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Posts Tagged ‘Selbsthilfegruppen’

Gesucht wird ein Lokal, das auch Selbsthilfegruppen, Nachbarschafts- und Bürger_inneninitiativen möglichst unbürokratisch zur Verfügung gestellt werden könnte.

Zur Projektidee von „Wir sind bunt – na und?“

Rechtsträger wäre unser privater Verein „triesterviertel.at“ (ZVR-Zahl: 1 71672797.)

Im „Triesterviertel“ konnte unser Verein (früher „Grätzl-Punkt Rosa Jochmann“) von 1996 bis 1999 das „Grätzl-Punkt“- Lokal in der Knöllg.29 mieten.

Am Foto Mischa Auer

Die Bemühungen um Aktivitäten in der Nachbarschaft waren in diesen vier Jahren am sichtbarsten und daher am erfolgreichsten. Die Stadt Wien unterstützte uns mit einer „Starthilfe“ von 25 000 ÖS. Miete und Bürobetrieb konnten durch Spenden und Eigenmittel weiter finanziert werden. Die damalige Gebietsbetreuung und die Außenstelle des Wiener Integrationsfonds (heute MA17) unterstützten uns fachlich.

Leider unterstützt uns inzwischen von der Stadtverwaltung und vom Bezirk (außer dem Bezirksmuseum) niemand mehr (Dazu Näheres) und auch fachliche Hilfe aus der Wissenschaft ist derzeit (außer vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte) kaum in Sicht. Auch wird unser „Buntes Triesterviertel“ von Politik und Medien durch die kommende Gemeinderatswahl zunehmend als problematisch und weniger als Chance gesehen.

Wir möchten daher mit dem Projekt „WIR SIND BUNT – NA UND? unser „Triesterviertel“ und die vielen bisher „unsichtbaren“ Bewohner_innen, deren vielfältiges Potential und ihre Ideen positiv präsentieren.

Dazu benötigen wir vor allem einen neutralen Raum für Treffen ohne Konsumationsdruck.

Dieser Raum könnte auch zum Treffpunkt für Selbsthilfegruppen, Nachbarschaftshilfe und Bürger_inneninitiativen werden. Bei Bedarf könnten auch Expert_innen zur Beratung gebeten werden.  (Dazu auch)

Weitere Schritte, wenn eine Finanzierung für ein Jahr möglich ist:

  1. Anfragen bezüglich des kostenlosen Benützens vom „Grätzl-Punkt“-Raum würden an unseren Verein „triesterviertel.at“ erfolgen.
  2. Ein noch geplanter „Beirat“ entscheidet über die Genehmigung.
  3. Die Schlüsselübergaben würden persönlich erfolgen.
  4. Die beiden wichtigsten Vereinbarungen wären Zimmerlautstärke und den Raum so zu verlassen, wie er zu Beginn des Treffens war.

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Dazu passende „Gedanken“-Texte:

https://fritzendl.wordpress.com/2020/06/29/unser-triesterviertel-als-gratzl-begegnungszone/ Wir brauchen einen neuen Grätzl-Punkt!

https://fritzendl.wordpress.com/2020/05/01/tag-der-arbeit-bewohnerinnen-des-triesterviertels/ Es gibt auch noch unser „Triesterviertel“

https://fritzendl.wordpress.com/2020/02/23/an-bgm-ludwig-denken-sie-bitte-auch-an-unser-triesterviertel/ An Bgm.Ludwig: „Denken Sie bitte auch an unser Triesterviertel!“

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…… braucht aber auch Visionen. Meine Vision ist eine   

                 W E R K S T A T T

                                        F A V O R I T E N

„Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen“, diese Aufforderung des deutschen Altbundeskanzlers Helmut Schmidt interpretiere ich auch im Sinne „gesellschaftlicher Gesundheitsvorsorge“.

Ausgewiesene Fachleute würden bei dieser „Vorsorgeuntersuchung“ Vorschläge machen, wie wir uns als zivilgesellschaftlich engagierte Menschen beteiligen können, um unsere Demokratie möglichst lange „gesund“ zu erhalten. Die darauf folgenden Entscheidungen der gewählten Gremien liegen letztlich in unserer gemeinsamen Verantwortung.

