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Ein Plan vom SPÖ Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky wird hier zur Diskussion gestellt.

Im März hat SPÖ Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky vor einem Wiener Parteigremium eine bemerkenswerte Rede über seine Vorstellungen in Richtung „Wiener Bildungsgrätzl“ gehalten.

Mir gefällt diese Idee sehr gut, weil sie den Zielen der „Nachbarschaftsschule“ bzw.  „Grätzlschule“ als Bildungs- und Begegnungszentrum eines Stadtteils sehr nahe kommt. Ich fände es daher sehr schön, wenn es möglich wäre, mit Zustimmung ALLER  anderen politischen Parteien auch im „Triesterviertel“ ein solches „Wiener Bildungsgrätzl“ zu entwickeln (z.B. in der Quellenstr.142 oder in der Knöllg.59 und 61).

„Hoher Besuch“ in der „Brennpunktvolksschule“ Quellenstr.142 am 20.3.2017:

Krone 20.3.2017

Bezirks-Vize Kaindl, Stadtschulrat Himmer und Bildungsstadtrat Czernohorszky (v. li.) in der Schule (Kronenzeitung, 20.3.2017, Foto: Martin A.)

Hier stelle ich Teile der Rede zur Diskussion und werde mich bemühen, in diesem WordPress-Blog oder auf der Webseite www.triesterviertel.at auch Bewertungen der anderen im Bezirk vertretenen Parteien zu diesem Plan zu veröffentlichen.

Aus einer Rede von SPÖ Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky vom 23.3.2017:

Das Sprichwort „It takes a village to raise a child” – man braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen – soll in Wien in Form von „Bildungsgrätzln“ Realität werden.

„Die Idee dahinter ist, dass Kinder dann die besten Chancen haben, wenn die gesamte Gemeinschaft Anteil an ihrer Entwicklung nimmt und aktiv etwas dazu beiträgt. Jedes Kind verdient die Chance, seine Talente zu entfalten, sein Potenzial auszuschöpfen!“

Was wir dafür brauchen, ist ein Bildungssystem, bei dem der lernende Mensch im Mittelpunkt steht. Dieses neue Lernen hat etwas mit Entwicklung zu tun, mit Erfahrungen, Einsichten und Erlebnissen. Um diese Form des Lernens zu fördern, brauchen wir eine radikale Öffnung und Vernetzung aller verfügbaren Bildungsangebote. Diese Vernetzung sollte aber nicht willkürlich erfolgen. Ein gutes Zusammenspiel kann am ehesten gelingen, wenn man möglichst lokal und in seiner unmittelbaren Umgebung damit beginnt – also in einem überschaubaren, vertrauten Rahmen.

Das Konzept der „Wiener Bildungsgrätzl“

Die Wiener Bildungsgrätzl sind lokale Kooperationen von verschiedenen Lerneinrichtungen, aber auch mit Vereinen, Initiativen und Einrichtungen in unmittelbaren Umgebung, die etwas zum Lernen beitragen können: Einbezogen werden können Kindergärten, verschiedenste Schulformen, Freizeiteinrichtungen, Jugendtreffs, Volkshochschulen, Musikschulen, Büchereien und vieles mehr. Im Zusammenspiel der vielfältigsten Angebote wird es auch möglich, dass für alle individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der lernenden Menschen etwas dabei ist.

Beispiel „Bildungsgrätzl Spielmanngasse“

Das Konzept soll aber auch im dichtverbauten Stadtgebiet zur Anwendung kommen: So ist beispielsweise ein neues Bildungsgrätzl rund um die Spielmanngasse und Dietmayergasse im 20. Bezirk geplant: Dort gibt es derzeit zwei Volksschulen, eine Singschule, einen MA 10 Kindergarten, das Vienna Nachwuchszentrum und das Hallenbad Brigittenau. Bis zum Schuljahr 2018/19 werden die beiden Volksschulen um 16 Klassen für 10 bis 14 jährige erweitert.

„Das wird aber keine eigene Mittelschule mit eigener Direktion werden, sondern die Klassen werden den bestehenden beiden Volksschulen angeschlossen. Die Ressourcen für die nicht benötigte NMS- Direktion werden den VolksschuldirektorInnen zur Verfügung gestellt und wir schaffen eine Unterstützung im Verwaltungsbereich!“

Insgesamt wird damit auch die Nahtstelle zwischen Volksschule und Mittelschule optimiert. LehrerInnen der Volksschule können auch in die Mittelschule mitgenommen werden. Auch ein gemeinsames pädagogisches Profil für die gesamte Schullaufbahn von 6 bis 14 an einem Standort soll entwickelt werden. Darüber hinaus sollen bestehende Kooperationen mit der Singschule und den Bildungspartnern vor Ort strukturiert ausgebaut werden. Alle gemeinsam können, auch mit dem Bezirk, an Schwerpunkten und gemeinsamen Pläne für die Zukunft des Grätzls mitarbeiten.

