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Posts Tagged ‘Spacelab’

…… braucht aber auch Visionen. Meine Vision ist eine   

 

                 W E R K S T A T T

                                        F A V O R I T E N

„Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen“, diese Aufforderung des deutschen Altbundeskanzlers Helmut Schmidt interpretiere ich auch im Sinne „gesellschaftlicher Gesundheitsvorsorge“.

Ausgewiesene Fachleute würden bei dieser „Vorsorgeuntersuchung“ Vorschläge machen, wie wir uns als zivilgesellschaftlich engagierte Menschen beteiligen können, um unsere Demokratie möglichst lange „gesund“ zu erhalten. Die darauf folgenden Entscheidungen der gewählten Gremien liegen letztlich in unserer gemeinsamen Verantwortung.

Als Angehöriger der altersbedingt immer weniger werdenden „Kriegsgeneration“ (Jg 1942) und Großvater zweier pubertierenden Mädchen möchte ich deren (kommenden) Fragen möglichst gut beantworten und mein Handeln transparent machen können. Anders als mein Vater (1896-1976), der mit mir leider nie über sein Engagement „für Führer und Vaterland“ gesprochen hat.

Worauf stützt sich nun meine Hoffnung, dass eine „WERKSTATT FAVORITEN“ auch in die Praxis umgesetzt werden könnte?

  • Unser Bezirksvorsteher Marcus Franz vermittelt einen glaubhaften „Willen zur Öffnung“, zur Begegnung „, mit Respekt und auf gleicher Augenhöhe“.
  • Geeignete Räumlichkeiten für die erhoffte „Werkstatt Favoriten“ befinden sich Ecke Quellenstraße 217/Knöllgasse 2.  (Hier ist voraussichtlich noch für zwei Jahre die Bildungseinrichtung „Spacelab-Kreativ“ untergebracht.) Früher war davor noch ein kleiner Marktplatz.

Spacelab-Ecke 500

  • Diese Adresse hat Bezirksvorsteher Franz schon bei einem Gespräch zum Thema „Bildungsgrätzl“ in dessen Büro im Jänner als einen wünschenswerten „Ort der Begegnung“ für den 10.Bezirk bezeichnet.
  • Die Chance, dass dieses Projekt von ALLEN politischen Gruppierung des Bezirks unterstützt werden kann, schätze ich als relativ groß ein. (Das zeigt sich ja auch bei der gemeinsamen Ablehnung eines Bus-Zentrums am Verteilerkreis)  Wer im 10.Bezirk sollte  dagegen sein, wenn es ein Projekt des GANZEN Bezirks ist? (Favoriten ist ein großer Bezirk und die Frage der Finanzierung ist bekanntlich AUCH von dessen politischem Willen abhängig.)
  • Konkreter Anlass für meine „Vision“ ist die Einladung der Bevölkerung zur Mitsprache durch die MA21 (Stadtteilplanung) bei der U2-Station am Matzleinsdorfer-Platz. (Dazu Näheres) Sie erfolgte NACH dem Fertigstellen der U-Bahn-Pläne  durch die „Wiener Linien“ in das Hotel eines Investors  und zeigt das Ungleichgewicht bei sogenannten „Kooperativen Planungsverfahren“ .  Wer kooperiert wann mit wem? Auch eine rechtzeitige Beteiligung der Bevölkerung  könnte in der „WERKSTATT FAVORITEN“ künftig besser vorbereitet werden.

Zuletzt noch eine gute Nachricht zum Thema „Gesundheit“:

Es wird bald wieder eine Ärztin im „Triesterviertel“ geben! (Das passt auch gut zum „Frauentag“ am Do, 8.3.!)

In Nachfolge von Herrn Dr.Grohs, der voriges Jahr in Pension gegangen ist, wird höchstwahrscheinlich die praktische Ärztin Dr.Christine Albrecher im Viktor-Adler-Hof eine neue Ordination einrichten können. (Dazu Näheres) BV Marcus Franz wird sie daher am 11.4. um 16 Uhr in der „Quarinpassage“ begrüßen können. (Einladungen werden noch folgen).


Viele frühere dazu passende „Gedanken“-Texte:

16.7.2009 Hier bin ich daheim

26.12.2009 Großeltern aller Länder vereinigt euch!

29.5.2011 Ein „Runder Tisch“ zum Thema Bürgerbeteiligung in Favoriten!

27.11.11  Großeltern, wir haben eine Verpflichtung!

31.05.13  „Marktplatzgespräche“ statt „Biertischgeraunze“!

28.02.14  Gute BezirkspolitikerInnen sollten zuerst für uns BewohnerInnen da sein!

30.06.14 Gegen die Einsamkeit in der Großstadt!

26.7.14 Wien braucht mehr Demokratie!

29.3.15 Doris Knecht: Was tun gegen Hilflosigkeit?

Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher veröffentlichten Beiträge

 

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Drei zukunftsweisende Jugend-Bildungseinrichtungen sind in unserem „Triesterviertel“ zuhause.

