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Posts Tagged ‘Vernetzungsfrühstück’

Der Journalist Robert Misik hat auf Einladung der SPÖ in OÖ an deren Parteitag am 28.11.2009 eine Rede gehalten, zu der es im Webforum „Facebook“ einige Kommentare gab. Von der Wiener Gemeindrätin Tanja Wehsely war nur ein „hhhmmm….“ zu lesen.

Ich schrieb: „Danke, das tut gut! Als nächste Rede wäre die Wiener SPÖ zu empfehlen! Vielleicht könnte Tanja Wehsely außer „hhhmmm….“ etwas mehr von sich geben. Z.B. über ihr Problem, mit dem „Wiener Vernetzungsfrühstück“ im Auftrag der Stadt einen Dialog „auf gleicher Augenhöhe“ zu führen“

Darauf schrieb mir Tanja Wehsely: „hallo fritz, bin ein bisschen erschrocken über deinen feindseligen kommentar mir gegenüber in bezug auf misiks rede, meinen kommentar und dann deinen vorwurf bezüglich vernetzungsfrühstück. was meinst du eigentlich mit „tanjas problem auf augenhöhe mit dem vernetzungsfrühstück einen dialog führen“??? warum verbreitest du das so? wenn du das findest warum hast du dann nicht die gelegenheiten genutzt, das mir mal zu sagen? wir hatten doch schon öfter die gelegenheit. wenn ich den dialog nicht unterstützen wollte, warum dann unsre treffen, das einrichten einer gruppe die jetzt den dialog vorbereitet, etc. naja, find ich jedenfalls schade so in kenntis gesetzt zu werden und nicht in einem dialog auf augenhöhe…lg tanja“

Ich antwortete ihr: „Hallo Tanja, danke für deine Reaktion auf meinen Kommentar. (Genau deshalb setze ich so große Hoffnungen in das Medium „Internet“. Da besteht ja wirklich die Möglichkeit, auf „Augenhöhe“ und in aller Transparenz Informationen und Meinungen auszutauschen bzw. zur Diskussion zu stellen.)
Du empfindest meinen Text als „feindselig dir gegenüber“. Das tut mir Leid, denn ich erlebe dich als positiv und (für eine Politikerin) relativ ehrlich und offen agierend.
Was ich mit dem „Problem auf gleicher Augenhöhe“ meine: Deine immer wieder spürbare Sorge bei den Vorbereitungstreffen, woher denn die GesprächspartnerInnen beim geplanten „Dialog“ der Stadt Wien mit dem „Vernetzungsfrühstück“ auch wirklich ihre „Legitimation“ hätten. Das erinnert mich ganz aktuell an die Situation mit den Uni-BesetzerInnen, die sich erfolgreich weigern, „Verantwortliche“ für Verhandlungen zu nennen. „Jeder spricht für sich selbst, in eigener Verantwortung“. So sehe ich auch das Typische und Außerordentliche beim „Vernetzungsfrühstück“, das ich seit seiner Entstehung gut kenne.
Warum ich dort nicht „die Gelegenheit benützt habe“, dir meine Ansichten zu sagen? Weil ich zu spüren glaubte, dass genau solche „Frühstücks“-Teilnehmer wie ich es bin ein Problem für JEDE/N PolitikerIn sein MÜSSEN: Aus der „Zivilgesellschaft“ kommend, nicht legitimiert, völlig eigenverantwortlich, von niemandem gewählt oder beauftragt. Und ich wollte das genau vorbereitete und zeitlich begrenzte Bemühen der „Frühstücks“-Leute (an dem ich nicht beteiligt war) um deine Bereitschaft zur Mitarbeit nicht gefährden. Dein „hhhmmm….“ Zu Misik´s SPÖ-Rede hat mich aber dann doch zu einer Reaktion herausgefordert.
Noch einmal: Sie war ganz sicher nicht feindselig dir persönlich gegenüber gemeint, vielleicht haben aber doch ein bisschen meine Probleme mit „der SPÖ insgesamt und jener hier in Favoriten besonders“ mitgespielt. Und hier gibt es leider genügend SPÖ-PolitikerInnen, die mich wirklich zornig machen.

Mit freundlichen Grüßen und der Hoffnung auf einen weiteren „Dialog auf Augenhöhe“: Fritz :-)“
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