In Wien gibt es über 90 Schulstandorte, an denen Volksschulen und Neue Mittelschule in unmittelbarer Nähe liegen. An über 20 Standorten liegt auch noch ein MA 10 Kindergarten in der Nähe. Es können auch gemeinsame Unterrichtsstunden und Freizeitaktivitäten von Volksschulen und Kindergärten stattfinden.

…………Quellenstr.142-25.3.17

Fritz Endl: Derzeit wird neben der bestehenden Volksschule Quellenstr.142 eine „Neue Mittelschule“ gebaut. Die Eröffnung wird schon im kommenden Schuljahr sein. Könnte das nicht ein Schritt in Richtung „Bildungsgrätzl Quellenstraße“ werden?

Grätzl-Projekt „Summer Schools“

Das Bildungsgrätzl – ob im dichtverbauten Gebiet oder in neuen Stadtvierteln rund um einen Campus – bietet aber auch Raum für konkrete Projekte, mit denen wir Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft begegnen wollen.

Ein weiteres Grätzl-Projekt sind die „Summer Schools“: In der Stadt gibt es schon jetzt während des Sommers viele verschiedene Angebote, „mit den ‚Summer Schools‘ soll nun das Ferienbetreuungsangebot für Kinder in Wien um den Aspekt der Grundkompetenzen-Förderung erweitert und verstärkt angeboten werden. Dabei soll der Rückfall, insbesondere für Kinder mit Sprachdefiziten, im Sommer minimiert werden und andererseits ein cooles Ferienbetreuungsprogramm für Kinder und Jugendliche an Wiener Schulen geschaffen werden.

Die klassischen Lernangebote sollen durch spannende Freizeitaktivitäten in den Bereichen Forschung, Sport und Natur entdecken ergänzt werden. Schon diesen Sommer werden – zusätzlich zu den anderen Sommerangeboten –ein bis zwei Pilotprojekte an Wiener Schulen stattfinden, 2018 sollen Sommerschulen an vielen weiteren Wiener Schulen zum Ferien-Alltag gehören.

„Ich möchte alle BildungspartnerInnen und explizit jeden einzelnen Bezirk einladen, die Entwicklung der Wiener Bildungsgrätzl mitzugestalten. Wir beginnen heute und hier und jetzt damit. Weil Bildung nicht mehr nur in der Schule stattfindet, sondern überall dort, wo die Wiener Kinder sind: Zuhause bei ihren Eltern, in der Schule, im Jugendzentrum, im Musikverein, der Bibliothek oder im Park ums Eck.

„Kurz gesagt: It takes a Grätzl to raise a child!”

Dazu passend  frühere WordPress-Texte:

https://fritzendl.wordpress.com/2015/01/23/mehrstufenklassen-und-superar-an-volksschulen/

https://fritzendl.wordpress.com/2015/11/30/wo-ist-der-zentralverein-der-wiener-lehrerschaft/

https://fritzendl.wordpress.com/2016/11/30/eine-neue-mittelschule-wird-im-triesterviertel-gebaut/

https://fritzendl.wordpress.com/2017/02/28/mehrstufenklassen-statt-jahrgangsklassen-an-alle-volksschulen/

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Robert Misik´s Buch „Gott behüte!“ aus dem Jahr 2008 ist leider aktueller denn je.

Bei meinen Bemühungen, mich auch bei nachbarschaftlichen Aktivitäten an globalen Zusammenhängen zu orientieren, stieß ich unlängst auf dieses Taschenbuch. (1.Auflage 2010 im Aufbau Verlag)

…………………………….Misik-Gott

Robert Misik (Jg.1966) ist Journalist & Sachbuchautor und betreibt u.a. den Blog http://misik.at/. Er lebt und arbeitet in Wien. „2009 erhielt Misik den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik und 2010 wurde er von der Zeitschrift „Der Österreichische Journalist“ als „Journalist des Jahres“ in der Kategorie Online ausgezeichnet….Robert Misik plädiert entschieden dafür, religiöse Identitäten aus den politischen Kontroversen herauszuhalten. Ein Schwerpunkt seines Interesses in diesem Zusammenhang stellt der Islam dar.“ (aus Wikipedia)

Wieviele Muslime/Musliminnen leben im „Triesterviertel“? Von den ca 187 000 Menschen im 10.Bezirk haben ca 30 % keine österreichische Staatsbürgerschaft. („Statistisches Jahrbuch der Stadt Wien -2014“) Genauere Zahlen zur Religion und speziell zum „Triesterviertel“ sind mir derzeit nicht bekannt. Es ist aber davon auszugehen, dass die Gruppe der hier lebenden Menschen mit muslimischem Glaubensbekenntnis mindestens 30 % beträgt, das wären 3-5 000 (von 10-15 000) Personen.