In unserer „Grätzl-Hauptstraße“, der Knöllgasse, haben seit 2007 drei Bildungseinrichtungen für junge Menschen ihre Standorte gefunden, deren positiven Beitrag sowohl für uns BewohnerInnen des „Triesterviertels“ als auch – weil beispielgebend – für ein friedliches Zusammenleben insgesamt nicht genug gewürdigt werden kann.
Seit September 2007 gibt es im ehemaligen „Lucina“-Gebäude in der Knöllg.20-24 das „Phönix-Realgymnasium“, im September 2010 wurde auf Nummer 2 „Spacelab“, ein Bildungs- und Beschäftigungsprojekt für Jugendliche eröffnet und seit wenigen Monaten gibt es auf Nummer 15 das Projekt „Jugend College“ von „Interface“ für zugewanderte Jugendliche.

Im Folgenden werden diese drei Einrichtungen vorgestellt.

Das Phönix-Realgymnasium
Knöllg.20-24 (Ecke Davidgasse)

2008_04_25
…………………………………………25.4.2008

Aus der Webseite:

„Das Phönix-Realgymnasium wurde im September 2007 als nicht-konfessionelle Privatschule in der Form AHS mit Öffentlichkeitsrecht und gesetzlich geregelter Schulartbezeichnung eröffnet. Wir folgen dem österreichischen Lehrplan, haben das Öffentlichkeitsrecht beantragt und bekommen es seit Schulgründung auch jährlich zuerkannt.
In unserem privaten Realgymnasium ermöglichen wir Schülern und Schülerinnen, über leistungsbezogenen Unterricht, gemeinsam etwas zu erreichen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und Vorurteile hinter sich zu lassen. Dies spiegelt sich auch in einer intensiven Elternarbeit wieder. Unsere Klassenobergrenze beträgt 20 SchülerInnen, also individuell unterrichtbare Klassen. Unsere Klassen sind sehr modern mit Active-Boards statt normalen Tafeln ausgestattet, um alle modernen Medien im Unterricht einsetzen zu können.“
Phoenix-10.11.07
…………………………………………..10.11.2007

„Wir fördern unsere SchülerInnen individuell und bereiten sie auch für Wettbewerbe vor.
Wir bieten einen verschränkten Unterricht, in dem sich Unterricht, fachspezifische und individuelle Lernzeiten und Freizeiten sinnvoll über den Tag verteilt abwechseln…..
Wir folgen dem österreichischen AHS-Lehrplan und haben im Moment ein nicht-permanentes Öffentlichkeitsrecht, welches jährlich vergeben wird und welches wir seit dem ersten Schuljahr auch verliehen bekommen haben. Mit dem Schuljahr 2015/16 ist die staatliche Frist für den Nachweis der Kontinuität der Schule abgelaufen und wir rechnen dann fix mit dem permanenten Öffentlichkeitsrecht.
Das Schulgeld beträgt derzeit € 330,- pro Monat (12x im Jahr, ohne Essen).“

27.12.2013 Zum aktuellen Machtkampf in der Türkei:

Das Phönix-Institut und das Phönix-Realgymnasium in der Knöllgasse haben ein Naheverhältnis zu Fethulla Gülen, einem türkischen Prediger, der in den USA lebt. Derzeit wird er in vielen Kommentaren zum aktuellen Machtkampf in der Türkei als „Mann im Hintergrund“ betrachtet. Ein Beispiel aus der deutschen „Zeit-Online“ unter der Schlagzeile „Gehirnwäsche im Auftrag des Imam: In der Türkei tobt der Machtkampf zwischen AKP-Chef Erdoğan und Anhängern des Imam Gülen. Die sektenartige Bewegung rekrutiert ihren Nachwuchs auch in Deutschland.“ von Volker Siefert

Von einigen Leserbriefen (Postings) wird dieser Kommentar als politisch links und zu einseitig gegen die Gülen-Bewegung kritisiert. Sie meinen z.B., dass dann auch andere religiöse Gruppierungen als Sekten diffamiert werden könnten.

Jedenfalls werden diese Ereignisse in der Türkei auch Auswirkungen auf die „Phönix“-Bildungseinrichtung bei uns haben. In welche Art, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Ich werde mich jedenfalls weiterhin um den Dialog bemühen.

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Zur Geschichte des Gebäudes:

Das Wöchnerinnenheim „Lucina“ wurde im Jahr 1901 von Kaiser Franz Josef eröffnet. Finanziert durch private Spenden war es eine modellhafte Gesundheitseinrichtung für bedürftige Frauen. Ihnen wurde dadurch ermöglicht, in einer menschenwürdigen Umgebung und unter ärztlicher Aufsicht entbinden zu können. Es war auch Ausbildungsstätte für Wochenbettpflegerinnen und später eine Schule für KrankenpflegerInnen, bevor es 2006 vom „Phönix-Institut“ erworben wurde. Eine „Orte erzählen“-Tafel neben dem Eingang die Triesterviertel-Webseite informieren über die Geschichte dieses Gebäudes. Weitere Bilder vom „Lucina“-Gebäude im Online-Archiv des Triesterviertels
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Spacelab
Knöllg.2 (Ecke Quellenstraße)

Aus der Webseite:
Aktivierung, Berufsorientierung, Zukunftsplanung –

spacelab ist ein niederschwelliges arbeitsmarktpolitisches Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 25 Jahren, die einen erhöhten Bedarf an begleitender Unterstützung bei der Bildungs- und Berufsplanung haben.

