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Wir brauchen wieder volksnahe Bezirksräte/Bezirksrätinnen!

Vor genau fünf Jahren habe ich mir hier zum Thema „Gute BezirkspolitikerInnen sollten zuerst für uns BewohnerInnen da sein“ „Gedanken eines besorgten Großvaters“ gemacht.
Und wieder werden in einem Jahr Wahlen (auch) für die Wiener Bezirksvertretungen stattfinden.
Zumindest im 10.Bezirk erlebe ich leider, dass sich verantwortliche BezirkspolitikerInnen (Gemeinderäte/-rätinnen und Bezirksräte/-rätinnen) noch weiter als bisher von den Alltagserfahrungen der hier lebenden Menschen entfernt haben.

Das zeigt sich beim aktuellen Beispiel rund um den „Eisring Süd“. Hier ist deren Unverständnis für unsere Bemühungen, das naturnahe Gelände  vor der Zerstörung zu bewahren, besonders zu spüren. Selber wohnen einige von ihnen in netten Häuschen mit Garten z.B. am Laaer- oder Wienerberg.

Es sei ihnen vergönnt, aber sie möchten den vielen anderen Menschen, von denen sie gewählt werden möchten, am Eisring-Gelände die letzten nahegelegenen Grünräume wegnehmen. Sie planen darauf seit über zehn Jahren weitere Wohnanlagen in ein jetzt schon dicht verbautes Wohngebiet.

Und immer kommt das „Totschlagargument“: „Wir brauchen Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen!“ Ja, zuallererst für die Bauindustrie und die Bodenspekulanten! Eine gesunde WohnUMGEBUNG für uns Menschen, die hier wohnen, interessiert sie kaum!

Ganz nach dem Motto: „GRÜN RAUS – GRAU REIN !“

Daher der Vorschlag unserer Initiative „Eisring Süd neu denken“

(Gabi Sturm, Mario Asboth, Helga und Fritz Endl):

…………………..…………………Eisring neuer Planvorschlag.jpg

(Näheres dazu unter: http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?Triesterviertel/Projektideen/AktiveProjekte/EhemaligerEisringS%fcd)

Deshalb brauchen wir wieder mehr Bezirksräte/- rätinnen, die mit unserem Alltagsleben vertraut sind, weil sie diesen Alltag mit uns teilen. Wir brauchen Bezirksräte/Bezirksrätinnen, die mit uns als Nachbarn/Nachbarinnen immer wieder reden können, nicht nur kurz vor Wahlen.

Nur wenige aktuelle Favoritner BezirkspolitikerInnen erinnern mich an jene volksnahen Bezirksräte wie „Rudi“ Gneisser (Götz Kauffmann) oder Erwin Schoitl (Peter Fröhlich), wie sie im „Kaisermühlen-Blues“ dargestellt worden sind.

Aus „Wikipedia“:

„Kaisermühlen Blues ist eine im Auftrag des ORF von 1992 bis 1999 produzierte österreichische Fernsehserie. Schauplatz der Serie ist in erster Linie der Schüttauhof, eine Gemeindebausiedlung im Bezirksteil Kaisermühlen, welcher zum 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt gehört. Die Handlung bildet das alltägliche Zusammenleben der Bewohner, vor allem aus dem Wiener Arbeitermilieu, und deren Interaktion mit anderen Gesellschaftsschichten ab. In den Folgen wurden häufig Themen und Probleme des aktuellen politischen und gesellschaftlichen Geschehens wie beispielsweise Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Toleranz aus humanistischer Sicht behandelt. Sprachlich bedient sich die Serie stark des Wiener Dialektes und dessen spezieller Ausdrücke mit oft rustikaler bis vulgärer Wortwahl.“ (Näheres)


Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher veröffentlichten Beiträge:
http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?Triesterviertel/GedankenInhaltsVerzeichnis

Zum Thema „Bezirkspolitik“ passende frühere Beiträge:

