterviertel“ lädt wieder zum „Wandern mit andern“ ein. Diesmal im Rahmen der österreichweiten Aktion „Gemeinsam gesund bewegen„. Unser Motto: „Alleine gehen ist gesund, gemeinsam ist es auch unterhaltsam.“

Treffpunkt: Hofer-Parkplatz (Gußriegelstr.20, bei den großen Stufen).

Wandern mit andern

Vielleicht finden sich diesmal genügend Personen, die auch an den folgenden Freitagen um 9 Uhr gemeinsam zum Wienerberg gehen möchten, ob mit Kinderwagen, mit oder ohne Nordicstöcken.
26.10.2012: Leider ist niemand gekommen. 😦
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Seit die Bundesregierung zum Thema Bundesheer eine Volksbefragung beschlossen hat, wird auch der gesellschaftlichen Bedeutung von Freiwilligenarbeit vermehrte Aufmerksamkeit gewidmet. Meine Hoffnung besteht nun darin, dass die vorhandenen Erfahrungen aufgegriffen und in die Entwicklung von Konzepten einbezogen werden.
Dabei denke ich vor allem an die „Ehrenamtsbörse Wien“ und die „Interessensgemeinschaft Freiwilligenzentren Österreichs“:

Bei einem Seminar in Strobl am Wolfgangsee lernte ich Mag. Martin Oberbauer kennen und schätzen. Er war damals Leiter eines Nachbarschaftszentrums des Wiener Hilfswerks.

Wir („Grätzlpunkt Rosa Jochmann“ ) konnten mit Martin Oberbauer in Berlin die Arbeit von Freiwilligenagenturen kennenlernen und gründeten 1999 gemeinsam mit Valerie Rücker von der „Wissensbörse“ die „Ehrenamtsbörse Wien“.

Seit 2003 wird die Ehrenamtsbörse nur mehr vom Wiener Hilfswerk getragen und ist Mitglied der „Interessensgemeinschaft Freiwilligenzentren Österreich IGFÖ“.

Aus der Webseite der IG Freiwilligenzentren:

„Im Jahr 1999 wurde die Ehrenamtsbörse Wien als Projekt der Aktionsgemeinschaft Bürgerbüro für Alt und Jung gegründet. Die drei Partner dieser Aktionsgemeinschaft waren der Grätzlpunkt Rosa Jochmann, die Wissensbörse des Vereins „Aus erster Hand – Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Generationen“ und das Nachbarschaftszentrum 6 des Wiener Hilfswerks.

Die Ehrenamtsbörse Wien arbeitet gemeinnützig und ist an keine politische Partei oder Glaubensgemeinschaft gebunden.

Finanzielle Unterstützung erhielt die Ehrenamtsbörse Wien bisher aus Mitteln des Bundesministeriums für Soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz und des Seniorenbüros der Stadt Wien.

Die Ehrenamtsbörse Wien versteht sich als Informationsdrehscheibe für Freiwillige und Organisationen, die mit Freiwillgen arbeiten. Darüber hinaus ist besonders die Schaffung von förderlichen und nachhaltigen Rahmenbedingungen für Freiwilligenarbeit ein zentrales Anliegen.

Als Mitglied der IG Freiwilligenzentren Österreich und Teilnehmer an Arbeitskreisen des Österreichischen Rates für Freiwilligenarbeit setzt sich die Ehrenamtsbörse Wien u.a. für verbindliche Qualitätsstandards in der Freiwilligenkoordination und in der Arbeit von Freiwilligenagenturen ein.“

Fakten über die Ehrenamtsbörse aus der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz.
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An das Stadtgartenamt Wien
An die Bezirksvorstehung Favoriten

Im Rahmen unserer Initiative „Wandern mit andern“ gehen wir öfters mit Kleinkindern an Freitag-Vormittagen auf den Wienerberg. (Siehe mein WordPress-Beitrag vom 30.4.2012: „Aktiv sein mit anderen“)
Dabei genießen wir dieses schöne Erholungsgebiet in unserem Bezirk.