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Robert Misik richtet seine Kritik vor allem an die drei monotheistischen Religionen, die jüdische, die christliche und die muslimische. Er fasst sie am Schluss des Buches folgendermaßen zusammen:

„Es soll nicht bestritten werden, dass Religiosität auch positive Auswirkungen haben kann, weil sie zum Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen Menschen beitragen und Solidarität stiften kann und weil sich bisweilen ein Gläubiger für seine Mitbürger in einem Ausmaß engagiert, das er vielleicht nicht an den Tag legen würde, meinte er nicht, dass ein Gott dies von ihm verlangte.
Diesem Nutzen stehen aber doch viel größere Nachteile gegenüber:
Religion neurotisiert. Sie hetzt die Menschen gegeneinander auf. Sie pflanzt gesunden Kindern die Idee der Sünde in den Kopf. Sie verleitet dazu, im Nachbarn den verderbten Ungläubigen zu sehen. Sie bringt Männerdazu, Frauen als sexualisierte Hexen wahrzunehmen. Sie verleitet dazu, Unrecht zu respektieren, das nie toleriert würde, wenn es nicht den Adel des Spirituellen hätte. Sie macht aus gefährlichen Konflikten brandgefährliche Konflikte, bei denen sich dann schnell „Wir“ und „Sie“ unversöhnlich gegenüberstehen. Im Namen der Religion dürfen die obskursten Dinge verbreitet werden, und wer diese Narreteien Narreteien nennt, der hat das Stigma des Intoleranten.
Die Religion – eine Sinnressource? Eher eine Unsinnressource. Gott schütze uns vor der Renaissance der Religionen.“ (Hervorhebungen FE)

Für mich sind diese Informationen aus dem Jahr 2008 aufklärend im besten Sinn. Angesichts der Medienberichte über Menschen, die sich wieder einmal auf eine große Religion berufen, um ihre Verbrechen zu rechtfertigen, sind sie von trauriger Aktualität.

Im aktuellen Projekt „Von der Nachbarschaft zur Gemeinschaft“ bemüht sich unser kleiner Verein „triesterviertel.at“ seit Dezember 2014 um einen Dialog mit ATIB („Türkisch-islamische Union für kulturelle und soziale Zusammenarbeit in Österreich“, 1100, Gudrunstr.189) und der christlichen „Evangeliumsgemeinschaft“ (1100, Quellenstr.156).

Das Buch „Gott behüte!“ bestärkt mich darin, diese guten Kontakte fortzusetzen und möglichst auszubauen. Denn wir sind Nachbarn/Nachbarinnen im „Triesterviertel“ und wollen hier weiterhin gemeinsam im Frieden leben.

Dazu auch frühere WordPress-Beiträge:

* Die Osmanen sind jetzt unsere Nachbarn
* Die ATIB-Zentrale, ein guter Nachbar vom Triesterviertel?
* Phönix Realgymnasium Spacelab und Interface

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Ein Glück für unsere Kinder!

Beim wöchentlichen Eislaufen der öffentlichen Volksschul- Mehrstufenklasse (MSK) unserer beiden Enkerln darf ich als „Begleitperson“ mitmachen. Vom letzten „Eislauftag“ im Jänner wird mir die folgende Begebenheit deshalb in Erinnerung bleiben, weil sie mir (wieder einmal) sehr eindrucksvoll eine der besonderen Stärken dieses MSK-Schulmodells vermittelt hat:

14.1.2014
………………..Die MSK am Eislaufplatz des „Wiener Eislauf-Vereins“
…………………….. beim Wiener Konzerthaus am 14.1.2014

Taher, ein freundlicher und „rundlicher“ Bub der 1.Schulstufe, nimmt erstmals am Eislaufen teil. Alle anderen Kinder von der 1. bis zur 4.Schulstufe kommen mehr oder weniger sicher selbst zurecht. Aus verschiedenen Gründen konnte er bisher nicht mitkommen. Nun steht er sehr wackelig auf der Eisfläche. Zuerst nehme ich ihn an der Hand, dann unterstützt uns eine Klassenlehrerin und auch die Pinguin-Fahrhilfen kommen zum Einsatz. Taher möchte aber am liebsten gemeinsam mit seinen beiden Freunden Yazin und Efe aus der 3. bzw. 2.Schulstufe eislaufen. Die Lehrerin ersucht nun diese beiden Buben, Taher zu helfen. Und sie erreichen mit großem Einsatz und Geschick, dass Taher sicherer fährt, Freude am Eislaufen bekommt und auch besser aufstehen kann…und sind zu Recht sehr stolz auf den gemeinsamen Erfolg.