Als Angehöriger der altersbedingt immer weniger werdenden „Kriegsgeneration“ (Jg 1942) und Großvater zweier pubertierenden Mädchen möchte ich deren (kommenden) Fragen möglichst gut beantworten und mein Handeln transparent machen können. Anders als mein Vater (1896-1976), der mit mir leider nie über sein Engagement „für Führer und Vaterland“ gesprochen hat.

Worauf stützt sich nun meine Hoffnung, dass eine „WERKSTATT FAVORITEN“ auch in die Praxis umgesetzt werden könnte?

  • Unser Bezirksvorsteher Marcus Franz vermittelt einen glaubhaften „Willen zur Öffnung“, zur Begegnung „, mit Respekt und auf gleicher Augenhöhe“.
  • Geeignete Räumlichkeiten für die erhoffte „Werkstatt Favoriten“ befinden sich Ecke Quellenstraße 217/Knöllgasse 2.  (Hier ist voraussichtlich noch für zwei Jahre die Bildungseinrichtung „Spacelab-Kreativ“ untergebracht.) Früher war davor noch ein kleiner Marktplatz.
Spacelab-Ecke 500
  • Diese Adresse hat Bezirksvorsteher Franz schon bei einem Gespräch zum Thema „Bildungsgrätzl“ in dessen Büro im Jänner als einen wünschenswerten „Ort der Begegnung“ für den 10.Bezirk bezeichnet.
  • Die Chance, dass dieses Projekt von ALLEN politischen Gruppierung des Bezirks unterstützt werden kann, schätze ich als relativ groß ein. (Das zeigt sich ja auch bei der gemeinsamen Ablehnung eines Bus-Zentrums am Verteilerkreis)  Wer im 10.Bezirk sollte  dagegen sein, wenn es ein Projekt des GANZEN Bezirks ist? (Favoriten ist ein großer Bezirk und die Frage der Finanzierung ist bekanntlich AUCH von dessen politischem Willen abhängig.)
  • Konkreter Anlass für meine „Vision“ ist die Einladung der Bevölkerung zur Mitsprache durch die MA21 (Stadtteilplanung) bei der U2-Station am Matzleinsdorfer-Platz. (Dazu Näheres) Sie erfolgte NACH dem Fertigstellen der U-Bahn-Pläne  durch die „Wiener Linien“ in das Hotel eines Investors  und zeigt das Ungleichgewicht bei sogenannten „Kooperativen Planungsverfahren“ .  Wer kooperiert wann mit wem? Auch eine rechtzeitige Beteiligung der Bevölkerung  könnte in der „WERKSTATT FAVORITEN“ künftig besser vorbereitet werden.

Zuletzt noch eine gute Nachricht zum Thema „Gesundheit“:

Es wird bald wieder eine Ärztin im „Triesterviertel“ geben! (Das passt auch gut zum „Frauentag“ am Do, 8.3.!)

In Nachfolge von Herrn Dr.Grohs, der voriges Jahr in Pension gegangen ist, wird höchstwahrscheinlich die praktische Ärztin Dr.Christine Albrecher im Viktor-Adler-Hof eine neue Ordination einrichten können. (Dazu Näheres) BV Marcus Franz wird sie daher am 11.4. um 16 Uhr in der „Quarinpassage“ begrüßen können. (Einladungen werden noch folgen).


Viele frühere dazu passende „Gedanken“-Texte:

16.7.2009 Hier bin ich daheim

26.12.2009 Großeltern aller Länder vereinigt euch!

29.5.2011 Ein „Runder Tisch“ zum Thema Bürgerbeteiligung in Favoriten!

27.11.11  Großeltern, wir haben eine Verpflichtung!

31.05.13  „Marktplatzgespräche“ statt „Biertischgeraunze“!

28.02.14  Gute BezirkspolitikerInnen sollten zuerst für uns BewohnerInnen da sein!

30.06.14 Gegen die Einsamkeit in der Großstadt!

26.7.14 Wien braucht mehr Demokratie!

29.3.15 Doris Knecht: Was tun gegen Hilflosigkeit?

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