https://fritzendl.wordpress.com/2009/07/16/16-7-2009/ Hier bin ich daheim
https://fritzendl.wordpress.com/2010/07/25/lokale-agenda-21-parteipolitik-raus-–-zivilgesellschaft-rein/
https://fritzendl.wordpress.com/2010/11/30/„wien-wird-anders“-favoriten-auch/
https://fritzendl.wordpress.com/2012/05/31/stammtisch-triesterviertel-einmischen-in-unsere-eigenen-angelegenheiten/
https://fritzendl.wordpress.com/2014/04/04/was-hat-der-favoritner-spo-politiker-anton-gaal-mit-der-hypo-zu-tun/
https://fritzendl.wordpress.com/2014/07/26/heinz-berger-wien-braucht-mehr-demokratie/
https://fritzendl.wordpress.com/2014/09/30/wo-konnen-wir-noch-mit-nachbarn-tratschen/
https://fritzendl.wordpress.com/2015/11/28/an-den-wiedergewahlten-fpo-bvstv-favoritens/
https://fritzendl.wordpress.com/2016/04/30/1843/ SPÖ-Wien 10: Statt „neuer Beine“ „graue Köpfe“
https://fritzendl.wordpress.com/2017/05/31/auch-im-kommenden-wahlkampf-sollte/
https://fritzendl.wordpress.com/2018/05/31/bezirksvorsteherinnen-in-wien/
https://fritzendl.wordpress.com/2018/11/21/meine-heros-der-woche-fuenf-favoritner-fpoe-mandatare/
https://fritzendl.wordpress.com/2018/12/31/wichtiger-denn-je-voneinander-lernen/

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Im Kampf um höhere Auflagenzahlen wird Eltern Angst gemacht!

Wenn die Tageszeitung „Kurier“ das Thema „Gewalt an Schulen“ sowohl in der Print- als auch in der Onlineausgabe dermaßen prominent und umfangreich präsentiert, soll wohl möglichst viel Aufmerksamkeit für die mitgelieferte „Botschaft“  erweckt werden.

kurier schule brutal 4.1.19

Wie lautet nun diese – noch dazu unseriös begründete – „Botschaft“?

Sie ist im „Kommentar“ von Christoph Schwarz zu lesen:

Keine Angst vor den Zahlen

Eltern haben ein Recht, zu erfahren, an welchen Schulen etwas im Argen liegt.

Wenn es um klare Zahlen geht, dann wird im Schulsystem gerne geschwiegen, gezögert und (manchmal) geschummelt. Wie einzelne Schulen etwa bei Bildungstests abschneiden und wo etwas im Argen liegt, traut man sich kaum zu sagen. Aus Sicht der Institutionen mag das verständlich scheinen; aus Sicht der Betroffenen – also der Kinder und ihrer Eltern – ist es das nicht.
Der Vorstoß des Wiener Bildungsdirektors, Zahlen zur Gewalt an Schulen zu erheben und zu den Ergebnissen zu stehen, ist daher löblich. Ein Blick auf die Daten zeigt, dass diese nicht zwangsläufig den Alarmismus befeuern. Sie können auch Vorurteile entkräften. Ein Beispiel gefällig? Im vermeintlichen Problembezirk Favoriten werden- prozentual – nicht erheblich mehr Delikte angezeigt als anderswo. Andere Ergebnisse wiederum sind erschreckend. Etwa, dass bereits bei den Zwölfjährigen die Gewaltbereitschaft stark ansteigt.
Der Schritt der Bildungsdirektion sollte somit der erste von mehreren sein: Neben mehr Geld und mehr Prävention darf es ruhig noch ein bisschen mehr Offenheit sein. Die amtsbekannten Problemschulen auch klar und öffentlich als solche zu benennen, mag unbequem sein.
Den Eltern wäre diese Wahrheit aber nicht nur zumutbar. Sie haben auch ein Recht darauf. (Hervorh.FE) (christoph.schwarz@kurier.at)

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Der „Kurier“ fordert also nichts anderes als eine „Schwarze Liste“ jener Schulen 

• wo sich Lehrer/Lehrerinnen den Kindern zuliebe sowieso schon weit über ihre Kräfte hinaus engagieren
• wo aus politisch motivierten „Spargründen“ einer neoliberalen Bundesregierung die dringend nötigen Unterstützungsmaßnahmen fehlen und
• wo Eltern kaum die Möglichkeit haben, auf private Schulen auszuweichen.

Der „Kurier“ macht nun auch seinen (meist Mittelschicht) Lesern/Leserinnen Angst, ihre Kinder nur ja nicht an „bunten“ Schulen (mit den erforderlichen Unterstützungsmaßnahmen) anzumelden (=Werbung für private Schulen), anstatt

• von der aktuellen Bundesregierung verstärkt bessere Rahmenbedingungen zu fordern und
• erfreuliche Projekte wie z.B. das „Bildungsgrätzl“ der Wiener Stadtregierung zu unterstützen (Link)

Er wendet daher dieselbe „erfolgreiche“ Angstmethode an wie die Regierung. Es geht zwar hier nicht direkt um Wähler-/Wählerinnen-Stimmen, sondern vorerst „nur“ um die Auflagenzahl.