Nun kann gesagt werden, dass diese Form der Hilfsbereitschaft auch in den homogenen Jahrgangsklassen möglich ist und manchmal auch vorkommt. Im Sinne von: „Wenn du etwas besser weißt/kannst als dein Mitmensch, dann teile dein Wissen/Können mit ihm“. Aber ich habe lange genug an einer Favoritner Hauptschule unterrichtet, um zu wissen, dass unser Jahrgangssystem Schülern/Schülerinnen genau das Gegenteil „lehrt“: „Jede/r gegen jede/n!“, „Nicht einsagen, nicht abschauen lassen!“, „Nur eine/r kann gewinnen!“ usw.

In Mehrstufenklassen wird das übliche Konkurrenzdenken zumindest stark reduziert, vom Helfersystem durch ältere Schüler*innen abgelöst und die Klassengemeinschaft gestärkt. Ganz „nebenbei“ kommt dieses Helfersystem „Kindern mit Migrationshintergrund“ besonders zugute.*) (z.B. Taher beim Eislaufen) Die Lehrer*innen werden entlastet und können sich auf die individuelle Betreuung konzentrieren.

Die Klassengemeinschaft wird in dieser MSK noch zusätzlich dadurch gestärkt, dass die meisten Kinder am Nachmittag auch den angeschlossenen Hort (nach Montessori orientiert) besuchen und sie am (kostenlosen) Superar-Projekt teilnimmt. Vier Mal in der Woche kommt ein Chorleiter in die Klasse und studiert mit den Kindern auf hohem Niveau Lieder ein. Die erfolgreichen öffentlichen Auftritte stärken das Selbstbewusstsein der Kinder enorm.

7.3.2014

……………….Eine Superar-Aufführung im Wiener Konzerthaus am 7.3.2014

Ich darf diese MSK nun schon das vierte Jahr „begleiten“. Meine Frau als ehemalige Volksschullehrerin und ich als ehemaliger Hauptschullehrer, wir wissen auf Grund unserer Erfahrungen, dass es aber letztlich immer von den beteiligten Lehrer*innen, den Direktor*innen und dem gesamten Schul- und Hortteam (+Schulwarte) abhängt, ob sich Kinder wohl fühlen und sie gerne in die Schule/in den Hort gehen.

Bei unseren beiden Enkerl-Mädchen ist dies in höchstem Maße der Fall. Deshalb wünschen wir solche öffentlichen Mehrstufenklassen (+ Hortbetreuung) möglichst vielen Kindern in Wien und ganz Österreich!

Dazu gibt es den sehenswerten Film von Doris Kittler „1+1=100 oder Die Schule des Lebens“. Ein Interview mit ihr gab es dazu am 8.5.2012 im „Der Standard“ („Im Mittelpunkt stehen die Kinder und nicht das System“)

*) Zum Thema „Schule und Migration in Österreich“ hat die Bildungsexpertin Heidi Schrodt kürzlich ein sehr informatives Buch geschrieben („SEHR GUT oder NICHT GENÜGEND?„, Verlag Molden, 2014) und auch einige – zum MSK-Modell passenden – Forderungen/Empfehlungen formuliert. (Sie können hier nachgelesen werden.)
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Nach einem freundlichen Telefongespräch mailte ich heute (30.10.2014) dem für Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Imam der ATIB-Zentrale (1100,Gudrunstr.189):

Atip1

Sehr geehrter Herr Olgun,

wie vereinbart sende ich Ihnen Informationen über meine Bemühungen im „Triesterviertel“, das ja bis zum Matzleinsdorferplatz reicht, sich also ganz in der Nähe der ATIB-Zentrale befindet.

Ich war Hauptschullehrer (Jg 1942), wohne seit 1980 im „Triesterviertel“ und bemühe mich seither u.a. auch um bessere Nachbarschaft im Grätzl. Seit 2007 betreue ich (im Rahmen des kleinen privaten Vereins „triesterviertel.at“) die Webseite www.triesterviertel.at
Darin dokumentiere ich diese Bemühungen und auch die Kontakte zu den verschiedenen Einrichtungen im „Triesterviertel“ Der direkte Link zu ATIB

Ich würde mich sehr freuen, wenn das geplante Treffen im November der Beginn einer Zusammenarbeit im Interesse unserer Demokratie werden könnte. Sie fängt bekanntlich in der Familie und in der Wohnumgebung an.