Spacelab gibt es an zwei Standorten in Wien: In Strebersdorf im 21. Bezirk und in der Knöllgasse in Wien-Favoriten.

……..6.9.2010

Träger des Projekts sind Volkshilfe Beschäftigung (VHB), der Verein Wiener Jugendzentren (VJZ) und der Verein zur Schaffung offener Kultur- und Werkstättenhäuser (WUK).

Hinschauen, mitarbeiten und weiterkommen heißt es für interessierte Jugendliche!

spacelab setzt sich aus verschiedenen Modulen zusammen:

Im Modul Offene und Aufsuchende Jugendarbeit werden Jugendliche von den JugendarbeiterInnen dort kontaktiert, wo sie sich aufhalten – an öffentlichen Plätzen, in Jugendeinrichtungen, Einkaufszentren oder in Parkanlagen. Durch kontinuierliche Kontakte mit der Zielgruppe werden Vertrauen und tragfähige Beziehungen aufgebaut.

Die Jugendlichen werden an beiden Standorten und im
öffentlichen Raum über spacelab und andere Angebote der Wiener Ausbildungsgarantie informiert und beraten, gemeinsam mit den jungen Menschen suchen die JugendarbeiterInnen nach passenden Möglichkeiten im Bereich Übergang Schule – Beruf und vermitteln an einschlägige Beratungsstellen weiter.
Angekommen bei spacelab, erhalten die TeilnehmerInnen im Modul Perspektivenentwicklung Unterstützung bei der aktiven Lebensgestaltung und der Entwicklung beruflicher Perspektiven. Das Motto lautet „überlegen, entscheiden und handeln“.

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden während ihrer gesamten Zeit bei spacelab kontinuierlich von den Perspektivencoaches betreut.
In den Modulen Tagestraining und Training können 15- bis 25-Jährige bezahlte Arbeitserfahrung in den Bereichen Grünraumarbeit, Ökowerkstatt, Medienwerkstatt und Kreativwerkstatt sammeln. Während im Tagestraining bei entsprechender Voraussetzung ein Taschengeld ausbezahlt wird, erhalten die TeilnehmerInnen im Training eine Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhalts (DLU).

Jeden Dienstag um 13.00 Uhr findet ein Infotag an den beiden Standorten statt, der ohne Anmeldung besucht werden kann.
Ein Einstieg in diese Module ist nach Maßgabe freier Plätze jederzeit möglich!“

……………………Spacelab-28.5.10…………………………………………..Nachbarschaftstag am 28.5.2010

Weitere Infos gibt es auch auf der Webseite des Triesterviertels

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Das Interface-Projekt „Jugend College“
Knöllg.15 (3.Stock)

Aus der Webseite:
„Das Projekt „Jugend College“ beinhaltet Sprachkurse für zugewanderte Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren mit A2 Sprachniveau und freiem Zugang zum Arbeitsmarkt.
Das Ziel des Projekts ist es, den teilnehmenden Jugendlichen eine fundierte Sprachausbildung mit integrierter Allgemeinbildung insbesondere in Geographie und Geschichte zu Wien, Österreich und Europa sowie Bildungs- und Berufscoaching zu vermitteln, um den Jugendlichen den erfolgreichen Einstieg in eine weiterführende Schulbildung bzw. Berufsausbildung zu ermöglichen.

Das Angebot:
• Deutschkurs (B1-Kurs)
• Kursdauer 400 UE plus intensive Einzelberatung
• Pflichtmodulsystem (Mathematik und Englisch als Vorbereitung auf den Hauptschulabschlusskurs, ÖSD Prüfungsvorbereitung B1/B2, Grammatik Intensivtraining)
• Landeskundeunterricht (Geographie, Geschichte, Österreich und Europa)
Anmeldung: jeden Montag von 14 bis 16 Uhr
Tel.: 0699 / 15 55 10 58″
Interface1-29.11.13
Interface2- 29.11.13
Das erste gemeinsame „Wandern mit andern“ zum Wasserturm und zum Wienerberg fand am 29.11.2013 statt. (Dazu Näheres)

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Zur Geschichte des Gebäudes:

Von 1907 bis in die siebziger Jahre wurden zwischen Davidgasse, Knöllgasse, Rotenhofgasse und Zur Spinnerin vor allem Zigarettenhülsen hergestellt. Am längsten und werbekräftigsten war die Firma „Abadie“ tätig. 1945 zerstörte ein Bombentreffer den Gebäudeteil Ecke Davidgasse/Knöllgasse. Auf der „Orte erzählen“-Tafel, der Triesterviertel-Webseite und dem Online-Archiv Topothek gibt es nähere Informationen.
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