Der „Kurier“ betreibt aber mit solchen „Kommentaren“ das „Geschäft“ der FPÖ: Unsere Gesellschaft spalten!

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Passende „Gedanken“- Beiträge zum Thema „Schule“:

 

….hoffentlich auch im Netzwerk der Wiener Bildungsgrätzl

In Wien besteht derzeit die große Chance für eine respektvolle und transparente regionale Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen, Politik und Zivilgesellschaft: Unseren Kindern zuliebe!

Von den ersten beiden „Vernetzungstreffen“ 2018 in der Favoritner Bezirksvorstehung in Richtung „Bildungsgrätzl Triesterviertel“ wird vermutlich zumindest die angenehme „Stimmung“ unter der Leitung der „Bildungsgrätzlbeauftragten“ Dunja Gharwal in Erinnerung bleiben.

2.Treffen am 28.11.2018 in der Bezirksvorstehung Favoriten. Links hinten BV Marcus Franz

Schon die ersten persönlichen Kontakte zwischen unterschiedlichen Bildungseinrichtungen ergaben vermutlich auch für „konferenzerprobte“ Teilnehmer/Teilnehmerinnen bereicherndes „Neuland“.

Das überrascht nicht, wenn man sieht, von welch vielfältigen Bereichen Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen (meist aus verantwortlichen Positionen) an den ersten beiden Treffen teilgenommen haben:

ATIB-Kindergarten, Berufsförderungsinstitut, Bundeshandelsakademie, Bücherei, Caritas AusländerInnenhilfe, FPÖ-Klubobmann, Grätzlverein „triesterviertel.at“, „Grüne“ Klubobmann, Kinderbetreuungsvereine, Kindergruppe und Lernwerkstatt „SOWIEDU“, MA10 Kindergärten, MA11 Wiener Kinder- und Jugendhilfe, MA17-Süd Leiter, Musikschule, MA42-Stadtgartenamt, NEOS-Klubobfrau, Neue Mittelschulen, ÖVP-Klubobmann, Phönix-Realgymnasium, Polizei, Projekt „Elternraum“, Schulinspektion, SPÖ Stv.Klubobfrau, Volkshochschule, Volksschulen, Wiener Kinderfreunde +Kindergärten, Wiener Stadtschulrat.

Für Jänner 2019 sind zwei Treffen in Gruppen zu verschiedenen Themenbereichen in den Räumen von zwei Einrichtungen geplant. Im März wird ein drittes Plenum-Treffen in der Bezirksvorstehung stattfinden.

Wichtig ist uns, dass zu den Gesprächen im Rahmen von „Bildungsgrätzln“ entweder ALLE politischen Fraktionen eingeladen werden oder KEINE, um durch bestimmte Personen-, Partei-, Wirtschafts- und Medieninteressen das einzig an Kinderinteressen orientierte Konzept nicht zu gefährden. (Siehe)

Um die Grätzlbeauftragte Dunja Gharwal etwas zu entlasten, könnte ein Erfahrungsaustausch zwischen Einrichtungen von verschiedenen Bildungsgrätzln Wiens von diesen selber organisiert werden. Neben den Bildungseinrichtungen sollten aber auch Elternvereine und Elterninitiativen auf die Möglichkeit zur Mitarbeit in „Wiener Bildungsgrätzln“ aufmerksam gemacht werden.

DENN ALLE KÖNNEN – so wie auch die Einrichtungen der Wiener Stadtverwaltung und die verschiedenen politischen Fraktionen – IM RESPEKTVOLLEN DIALOG VIEL VONEINANDER LERNEN.

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 Oder auch: „Geschichten von den verlorenen Herzen“

FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus erkannte offenbar, dass sich aus diesem kleinen Funken des Widerstands auch ein Flächenbrand weit über Favoriten hinaus entwickeln könnte und eilte aus der Steiermark sofort nach Wien. Und er machte seinen „Parteifreunden“ offenbar rasch klar, dass „die freiheitliche Familie stärker als jeder Einzelne“ ist und sie wieder in die Familie zurückkehren mögen. (Weihnachten ist nahe und wer wollte da schon aus der „Familie“ ausgeschlossen werden?) Als Motive soll es sich außerdem um keine grundsätzliche Kritik an der Bundesregierung, sondern um „rein menschliche Gründe“ gehandelt haben. (Und „rein menschliche Gründe“ sind in dieser Regierung zunehmend ungern gesehen.)