Mit freundlichen Grüßen

Fritz Endl 🙂

18.11.2014: Dieses Gespräch verlief sehr erfreulich (Näheres auch im „Tagebuch“ vom 26.und 28.11.)

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Aus: http://www.atib-badvoeslau.at/

1. Gründung der ATIB Union (Auszüge)

Die „Türkisch-islamische Union für kulturelle und soziale Zusammenarbeit in Österreich“, kurz ATIB, ist zuständig für alle innerhalb der Republik Österreich sesshaften türkisch stämmigen und dem Islam zugehörigen Personen in sozialen, kulturellen, religiösen, sportlichen und erzieherischen Bereichen.
ATIB hat die Aufgabe, die dafür erforderlichen Voraussetzungen und Einrichtungen zur Unterstützung der Gesellschaft zu schaffen.

2. Grundsätze der ATIB Union (Auszüge)

1. Während ATIB seine Aktivitäten und Dienste erfüllt, achtet es darauf, dass es die österreichische Verfassung und die Gesetze sorgfältig befolgt, dem rechtsstaatlichen Eid und die Demokratie schützt. Ausgehend von Gleichberechtigung der Menschen, ohne nach der Rasse oder nach dem Geschlecht zu unterscheiden, respektiert es alle Menschenrechte und nimmt es als Grundsatzregel für eigene Zwecke.

3. Bei den Aktivitäten handelt ATIB zu den Andersgläubigen nach den Eigenschaften und Grundsatzprinzipien des Islams wie Liebe, Frieden, Respekt, Toleranz und Solidarität. ATIB legt großen Wert auf interreligiöse Dialoge. Es lehnt alle Arten von Gewalt und gewalttätigen Handlungen, alle Arten von Extremismus sowie alle Arten von Terror ab.

4. Eine der Absichten ATIB`s ist es, die Integration unserer Gesellschaft, in dem Land und mit den Landsleuten, mit welchen sie leben, zu erleichtern. In diesem Sinne werden Aktivitäten veranstaltet.
(Alle Hervorhebungen: FE)
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Vorbemerkung:

Ein „Jahresrückblick“ scheint mir die logische Ergänzung zur bisherigen Dokumentation meiner Bemühungen um mehr Wohn- und Lebensqualität im „Triesterviertel“ zu sein.
Monatlich berichte ich hier seit Juni 2009 zumindest einmal davon, was ich als besonders erwähnenswert betrachte. Solche Überlegungen dienen mir in erster Linie dazu, „Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, aber hartnäckig dran zu bleiben, wenn ich zur Ansicht gelange, dass Dinge doch veränderbar sind und schließlich dazu, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ (Frei nach dem „Gelassenheitsgebet“)
Und zusätzlich sinnvoll sind diese Texte, wenn sie auch von anderen Menschen gelesen werden.

Einige Aktivitäten vom Jahr 2013, die 2014 hoffentlich eine Fortsetzung finden werden:

(Entnommen meinem „MachMitTagebuch“ mit Links für nähere Infos)

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11.1.2013 Besuche bei der Bürgerinitiative „Republik Reinprechtsdorf“
Gegen die vielen Wettlokale in der Reinprechtsdorferstraße. Verfassung: und Podiumsdiskussion am 5.2.

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16.3.2013 Teilnahme am „1.Topothekartreffen“ in Payerbach
Leider gibt es noch kein Bezirksmuseum in Wien, das ein Online-Archiv erproben würde.

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22.3.2013 Erfolgreiches „Marktplatz-Gespräch“ über eine geplante Umwidmung.

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30.4.2013 „Gedankenbuch“: „Die Kindergruppe im Terrassenhaus – eine Idee wurde konkret“
Die Kindergruppe im Terrassenhaus Buchengasse hat sich seit dem Beginn vor vier Jahren stabilisiert und trifft sich wöchentlich im Kinderspielraum. Das Interesse an gemeinsamen Aktivitäten im öffentlichen Raum ist derzeit nicht spürbar.

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7.5.2013 Gespräch über das Beteiligungsmodell-Gablitz mit dem Bürgermeister von Gablitz
Auch die Grünen im 10.Bezirk haben leider kein Interesse an der Erprobung dieser neuen Form von mündlichen BürgerInnenbeteiligung in Favoriten. Sie sind offenbar mit der „Lokalen Agenda 21“ zufrieden.

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8.5.2013 Nehme erstmals an einem Treffen der Bürgerinitiative „bürgerPROtest“ teil
In dieser Gruppe habe ich endlich wieder gleichgesinnte Menschen im Raum Wien gefunden.