Leider wird dieser Genuss viel zu oft unterbrochen, wenn uns freilaufende Hunde entgegen kommen. Wir müssen die jeweiligen HundehalterInnen immer wieder daran erinnern, dass Leinenpflicht besteht. Meist mit wenig bzw. keinen Erfolg.

Zuletzt eskalierte die Konfrontation mit zwei Frauen ganz besonders unangenehm. Wir sind aggressiv beschimpft worden, als wir ihre – uns sehr bekannten – Beteuerungen „Unsere Hunde haben noch nie etwas gemacht“ zurückgewiesen hatten.

Daher unsere Frage:

Warum kann die Wiener Stadtverwaltung noch immer nicht durchsetzen, dass auch die unbelehrbaren HundehalterInnen Kinder und deren Eltern nicht in Angst und Schrecken versetzen können?

Mit freundlichen Grüßen,

die „Kindergruppe Terrassenhaus“
Wien 1100, Gußriegelstraße/Buchengasse/Zur Spinnerin
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Anmerkungen eines Bewohners vom „Triesterviertel“

Vorbemerkung: Diesen Text habe ich auf Ersuchen eines Teams von Raumplanungsstudenten/-innen der TU Wien verfasst.

Wir sind 1980 in einen Altbau in der Zur Spinnerin Gasse Ecke Buchengasse gezogen, die zweite Parallelstraße zur Triesterstraße nach der Knöllgasse.

Sich „in die eigenen Angelegenheiten einmischen“ (Max Frisch)

Das „Triesterviertel“ hat sein Entstehen und den Namen der Triesterstraße zu „verdanken“. Jede/r Wohnungssuchende weiß (bzw. sollte es zumindest wissen), warum hier Wohnungen relativ kostengünstig zu bekommen sind bzw. was die Nähe zur Triesterstraße für konkrete Auswirkungen auf Wohn- und Lebensqualität bedeutet. Aber durch entsprechendes „Einmischen“ muss nicht alles als unveränderbares „Schicksal“ hingenommen werden. Manches ist zwar nicht (mehr) veränderbar, aber viele Probleme können bei einem gemeinsamen Einsatz auch wieder verringert oder sogar gelöst werden.

Gleich zu Beginn haben wir mit anderen BewohnerInnen und AnrainerInnen gegen eine Altmetall-Firma neben unserem Wohnhaus erfolgreich protestiert. Unser Hauptargument war damals: Unser Haus steht schon länger (seit ca 1880) als diese Firma. Sie musste absiedeln. Der Lärm dieser Firma ist Geschichte, der „Rund-um-die-Uhr“-Verkehrslärm von der Triesterstraße blieb.

Ähnlich ging auch eine andere Initiative aus: Eine geplante moderne Altölverbrennungsanlage der nahegelegenen Autofirma-Tarbuk führte ebenfalls zu AnrainerInnen-Protesten. Unser Hauptargument war: Das Wohngebiet ist durch die Abgase von der Triesterstraße schon belastet genug. Die schlechte Luft von der Autofirma ist Geschichte, die CO2-Abgase von der Triesterstraße blieben.

Die Triesterstraße wird häufig als „exterritoriale Gefahrenzone“ empfunden

In der Verwaltungsstruktur Wiens haben die einzelnen Bezirke einen relativ geringen Gestaltungsspielraum. Die gewählten Bezirksräte/-rätinnen erhalten eine finanzielle Aufwandsentschädigung dafür, dass sie über die Bezirksvertretung eine „Brücke“ zwischen den Interessen der Bevölkerung und der Stadtverwaltung gewährleisten. Im Falle der Triesterstraße kommt aber hinzu, dass auch der Bund ein gewichtiges „Wort mitredet“ und Wien nichts alleine entscheiden kann.
Konkret bedeute das für uns Menschen, die hier wohnen, dass die Triesterstraße vor allem als etwas Trennendes erlebt wird, worauf kaum oder ganz wenig Einfluss genommen werden kann.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Straße befinden sich verwaltungstechnisch Teile des 10.Bezirks mit wesentlichen Einrichtungen und Wohnanlagen. Dort liegt das Sozialmedizinische Zentrum Süd (KFJ-Spital) und es gibt eine Ärztegemeinschaft im relativ neuen Kundrat-Hochhaus. Der Georg Washington-Hof mit dem Büro von „Wohnpartner“ oder die „Wienerberg-City“ sind kleine „Städte in der Stadt“. Beim Weg dorthin muss aber zuerst einmal die stets strömende Autoflut auf der Triesterstraße überwunden werden. Was das für Kinder, alte oder behinderte Menschen bedeutet, kann man sich relativ leicht vorstellen.