„Rein menschliche Gründe“ beschäftigen mich schon lange, privat als Rot-Grüner und „öffentlich“ als „Grätzaktivist“ im „Triesterviertel“.
Seit ich mich ab den 80-er Jahren im „Triesterviertel“ als „Grätzlaktivist“ engagiere, erlebe ich – als deklarierter „Linker“ und trotz der zunehmenden „Hass-Politik“ der Wiener- und Bundes-FPÖ – auch immer wieder gute, vertrauensvolle Beziehungen zu Bezirksfunktionären/-funktionärinnen der FPÖ auf Bezirksebene. Mein „Kopf“ (und viele gutmeinende Menschen) warnt mich zwar manchmal davor, parteipolitisch „benützt“ werden zu können, aber auf mein „Bauchgefühl“ konnte ich mich meist verlassen.
Welche „menschlichen Gründe“ könnten jene mir sympathischen Menschen haben, die sich wie ich sozial engagieren möchten, sich aber als Mandatare in den Dienst einer zutiefst menschenverachtenden Partei wie der FPÖ zu stellen?

Jene fünf FPÖ-Mandatare habe mir zu einer möglichen Erklärung für diese Entscheidung verholfen:

Es könnte ja sein, dass sie früher versucht haben, sich in ihrer SPÖ-Sektion, in einer SPÖ-nahen Gewerkschaft oder Personalvertretung zu engagieren. Sie wollten aber nicht den oft mühsamen und jahrelangen Weg der damals üblichen „Ochsentour“ gehen (Mitgliedsbeiträge kassieren usw.) Sie suchten nach „offeneren Türen“. Und von FPÖ-nahen Einrichtungen wurden sie „mit offenen Armen“ aufgenommen und konnten als Opposition zur SPÖ deren enttäuschte WählerInnen relativ rasch für die „Sündenbock-Politik“ der FPÖ gewinnen.

Solidaritaet-Standard 17.11.18-

„Der Standard“ 17.11.2018

Von FPÖ-Spitzenfunktionären wie Klubobmann Johann Gudenus wurden sie bisher als „Stimmenfänger“ immer wieder für ihre Arbeit im Bezirk gelobt. Da die Favoritner FPÖ bei der letzten GR-Wahl beinahe zur stärksten Partei geworden wäre, erhoffen sie sich bei der kommenden Wahl 2020 endlich die Position des Bezirksvorstehers zu gewinnen. Und für die nötige „Basisarbeit“ werden sie wieder viele engagierte Bezirksräte/-rätinnen motivieren müssen.

Vielleicht haben diese fünf FPÖ-Mandatare durch diese Aktion vor allem versucht, ihren Stolz auf diese erfolgreichen Jahre ihres Engagements zu bewahren. Sie realisieren oder ahnen zumindest vielleicht schon, dass sie von Strache/Gudenus/Kickl u.Co. für deren immer deutlicher erkennbaren asoziale Ziele als „Stimmenfänger“ missbraucht wurden/werden. Vielleicht werden solche FPÖ-Mandatare künftig schon hellhöriger sein können und besser erkennen, welche Partei sich glaubwürdiger für die Interessen der „kleinen Leute“ einsetzt, wo die „Herzen“ nicht aus Stein sind.

Und was macht die ehemals stolze und für ihre Ideale „brennende“ Favoritner SPÖ, die Wiener SPÖ, um in dieser entscheidenden Phase die vielen „verlorene Herzen“ wieder zurück zu gewinnen?

SPOE-Funktionaere 19.10.18

„Und jetzt Ruhe da unten“            („Der Standard“ 19.10.2018)
Der sympathische, aber nach einem Jahr noch sehr unerfahrene Bezirksvorsteher Marcus Franz (und sein ebenfalls unerfahrenes „Büro“) bräuchte dringend ein besseres Beratungsteam unabhängig von den aktuellen „Parteifreunden“. 

Letztes Beispiel: Die peinliche „What else“- Kaffeehaus-Werbe-Aktion für ihn und den Nestle-Konzern, als er sich bei der letzten Bezirksvertretungssitzung am 14.11. im „Schlusswort“ mühsam zu rechtfertigen versuchte, weil er vorher von keinem seiner „Parteifreunde“ gegen die „Lüge-Vorwürfe“ („heute“ am 20.11.) zweier FPÖ-Bezirksräte verteidigt worden ist.

…………………………………………..What else

Und den SPÖ-Strategen im Wiener Rathaus wird mehr einfallen müssen, als das medial inszenierte Aufhängen von „verlorenen Herzen“ am Christkindlmarkt davor.

Ludwig Herzerlbaum 9.11.18                                                                                        Kurier 9.11.2018

Am „Herzerlbaum“ vor dem Rathaus hängen auch die „verlorenen Herzen“ früherer SPÖ-Wähler/Wählerinnen!