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27.6. 2013 Zweites Marktplatzgespräch „Was tun gegen aggressive Hunde-HalterInnen?“
Eine Antwort von Stadträtin Ulli Sima auf unsere Vorschläge wurde zwar angekündigt, ist aber noch nicht erfolgt.
Zu beiden sehr sachlich geführten „Marktplatzgesprächen“ in diesem Jahr wurden VertreterInnen aller politischen Fraktionen des Bezirks eingeladen.
Umwidmung-Info 22.3.13
Am ersten „Marktplatzgespräch“ am 22.3. über eine geplante Umwidmung nahmen zwei Bezirkspolitiker teil, der ÖVP-Klubobmann und ein FPÖ-Bezirksrat (seit kurzem ebenfalls Klubobmann). Zum Thema „HundehalterInnen“ nahm am 27.6. von Seiten der Bezirkspolitik der FPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreter und eine FPÖ-Bezirksrätin teil. Die anderen Fraktionen entschuldigten sich.

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29.7.2013 „Menschen erzählen“ Anton Loukotka (91) – ein liebenswerter Favoritner
Eine sinnvolle Ergänzung zum „Orte erzählen“-Projekt. Besondern in den Gesprächen mit Anton Loukotka (Jg.1922) zeigt sich, wie Jugendliche versuchten, Probleme in den 30-er Jahre zu bewältigen….und wie der Krieg in ihr junges Leben – sofern noch vorhanden – eingriff.
Loukotka 1939 …………………………………………………Mit 17 Jahren Loukotka 2
……………………………………………und fünf Jahre später.

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6.und 7.9..2013 Teilnahme am Workshop zum leben2050 – Forschungsprojekt zum autonomen Leben in Wien 2050 Näheres dazu
Hoffentlich gibt es noch eine Fortsetzung dieses interessanten Forschungsprojektes.

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25.10.2013 Treffen mit der Leiterin des Bezirksmuseums Simmering
Vielleicht schaffen wir ein gemeinsames Projekt anlässlich des kommenden Gedenkens an Rosa Jochmann, die am 28.1.1994 verstorben ist.

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31.10.2013 WordPress „Gedankenbuch“ Unser Triesterviertel-Orte erzählen
Unser erfolgreichstes Projekt, gemeinsam mit der Gebietsbetreuung und dem Bezirksmuseum. Inzwischen ist die achte Tafel montiert worden. Bucheng-Tafel3

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23.11.2013 Erweitere mein Facebook-Netzwerk
Von 60 Kontakten auf derzeit 257.

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29.11.2013 „Wandern mit andern“ mit einer Gruppe Jugendlicher vom „Interface“ Jugend-College
Das Projekt „Wandern mit andern“ ist leider noch immer nicht „in Schwung“ gekommen. Die Jugendlichen von „Interface“ haben diesmal zumindest die Schönheit des Wienerbergs kennengelernt. Vielleicht gibt es im nächsten Jahr öfters gemeinsame Wanderungen an den Freitagen um 9 Uhr.

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30.11.2013 Phönix-Realgymnasium, Spacelab und seit drei Monaten auch Interface:
Drei Bildungseinrichtungen für junge Menschen in der Knöllgasse

27.12.2013: Aktuelles zur Phönix-Bildungseinrichtung im WordPress-Text vom November

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11.12.2013 Unser Verein „triesterviertel.at“ wird als Mitglied von Basis.Kultur.Wien aufgenommen.
Logo-BASIS_KULTUR200Vermutlich das erfreulichste Ereignis für die Zukunft unserer Bemühungen im Triesterviertel. Ab 2014 wird unsere Grätzlinitiative verstärkt professionell unterstützt.
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Drei zukunftsweisende Jugend-Bildungseinrichtungen sind in unserem „Triesterviertel“ zuhause.

In unserer „Grätzl-Hauptstraße“, der Knöllgasse, haben seit 2007 drei Bildungseinrichtungen für junge Menschen ihre Standorte gefunden, deren positiven Beitrag sowohl für uns BewohnerInnen des „Triesterviertels“ als auch – weil beispielgebend – für ein friedliches Zusammenleben insgesamt nicht genug gewürdigt werden kann.
Seit September 2007 gibt es im ehemaligen „Lucina“-Gebäude in der Knöllg.20-24 das „Phönix-Realgymnasium“, im September 2010 wurde auf Nummer 2 „Spacelab“, ein Bildungs- und Beschäftigungsprojekt für Jugendliche eröffnet und seit wenigen Monaten gibt es auf Nummer 15 das Projekt „Jugend College“ von „Interface“ für zugewanderte Jugendliche.