Der Frauen- und Arbeiter – Strich

Die Triesterstraße wird als wichtige Bundesstraße und Baumarkt-Adresse auch mit anderen Auswirkungen konfrontiert:

Die immer schon vorhandenen kleinen Rotlicht-Lokale sind unlängst durch ein zusätzliches „Laufhaus“ ergänzt worden und verstärken die Ängste der AnrainerInnen vor Auswirkungen ins Wohngebiet. Vielleicht machen sich viele BewohnerInnen auch Sorgen, dass es durch die Autos der Laufhaus-Kunden weniger Parkplätze geben könnte.

Die Triesterstraße beim Baumarkt „Obi-Sochor“ in Richtung Spinnerin am Kreuz. Rechts das Kundrat-Hochhaus

Die vom Ausland organisierten Betreiber des männlichen „Gegenstücks“, dem „Arbeiter-Strich“ auf der andern Seite der Triesterstraße (vor der Bau- und Heimwerker-Firma „Obi-Sochor“), sind vermutlich nicht daran interessiert, mit uns BewohnerInnen bzw. der Polizei im „Triesterviertel“ noch zusätzliche Schwierigkeiten zu bekommen. Die arbeitsuchenden Männer aus Rumänien, Polen oder Albanien stehen gruppenweise den ganzen Tag auf den Gehsteigen und reden Vorbeigehende an, ob sie Arbeit haben. Sie werden von Security-Leuten mühsam von den Eingängen zum Baumarkt fern gehalten. Die Polizei macht von Zeit zu Zeit eine (Alibi)Aktion und hat keine anderen Möglichkeiten, als sie zu verscheuchen. Nach einigen Minuten stehen die Männer wieder dort, um illegale ArbeitsgeberInnen zu suchen.

Das Verlegen der Straßenbahn von der Triesterstraße in das Triesterviertel hat schwerwiegende Folgen:

Am 1.9.1967 wurde nach heftiger Diskussion im Wiener Gemeinderat die Straßenbahn von der Triesterstraße in die Knöllgasse verlegt. Damit wurde für den immer stärker werdenden Autoverkehr Platz gemacht.
Das bedeutete nicht nur das Zerstückeln eines prägenden Gebäudes in der Quellenstraße. Es war vor allem der Beginn des Zerstörens einer bis dahin „lebendigen“ Nahversorgerstraße.
Fußgänger und AutofahrerInnen leben seither täglich mit der Gefahr von relativ schnell fahrenden, tonnenschweren Straßenbahnzügen der Linie 1, die in kurzen Intervallen die abfallende Knöllgasse nördlich des Wienerbergs hinauf und hinunter brausen.
Diese Gleisverlegung von der Triesterstraße in die Knöllgasse verhindert nicht nur die (geringe) Chance auf eine Fußgängerzone, sondern auch die Möglichkeit einer 30-er Zone.

Ausblick:

Trotz der vielen kaum veränderbaren Rahmenbedingungen sollten StadtplanerInnen diese eher als Herausforderung betrachten und nicht als „hoffnungslosen Fall“ zu den Akten legen.
Viele junge Familien sind in den letzten Jahren hierher gezogen und möchten eine kinder- und fußgängerfreundliche Wohnumgebung haben, nicht zuletzt als gerechten Ausgleich zu den vielen Problemen, neben einer „exterritorialen Triesterstraße“ leben zu müssen.
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Im Folgenden beschreibe ich einige Aktivitäten, die überall ohne nennenswerten finanziellem oder organisatorischem Aufwand betrieben werden können. Also auch bei uns im „Triesterviertel“.