Dazu passen auch viele meiner früheren „Gedanken“ im Abschnitt „Bezirkspolitik“ http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?Triesterviertel/GedankenInhaltsVerzeichnis

 

……………………..vom Waldmüllerpark bis zum Wasserturm.

 

Eine erfreuliche „Initiative für politische Qualität“ am Nationalfeiertag macht – in Richtung „Kind“ – auch manche Unterschiede klar:

„Es zählt der Mensch, nicht die Fraktion“

Der „Kurier“ vom 27.10.2018 berichtete unter diesem „Aufhänger“ über eine bemerkenswerte Aktion am Nationalfeiertag.

kurier1-27.10.18
(Bild: Kurier/Franz Gruber)

Untertitel: „Friedensmarsch durch Weinberge: Politiker aller Couleur verbündeten sich bei Wanderung und fordern mehr „politische Qualität“.

Einige Ausschnitte daraus:

„Es ist so etwas wie eine überparteiliche „Friedensbewegung“, die da am Nationalfeiertag über die Stammersdorfer Kellergasse zum Buschenschank „Ausblick Wien“ marschierte. Organisiert wurde das von der „Initiative für politische Qualität“, http://politikqualitaet.at/ bei der sich Politiker aller Couleur verbünden…..
Um die „Art und Weise“, geht es bei der Initiative, die vor etwa zwei Jahren vom Grünen Wirtschaftskämmerer Hans Arsenovic und dem schwarzen EU-Abgeordneten Lukas Mandl ins Leben gerufen wurde…..

„Es stört uns, dass manche aus Prinzip dagegen sind, wenn die Idee von einer anderen Partei kommt. Es ist ja nichts dabei, wenn man klatscht, wenn die Rede gut war. Wurscht, bei welcher Partei der ist“, sagt Arsenovic……

ÖVP-Abgeordneter Nico Marchetti ist pragmatisch: „Demokratie ist Kompromiss, und Kompromiss tut manchmal weh.“ Nur so, betont der 28-jährige Wiener, bringe die Politik etwas weiter. (Näheres unter)

Diese Initiative ist sicher wertvoll und verdient möglichst viel Unterstützung. Aber gerade in Hinblick auf das gerade entstehende „Bildungsgrätzl Triesterviertel“ sollte vor allem der Satz gelten:

„Es zählt das Kind, nicht die Fraktion (und Religion)“.

In einem längeren Telefongespräch mit Mag.Margit Wolf, der Geschäftsführerin von „Interface„,  hat diese ein meiner Meinung nach passendes Motto speziell für das „Bildungsgrätzl Triesterviertel“ vorgeschlagen: „Buntes Dorf“ zur Begleitung unserer Kinder .

Stadtrat Jürgen Czernohorszky nennt nämlich als zentrales Ziel : “Die gesamte Grätzlgemeinschaft soll an der Entwicklung der Kinder teilnehmen“ und Bildungsdirektor Heinrich Himmer bekräftigt: „Es ist besonders wichtig, dass alle an einem Strang ziehen“

Was ist unter „gesamte Grätzlgemeinschaft“ oder „alle an einem Strang ziehen“ im Sinne des „Bildungsgrätzl-Konzeptes“ zu verstehen? (Siehe WordPress-Beitrag vom September)

Es sollten vor allem jene Einrichtungen eines Stadtteils (Grätzl) mit öffentlichen und privaten Trägern vernetzt sein, die mit „Volksbildung“ im engeren und weiteren Sinn befasst sind. (Kindergärten, Schulen, Freizeitbereich, Beratungsstellen, Kultureinrichtungen, Büchereien, Volkshochschulen, Bildungsinitiativen o.ä. )

Die kommenden Treffen von Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen dieser Grätzleinrichtungen sollten daher im Sinne des BG-Konzeptes vor allem zum persönlichen Kennenlernen und zur Vernetzung im Grätzl dienen.

Auf Basis dieser auf wechselseitigem Vertrauen beruhenden Kontakte könnten in der Folge die vorhandenen Qualifikationen und räumlichen Möglichkeiten „auf kurzem Weg“, also möglichst unbürokratisch, rasch und flexibel und – in diesem Fall – kindgerecht umgesetzt werden.

Diese positiven Erfahrungen konnte ich bei der Entwicklung des sogenannten „Regionalteam Favoriten“ in den 80-er bis 00-er Jahren miterleben, „einer unabhängigen Vernetzungsplattform von Menschen in der Bildungs-, Gesundheits- und Sozialarbeit“.