Im Folgenden werden diese drei Einrichtungen vorgestellt.

Das Phönix-Realgymnasium
Knöllg.20-24 (Ecke Davidgasse)

2008_04_25
…………………………………………25.4.2008

Aus der Webseite:

„Das Phönix-Realgymnasium wurde im September 2007 als nicht-konfessionelle Privatschule in der Form AHS mit Öffentlichkeitsrecht und gesetzlich geregelter Schulartbezeichnung eröffnet. Wir folgen dem österreichischen Lehrplan, haben das Öffentlichkeitsrecht beantragt und bekommen es seit Schulgründung auch jährlich zuerkannt.
In unserem privaten Realgymnasium ermöglichen wir Schülern und Schülerinnen, über leistungsbezogenen Unterricht, gemeinsam etwas zu erreichen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und Vorurteile hinter sich zu lassen. Dies spiegelt sich auch in einer intensiven Elternarbeit wieder. Unsere Klassenobergrenze beträgt 20 SchülerInnen, also individuell unterrichtbare Klassen. Unsere Klassen sind sehr modern mit Active-Boards statt normalen Tafeln ausgestattet, um alle modernen Medien im Unterricht einsetzen zu können.“
Phoenix-10.11.07
…………………………………………..10.11.2007

„Wir fördern unsere SchülerInnen individuell und bereiten sie auch für Wettbewerbe vor.
Wir bieten einen verschränkten Unterricht, in dem sich Unterricht, fachspezifische und individuelle Lernzeiten und Freizeiten sinnvoll über den Tag verteilt abwechseln…..
Wir folgen dem österreichischen AHS-Lehrplan und haben im Moment ein nicht-permanentes Öffentlichkeitsrecht, welches jährlich vergeben wird und welches wir seit dem ersten Schuljahr auch verliehen bekommen haben. Mit dem Schuljahr 2015/16 ist die staatliche Frist für den Nachweis der Kontinuität der Schule abgelaufen und wir rechnen dann fix mit dem permanenten Öffentlichkeitsrecht.
Das Schulgeld beträgt derzeit € 330,- pro Monat (12x im Jahr, ohne Essen).“

27.12.2013 Zum aktuellen Machtkampf in der Türkei:

Das Phönix-Institut und das Phönix-Realgymnasium in der Knöllgasse haben ein Naheverhältnis zu Fethulla Gülen, einem türkischen Prediger, der in den USA lebt. Derzeit wird er in vielen Kommentaren zum aktuellen Machtkampf in der Türkei als „Mann im Hintergrund“ betrachtet. Ein Beispiel aus der deutschen „Zeit-Online“ unter der Schlagzeile „Gehirnwäsche im Auftrag des Imam: In der Türkei tobt der Machtkampf zwischen AKP-Chef Erdoğan und Anhängern des Imam Gülen. Die sektenartige Bewegung rekrutiert ihren Nachwuchs auch in Deutschland.“ von Volker Siefert

Von einigen Leserbriefen (Postings) wird dieser Kommentar als politisch links und zu einseitig gegen die Gülen-Bewegung kritisiert. Sie meinen z.B., dass dann auch andere religiöse Gruppierungen als Sekten diffamiert werden könnten.

Jedenfalls werden diese Ereignisse in der Türkei auch Auswirkungen auf die „Phönix“-Bildungseinrichtung bei uns haben. In welche Art, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Ich werde mich jedenfalls weiterhin um den Dialog bemühen.

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Zur Geschichte des Gebäudes:

Das Wöchnerinnenheim „Lucina“ wurde im Jahr 1901 von Kaiser Franz Josef eröffnet. Finanziert durch private Spenden war es eine modellhafte Gesundheitseinrichtung für bedürftige Frauen. Ihnen wurde dadurch ermöglicht, in einer menschenwürdigen Umgebung und unter ärztlicher Aufsicht entbinden zu können. Es war auch Ausbildungsstätte für Wochenbettpflegerinnen und später eine Schule für KrankenpflegerInnen, bevor es 2006 vom „Phönix-Institut“ erworben wurde. Eine „Orte erzählen“-Tafel neben dem Eingang die Triesterviertel-Webseite informieren über die Geschichte dieses Gebäudes. Weitere Bilder vom „Lucina“-Gebäude im Online-Archiv des Triesterviertels
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Spacelab
Knöllg.2 (Ecke Quellenstraße)

Aus der Webseite:
Aktivierung, Berufsorientierung, Zukunftsplanung –

spacelab ist ein niederschwelliges arbeitsmarktpolitisches Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 25 Jahren, die einen erhöhten Bedarf an begleitender Unterstützung bei der Bildungs- und Berufsplanung haben.