Es müssen sich „nur“ Personen finden, die sich verlässlich für deren Verwirklichung zuständig erklären. (Einen geeigneten Raum zu finden ist das größte Problem.)

Ich selber bin für die beiden schon aktiven Projekte zuständig und würde andere Aktivitäten bei Bedarf unterstützen.

Wer macht mit bzw. kümmert sich um das Wann und Wo?

Schon aktiv sind die Projekte:

* Wandern mit andern:

Gemeinsam mit der „Kindergruppe Terrassenhaus“ gibt es seit einigen Monaten das Angebot, an den Freitagen um 9 Uhr vom Hofer-Parkplatz (Gußriegelstraße, große Stufen beim bunten „Terrassenhaus“) eine Wienerberg-Runde (ein- eineinhalb Stunden) gemeinsam zu gehen.
Die Idee ist einfach: Wenn das Wetter halbwegs passt, ist jede/r Bewohner/Bewohnerin des Triesterviertels (+Freunde/Freundinnen) eingeladen mitzugehen, egal ob mit Kinderwagen, Wanderstöcken oder einfach nur so. So lernen einander Nachbarn/Nachbarinnen völlig zwanglos und „auf gesunde Art und Weise“ kennen.

*„Einmischen“ mit andern:

Seit ca einem Jahr gibt es eine kleine „Stammtisch“-Gruppe, die sich etwa einmal pro Monat in „Gabis Schmankerln“ (Quaring.20) trifft. Konkreter Anlass war die Ankündigung vom Schließen unserer Postfiliale in der Hardtmuthgasse. Wir besprechen alles, was im „Triesterviertel“ gerade los ist, was uns gefällt oder was uns stört. Ganz im Sinne von Max Frisch, einem Schweizer Schriftsteller: „Demokratie heißt, dass sich die Leute in ihre eigenen Angelegenheiten einmischen“. Derzeit planen wir ein erstes Info-Blatt „Unser Triesterviertel“.

Weitere Vorschläge für gemeinsame Aktivitäten:

* Erinnern mit andern:

Das „Triesterviertel“ ist relativ „jung“, verglichen mit den Wiener Bezirken innerhalb des Gürtels oder dem „grünen“ Nordwesten. Erst am Ende des 19.Jahrhunderts wurde es als billiger Standort für Industriebetriebe „entdeckt“. 60+ -jährige FavoritnerInnen haben in ihrer Kindheit noch viele unverbaute Gebiete als „Abenteuer-Spielplätze“ erlebt, von den vielen Kriegsruinen ganz abgesehen. Solche „Erinnerungen“ von „Zeitzeugen“ könnten auch für jüngere BewohnerInnen interessant sein.
Zusätzlich wäre diese Gruppe eine wertvolle Ergänzung zum aktiven Projekt „Unser Triesterviertel – Orte erzählen“.

* Plaudern mit anderen:

Hier können Menschen aus der Nachbarschaft, die ebenfalls nicht allein sein möchten, ohne einem bestimmten Schwerpunkt einfach gesellig beisammen sein.

* Schreiben mit andern

* Singen mit andern

* Spielen mit andern:

Brettspiele, Kartenspiele, Schach usw…..Alle Arten von Spielen, für die nur ein Tisch und Sesseln erforderlich sind.

* Tauschen mit anderen:

Das könnte in „Tauschkreis“– Form oder durch „Ich biete/ich suche“ geschehen.

* Telefonkontakt mit andern („Telefonringe“)

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PS: Als Ergänzung zum Jubel-1.Mai-Aufmarsch der Wiener SPÖ Auszüge von einer Ö1-Sendung über „schrumpfende Netzwerke“.

Wie in dieser Radiosendung beschrieben, hat die SPÖ im 10.Bezirk sämtliche Merkmale eines „schrumpfenden Netzwerks“. Sie ist von der visionären „Wiege des Roten Wiens“ zu einem „Roten Teppich“ für FPÖ-Hetze verkommen.