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Bilder: Arbeitskreis „Kinder/Jugendliche“ am 3.4.2000 im Institut für Suchtprävention aus der Broschüre „20 Jahre Regionalteam Favoriten“ (April 2002) und  im „Back on Stage“- Lokal am 18.9.2006 (Fotos FE)

RT10-AK KJ 3.4.200018.9.2006 BoS


Den gewählten Vertretern/Vertreterinnen von politischen Fraktionen oder leitenden Angehörigen von Religionsgemeinschaften stehen genügend andere Formen von gesellschaftlicher Teilhabe zur Verfügung, wo sie sich auch für die Interessen von Kindern einsetzen könnten. (Siehe: „Initiative für politische Qualität“)

Daher sollten sie an „Bildungsgrätzl“- Besprechungen nur teilnehmen, wenn sie dazu eingeladen werden.

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Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher veröffentlichten Beiträge:
http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?Triesterviertel/GedankenInhaltsVerzeichnis

Am 26.9.2018 erhielt auch unser Verein „triesterviertel.at“ folgende Einladung von der Bildungsgrätzlbeauftragten der Stadt Wien:

Vorbemerkung von Helga und Fritz Endl: Wir freuen uns sehr, dass die Stadtverwaltung unser Grätzl in dieser Weise unterstützt.  Unsere Hoffnung besteht auch darin, dass jenes im „Bildungsgrätzl Triesterviertel“ zuletzt genannte „Kriterium“ an zentraler Stelle stehen möge, nämlich „gemeinsam(e) Kommunikationsformen und Kommunikationsstrukturen zu schaffen“. Dabei wäre es aus unserer Sicht wichtig, wenn ALLE gewählten politischen Fraktionen der Bezirksvertretung gleichermaßen einbezogen werden, um von Beginn an mitgestalten zu können.

Sehr geehrte Pädagoginnen und Pädagogen,
sehr geehrte Interessierte am Bildungsgrätzl!

Es ist wichtig und wertvoll, dass es im Bezirk Bildungseinrichtungen wie Ihre gibt. Kindergärten, Volksschulen, höher bildende Schulen sowie außerschulische Bildungsinstitutionen bieten den Menschen im Stadtteil die notwendige Palette an Bildungsangeboten.

Ein Bildungsgrätzl funktioniert ähnlich wie ein Schulcampus: Verschiedene Bildungsanbieter ergänzen und unterstützen sich, bereichern die jeweils anderen Angebote. Für SchülerInnen, LehrerInnen, Verwaltende und für den Stadtteil entsteht ein Mehrwert, eine Erleichterung oder auch neue Chancen. In vielen anderen Grätzln Wiens profitieren die Menschen von solchen neuen Kooperationen.

Wir, die Bezirksvorstehung Favoriten, die Bezirksinspektorin der Pflichtschulen und die Bildungsgrätzlbeauftragte der Stadt Wien laden Sie zum Kick-Off ein:

Überlegen Sie gemeinsam mit VertreterInnen anderer Bildungseinrichtungen und mit uns, wie ein Bildungsgrätzl im Triesterviertel aussehen könnte! Welche Chancen können sich durch neue und intensivere Kooperationen ergeben? Wie können Sie sich gegenseitig unterstützen?

Am 12.10.2018 von 10-12 Uhr In der Bezirksvorstehung Favoriten

Es ist uns ein großes Anliegen, dass Ihre Bildungseinrichtung vertreten ist. Um den Workshop gut planen zu können, bitten wir um eine kurze Teilnahmebestätigung unter dunja.gharwal@wien.gv.at.
Auf den nächsten Seiten finden Sie mehr Infos und Rahmenbedingungen zum Bildungsgrätzl-Angebot der Stadt Wien.

„Bildungsgrätzl“ beschreibt den Wiener Weg eines stadtteilbezogenen Bildungsmanagement.

Übergreifende Ziele und damit verbundene zentrale Handlungsfelder sind

• Erhöhung von Bildungsbeteiligung und Verbesserung der Zugänge zu Bildung
• Verbesserung der Übergänge zwischen einzelnen Bildungsphasen (Übergangsmanagement)
• Verbesserung der Transparenz von Bildungsangeboten (Bildungsberatung)
• Verbesserung der Angebotsstrukturen im Sinne einer stärkeren Bedarfsorientierung – Kohärenz des Bildungswesens (im Stadtteil) stärken
• Stärkung der Beschäftigungsfähigkeit
• Stärkung der demokratischen Kultur und Teilhabe

„Lernen vor Ort – Lernen am Ort“

Der Bildungserfolg wird auch durch die Voraussetzungen beeinflusst, den ein junger Mensch im Stadtteil vorfindet. Die lokale Bildungslandschaft bildet den Hintergrund für das Lernen vor Ort:

Ob informelles Lernen in der Familie, frühes Lernen in Nachbarschaft und im Kindergarten, non-formales Lernen in Kultur und Freizeit, formales Lernen in Schule und Ausbildung – der Stadtteil und seine Strukturen entscheiden wesentlich mit über Bildungschancen und Bildungsgerechtigkeit.