Spacelab gibt es an zwei Standorten in Wien: In Strebersdorf im 21. Bezirk und in der Knöllgasse in Wien-Favoriten.

……..6.9.2010

Träger des Projekts sind Volkshilfe Beschäftigung (VHB), der Verein Wiener Jugendzentren (VJZ) und der Verein zur Schaffung offener Kultur- und Werkstättenhäuser (WUK).

Hinschauen, mitarbeiten und weiterkommen heißt es für interessierte Jugendliche!

spacelab setzt sich aus verschiedenen Modulen zusammen:

Im Modul Offene und Aufsuchende Jugendarbeit werden Jugendliche von den JugendarbeiterInnen dort kontaktiert, wo sie sich aufhalten – an öffentlichen Plätzen, in Jugendeinrichtungen, Einkaufszentren oder in Parkanlagen. Durch kontinuierliche Kontakte mit der Zielgruppe werden Vertrauen und tragfähige Beziehungen aufgebaut.

Die Jugendlichen werden an beiden Standorten und im
öffentlichen Raum über spacelab und andere Angebote der Wiener Ausbildungsgarantie informiert und beraten, gemeinsam mit den jungen Menschen suchen die JugendarbeiterInnen nach passenden Möglichkeiten im Bereich Übergang Schule – Beruf und vermitteln an einschlägige Beratungsstellen weiter.
Angekommen bei spacelab, erhalten die TeilnehmerInnen im Modul Perspektivenentwicklung Unterstützung bei der aktiven Lebensgestaltung und der Entwicklung beruflicher Perspektiven. Das Motto lautet „überlegen, entscheiden und handeln“.

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden während ihrer gesamten Zeit bei spacelab kontinuierlich von den Perspektivencoaches betreut.
In den Modulen Tagestraining und Training können 15- bis 25-Jährige bezahlte Arbeitserfahrung in den Bereichen Grünraumarbeit, Ökowerkstatt, Medienwerkstatt und Kreativwerkstatt sammeln. Während im Tagestraining bei entsprechender Voraussetzung ein Taschengeld ausbezahlt wird, erhalten die TeilnehmerInnen im Training eine Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhalts (DLU).

Jeden Dienstag um 13.00 Uhr findet ein Infotag an den beiden Standorten statt, der ohne Anmeldung besucht werden kann.
Ein Einstieg in diese Module ist nach Maßgabe freier Plätze jederzeit möglich!“

……………………Spacelab-28.5.10…………………………………………..Nachbarschaftstag am 28.5.2010

Weitere Infos gibt es auch auf der Webseite des Triesterviertels

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Das Interface-Projekt „Jugend College“
Knöllg.15 (3.Stock)

Aus der Webseite:
„Das Projekt „Jugend College“ beinhaltet Sprachkurse für zugewanderte Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren mit A2 Sprachniveau und freiem Zugang zum Arbeitsmarkt.
Das Ziel des Projekts ist es, den teilnehmenden Jugendlichen eine fundierte Sprachausbildung mit integrierter Allgemeinbildung insbesondere in Geographie und Geschichte zu Wien, Österreich und Europa sowie Bildungs- und Berufscoaching zu vermitteln, um den Jugendlichen den erfolgreichen Einstieg in eine weiterführende Schulbildung bzw. Berufsausbildung zu ermöglichen.

Das Angebot:
• Deutschkurs (B1-Kurs)
• Kursdauer 400 UE plus intensive Einzelberatung
• Pflichtmodulsystem (Mathematik und Englisch als Vorbereitung auf den Hauptschulabschlusskurs, ÖSD Prüfungsvorbereitung B1/B2, Grammatik Intensivtraining)
• Landeskundeunterricht (Geographie, Geschichte, Österreich und Europa)
Anmeldung: jeden Montag von 14 bis 16 Uhr
Tel.: 0699 / 15 55 10 58″
Interface1-29.11.13
Interface2- 29.11.13
Das erste gemeinsame „Wandern mit andern“ zum Wasserturm und zum Wienerberg fand am 29.11.2013 statt. (Dazu Näheres)

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Zur Geschichte des Gebäudes:

Von 1907 bis in die siebziger Jahre wurden zwischen Davidgasse, Knöllgasse, Rotenhofgasse und Zur Spinnerin vor allem Zigarettenhülsen hergestellt. Am längsten und werbekräftigsten war die Firma „Abadie“ tätig. 1945 zerstörte ein Bombentreffer den Gebäudeteil Ecke Davidgasse/Knöllgasse. Auf der „Orte erzählen“-Tafel, der Triesterviertel-Webseite und dem Online-Archiv Topothek gibt es nähere Informationen.
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