Anzeichen für eine Änderung in Richtung attraktiver „Visionen“ und glaubhafter Öffnung sehe ich derzeit keine. Schade – und ohne Freude am 1.Mai.
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„Grundsätze und Spielregeln für gutes Zusammenleben“ sollen in der „Wiener Charta“ erarbeitet werden.

Die amtsführende Wiener SPÖ-Stadträtin Sandra Frauenberger (Integration, Frauenfragen, Konsumentenschutz und Personal) und der Gemeinderat der Grünen Senol Akkilic (Schwerpunkte: Soziales, Jugend, Integration, Verantwortlicher Gemeinderat für die Wiener Charta) stehen aus meiner Sicht glaubwürdig hinter den Zielen der aktuellen Initiative der Stadt Wien mit der Bezeichnung „Wiener Charta“. Ob die Mehrheit der Wiener SPÖ-Spitze ebenso dahinter steht, weiß ich nicht.

Auf alle Fälle war die Einladung, im März Themenvorschläge einzubringen, Anlass genug, dem „Charta-Büro“ einige Themen vorzuschlagen.

Von den insgesamt 12 Themen sind 7 online gestellt worden, eines wurde (nach einem 2.Versuch) wenigstens unter „Lob&Kritik“ veröffentlicht und 4 Themen wurden vom „Charta-Moderationsteam“ mit „Themenverfehlung“ bewertet und nicht auf die Charta-Webseite gestellt.

1. „BABY-CAFES“ zum Informationsaustausch fehlen

2. Die GRÄTZL-GESCHICHTE erforschen

3. Kleine GRÄTZL-INFO-BLÄTTER und regionale WEBFOREN beginnen oder ausbauen

4. „GRÄTZL-STAMMTISCHE“ mit und ohne Parteifarben fördern und aufwerten

5. Infos über RÄUME FÜR SELBSTHILFEGRUPPEN sammeln und veröffentlichen

6. „TELEFON-RINGE“ gegen die Vereinsamung in der Stadt

7. „WANDERN MIT ANDERN“ fördert sowohl die Gesundheit als auch die Gemeinschaft

Unter „Lob&Kritik“ veröffentlicht:

8. Für mündliche BÜRGER-INNEN BETEILIGUNG in den Bezirken auch nach Ende dieser Charta-Aktion

Als „Themenverfehlungen“ wurden diese vier Vorschläge vom Moderationsteam leider nicht veröffentlicht:

9. ADVENTMARKT im Wasserturm am Wienerberg

Ob unbeleuchtet oder beleuchtet, der Wasserturm am Wienerberg begrüßt jede Wienerin, jeden Wiener, die bzw. der auf der Triesterstraße zurück nach Wien kommt. So sehr können sich die Towers auf der anderen Seite der Triesterstraße gar nicht aufpudeln, um diesem freundlichen runden Turm mit dem bunten Ziegeldach jenes Wasser reichen zu können, das ihn seit 1956 gar nicht mehr füllt.
In den letzten Jahren werden in diesem stolzen Denkmal aus der Glanzzeit der Favoritner Ziegelindustrie an einigen Monaten vorwiegend Ausstellungen von verschiedensten Künstlern/Künstlerinnen gezeigt und von der MA31 (Wiener Wasserwerke) werden immer wieder Führungen hinauf zum ehemaligen Wasserbehälter angeboten.
Könnte da nicht auch in der Adventzeit ein stimmungsvoller Adventmarkt mit Kunsthandwerk angeboten werden, ähnlich jenem am Karlsplatz? (Wenn der vorgeschriebene zweite Eingang fertig gestellt worden ist, spricht doch auch feuerpolizeilich nichts mehr dagegen.)
Mit einem Adventmarkt im beleuchteten Wasserturm würde besonders der Favoritner Bevölkerung (ob alt oder jung) eine ganz neue Art der Begegnung mit ihrem schönsten Wahrzeichen geboten werden.