Der Stadtteil ist somit ein Handlungsfeld der Bildungspolitik. Bildung findet in sehr vielfältigen Zusammenhängen und an unterschiedlichsten Orten im Stadtteil statt. Bildung beschränkt sich keineswegs auf formale und non-formale Bildungseinrichtungen. Dementsprechend sind formale, non-formale und informelle Bildungs- und Entwicklungssettings gleichermaßen ins Blickfeld zu nehmen und Bildung stärker als Querschnittsthema zu berücksichtigen. Damit das Lernen im gesamten Lebenslauf erfolgreich sein kann, müssen die Bildungsangebote eines Stadtteils wie ein stimmiges, integriertes System aufeinander bezogen und abgestimmt sein.

Gleichzeitig haben Bildung und Bildungseinrichtungen auch eine Schlüsselrolle für die Entwicklung von Stadtteilen. Die Bedeutung von Bildung für den sozialen Zusammenhang und die Lebensqualität im Stadtteil ist hoch.

Bereits seit 2009 geht die Stadt Wien mit dem Bildungscampusmodell den Weg des kooperativen, vernetzten und institutionenübergreifenden Lernens. Kinder verschiedenster Altersstufen können ganztägig und ganzjährig von einem umfassenden Bildungsangebot auf lokaler Ebene – im Grätzl – profitieren. Kindergarten, Schule, gemeinsame Bildung und Betreuung von Kindern mit Behinderungen, Zusatzangebote wie elementares Musizieren (ELEMU) werden bereits vielfach an Wiener Campusstandorten angeboten.
Der Erfolg dieses Bildungsmodells liegt in der Zusammenarbeit und Kooperation über Institutionengrenzen hinweg, zum Vorteil aller am Bildungsprozess beteiligten Menschen – ist jedoch nicht auf die speziellen Bildungscampusstandorte beschränkt.
Die grundlegende Idee des Campus kann auch auf den Stadtteil umgelegt werden.
Bildungsgrätzl sollen als stadtteilorientierte Bildungslandschaft die Wirkung von Bildungsarbeit erhöhen und zugleich positiv auf das Zusammenleben in Stadtteilen zurückwirken, in dem Lernen als Bestandteil des Lebens im Stadtteil sichtbar und insbesondere die Leistungen und das Engagement der AkteurInnen wertgeschätzt wird.
Das Bildungsgrätzl ist ein verlässliches, qualitätsvolles und kontinuierliches Bildungsangebot in der unmittelbaren Umgebung des Lebensmittelpunktes der Kinder und Jugendlichen.

Bildungsgrätzl sind auf Dauer angelegte, professionell gestaltete, auf gemeinsames planvolles Handeln abzielende lokale Netzwerke zum Thema Bildung, die ausgehend von der Perspektive des lernenden Kinds formale Bildungsorte und informelle Lebenswelten umfassen.
Bildungsgrätzl sind Orte organisierter elementarpädagogischer, schulischer und außerschulischer Bildung bieten aber auch Freiräume und Strukturen für Bildung und Lernen in anderer Form. In diesem Verständnis können alle Akteure auch außerhalb des engeren Bildungsbereichs zum Impulsgeber für die Entwicklung eines Bildungsgrätzls werden.
Bildungsgrätzl entstehen als Kooperation von Schulen und Elementarpädagogik sowie außerschulischen Bildungseinrichtungen und anderen PartnerInnen (z.B. Jugendarbeit, Büchereien, Vereine und Communities, Unternehmen und Betrieben).
In einem Bildungsgrätzl werden gemeinsame Ziele der Bildungspartner eines Stadtteils erarbeitet. In der Arbeit der Bildungspartner werden die „Grenzen der Organisationen“ überwunden.