10. „EISRING-SÜD“: Über seine Zukunft sollte öffentlich gesprochen werden

Nur mehr die älteren BewohnerInnen Favoritens erinnern sich noch, wie viele sportliche Betätigungen auf diesem großen Areal neben dem Wasserturm am Wienerberg früher noch möglich gewesen sind: Neben dem Eislauf auch Fußball und Tennis. Schlampereien, Misswirtschaft, Fehlplanung und vor allem die Undurchsichtigkeit bei den vielen Zuständigkeiten führten dazu, dass dieses Gebiet jetzt so desolat aussieht. Nicht einmal eine Zwischennutzung für Kinder und Jugendliche war über die vielen Jahre möglich. Sie wurden wie immer auf Käfige verwiesen.

Eine sogenannte BürgerInnen-Beteiligung bei der Neuplanung geriet zu deren Karikatur. Nun herrscht totale Ratlosigkeit, was weiter geschehen soll. Der „Eisring“ wurde offenbar sprichwörtlich „aufs Eis gelegt“. Es sollte aber über dessen Zukunft möglichst bald darüber öffentlich gesprochen werden, aber diesmal ehrlich. Eine Dokumentation gibt es unter „Was geschieht mit dem Eisring-Süd?“

11. Noch mehr MOBILE TOILETTEN in die Stadt!

Wer kennt sie nicht, die Suche nach einem „stillen Örtchen“, wenn sich ein inneres Drängen ankündigt? Innerhalb des verbauten Gebietes können Gasthäuser zu „rettenden Örtchen“ werden, aber weiter außerhalb kann es schon etwas spannender werden. Besonders Frauen, die sich auch bei „kleinen Geschäften“ nicht so leicht hinter einem Baum verstecken können, suchen oft vergeblich nach einer Mobilen Toilette. BITTE MEHR DAVON!!!

12. POSTAMTS-VERLEGUNGEN zerstören Wiens Grätzl-Infrastruktur

Auch in Wien werden häufig Postämter zugesperrt (innerhalb von 2 km ist dafür die offizielle Bezeichnung „verlegt“) und in andere Filialen und private „Postpartner“ verlagert. Dadurch verschlechtern sich zunehmend die Qualität und Erreichbarkeit von bisher erbrachten Dienstleistungen, speziell bei den Paketen.
Protestaktionen, Unterschriftenlisten, BürgerInnenversammlungen, ja auch Resolutionen von Bezirksvertretungen und von der Arbeiterkammer Wien änderten bisher nichts. Laut der Post-AG-Leitung sollen die Dienstleistungen durch das neue Konzept „zielgenauer“ im Interesse der KundInnen sein.
Es wird aber immer deutlicher, dass durch dieses Zentralisierungs- und Privatisierungskonzept bisherige Post-Leistungen in einer zu Fuß erreichbaren Entfernung nicht mehr erbracht werden.

Die Post-AG gehört doch (noch!) mehrheitlich dem Staat und macht derzeit Gewinne. Warum korrigiert die Politik dieses Konzept nicht? (Weitere Infos)
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Foto 2007 (privat)

Eine kleine Chronik der vergangenen Jahre:

Vor fast sechs Jahren standen im Juni 2006 einige Kinder vor den abgesperrten Freiflächen am Eisring-Süd und hielten ein Transparent hoch: „Lasst uns wenigstens diesen Sommer hier spielen!“. Auch Foto und Text in der „Krone“ vom 30.6.2006 mit dem Titel “Unendliche Geschichte mit Happy End? – Eisring Süd: Rennbahn für den Amtsschimmel“ konnte nichts bewirken.

Ein Jahr später, am 13.6.2007, fand im heutigen „Phönix“- Privat Gymnasium in der Knöllg.20-24 eine Podiumsdiskussion zum Thema „Was geschieht mit den Sportflächen rund um den Eisring-Süd?“ statt.
Eingeladen und moderiert habe ich im Namen der Plattform „MACH MIT! im Triesterviertel“. Gäste am Podium waren Erich Cosic (Obmann des Elternvereins der VS Knöllg.59), Kathrin Gaal (SPÖ-Gemeinderätin), Dr. Beatrix Götz (Wiener Stadthalle-Verwaltung) und Sabine Walchhütter (Wiener Kinderfreunde).
Ein Großteil des Gesprächs ist hier nachzulesen.

Am 10.12.2007 antwortete mir Frau GRn Kathrin Gaal auf eine entsprechende Anfrage: „hallo hr. endl! grundsätzlich halte ich ihre idee von einem sog. „bürgerbeirat“, oder wie auch immer man das nennen möchte, für eine sehr gute idee. ich hab auch schon mit frau bez.vorst. mospointner und hr. str. schicker darüber gesprochen und auch die beiden können ihrer anregung sehr viel abgewinnen. es werden jetzt noch gespräche mit fr. str. laska ( grund gehört ja ma 51) und mit der ma 21b geführt. ich halte sie weiter auf dem laufenden. liebe grüsse, kathrin gaal.“ (Es gab keine weiteren Informationen. In der Zwischenzeit ist Frau GRn Gaal in die „Fußstapfen“ ihres Vaters als SPÖ-Vorsitzende Favoritens getreten.)

Am 24.6.2008 gab es in einer „Bürgerversammlung“ die „Wahl“ der AnrainervertreterInnen für die Jury im Rahmen des Architekturwettbewerbs.

Am 13.2.2009 lächelt uns GRn Gaal aus dem „Wiener Bezirksblatt“ vor dem Eisring-Areal freundlich entgegen: „Gemeinderätin Kathrin Gaal setzt auf Bürgerbeteiligung“ steht daneben. Ich fragte im folgenden Text unserer Triesterviertel-Webseite: Was versteht sie unter „Bürgerbeteiligung?

Am 31.1.2011 berichtet „Die Presse“ vom „Planungsdebakel Eisring-Süd

Am 20.3. 2011 mailte ich an Frau BV Mospointner, Herrn BVStv Mrkvicka und Herrn Büroleiter Jerabek: „Aus den Medien habe ich entnommen, dass es voraussichtlich noch längere Zeit dauern wird, bis am Eisring-Süd-Gelände mit Bauarbeiten begonnen wird. Könnte nicht bis dahin zumindest ein Teil des Geländes von Kindern/Jugendlichen für eine Zwischennutzung verwendet werden? Welche Voraussetzungen wären nötig, um die Zustimmung des Grundverwalters (MA 51) zu gewinnen? Wer käme als verantwortlicher Träger in Frage? (Schulen, Kindergärten, Vereine, ….) Könnten Aktivitäten auch durch MitarbeiterInnen der Parkbetreuung unterstützt werden? Mit freundlichen Grüßen, Fritz Endl“

Antwort am 28.4. 2011 vom Herrn Büroleiter Jerabek: „Am Eisring Süd ist aktuell die Eisring Süd Betriebs- und Errichtungs-GmbH tätig, die schon im Winter viele Veranstaltungen und den laufenden Betrieb durchgeführt hat.“

Tel. Anfrage am 27.2.2012 an die Eisring Süd Betriebs- und Errichtungs-GmbH und aus der eMail-Antwort vom Geschäftsführer: „Da auch uns nur aktuelle bzw. maximal mittelfristige Informationen zur Zukunft des Eisring-Süd vorliegen, ist unser Informationsstand nur auf unsere gegenwärtigen Aktivitäten beschränkt.“

Die Zukunft des Eisring-Süd-Areals liegt nach meinen Informationen derzeit völlig im Dunkeln.
Daher wird die Plattform „Unser Triesterviertel“ so bald wie möglich zu einem zweiten öffentlichen „Gespräch im Triesterviertel“ mit der Frage „Was geschieht mit dem Eisring-Süd?“ einladen.

Der Geschäftsführer der Eisring Süd Betriebs- und Errichtungs-GmbH hat heute seine grundsätzliche Bereitschaft zur Teilnahme schon erklärt.
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