Grundprinzipien von Bildungsgrätzln

Offenheit: Die Offenheit und Vernetzung aller Lernangebote ist das oberste Grundprinzip der Wiener Bildungsgrätzl. Ab sofort gilt: Schule ist dort, wo SchülerInnen etwas lernen – und das kann überall sein.
Grundkompetenzen: Die Wiener Bildungsgrätzl sind offene Strukturen mit großen Freiräumen. Diese Vielfalt braucht ein gemeinsames Fundament – die „Grundkompetenzen“. Das sind jene Lern- und Wissensinhalte, deren Vermittlung wir allen SchülerInnen in Wien garantieren.
Dreisprachigkeit: Die Sprachförderung ist eine zentrale Aufgabe der Wiener Bildungsgrätzl. Das Ziel dabei lautet: Dreisprachigkeit. Gutes Deutsch, gutes Englisch und die Kenntnis einer dritten Sprache sind Schlüsselqualifikationen – sowohl für das Miteinander in Wien als auch für unseren Wirtschaftsstandort.
Empowerment: Das wichtigste Lernziel der Bildungsgrätzl lautet: Selbstständigkeit. Darum setzen wir auf neue, autonome Strukturen. Denn nur in einem mündigen System kann die Fähigkeit gefördert werden, selbstbestimmt zu handeln.
Inklusion: Inklusion durch individuelle Förderung ist ein Prinzip der Wiener Bildungsgrätzl. Als vielfältige Netzwerke bieten sie neue Möglichkeiten, um besser auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Kindern eingehen zu können.
Geschlechterrollen: Wiener Kinder sollen gesunde, selbstbewusste und verantwortungsvolle Menschen werden. Ein Selbstwertgefühl zu entwickeln, das nicht auf der Abwertung von Anderen basiert, ist ein unverzichtbarer Teil davon. Deshalb ist das einer der Schwerpunkte in den Wiener Bildungsgrätzln.
Soziale Gerechtigkeit: Die Entfaltung von Fähigkeiten darf keine Frage der Herkunft sein. Darum durchbrechen die Wiener Bildungsgrätzl die bürokratischen Mauern unseres Bildungssystems – und die damit verbundene Vererbung von Bildung. Auch der Mitteleinsatz orientiert sich am sozialen Bedarf.

Kriterien eines Bildungsgrätzl

Ein Bildungsgrätzl besteht aus mindestens einer Schule und einem weiteren institutionellen Bildungspartner (z.B. Kindergarten, Bücherei, Jugendzentrum, …)

Die Bildungspartner eines Bildungsgrätzl verständigen sich über gemeinsame inhaltlich-pädagogische Ausrichtungen und Profile (z.B. pädagogische Leitlinien und Schwerpunkte) und setzen gemeinsame Projekte um.

Die Bildungseinrichtungen arbeiten an einer Verbesserung der Übergänge zwischen einzelnen Bildungsphasen (Übergangsmanagement zwischen KG, VS, NMS) und bieten auch Bildungsberatung an.

Die Bildungseinrichtungen arbeiten an einem gemeinsamen Raum- und Ressourcenmanagement und bieten flexible Mehrfachnutzungen an. Die vorhandenen Raumressourcen werden dadurch besser genutzt.
Partner eines Bildungsgrätzl sind offen gegenüber weiteren Bildungspartnern (z.B. private Vereine).

Im Bildungsgrätzl wird versucht die Sichtbarkeit von Bildung im Stadtteil zu erhöhen.

Im Bildungsgrätzl wird versucht, die Kooperationen zwischen Landes- und Bundesschulen zu verbessern.

Für das Bildungsgrätzl werden gemeinsame Kommunikationsformen und Kommunikationsstrukturen geschaffen.

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Zum Thema passende frühere Beiträge:

https://fritzendl.wordpress.com/2015/11/30/wo-ist-der-zentralverein-der-wiener-lehrerschaft/

https://fritzendl.wordpress.com/2017/03/31/das-wiener-bildungsgraetzl/

https://fritzendl.wordpress.com/2017/04/30/von-der-brennpunktschule-zum-brennpunktgraetzl-zum-bildungsgraetzl/

https://fritzendl.wordpress.com/2017/07/29/wiener-bildungsgraetzl-im-triesterviertel/

https://fritzendl.wordpress.com/2017/12/17/graetzlschulen-und-bildungsgraetzl-sind-moeglich-ab-sofort/

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Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher veröffentlichten Beiträge

ist auch eine Chance für uns Bewohner/Bewohnerinnen

Mischen uns wir BewohnerInnen in die Planung der Oberflächengestaltung ein!
Die StadtplanerInnen sind offen für unsere Vorschläge!

Die Vorgeschichte:
Am 28.2. und 1.3. gab es in einem Hotel beim Matz-Platz Informationstage über die Neugestaltung des Matzleinsdorfer Platzes im Zuge der Verlängerung der U2 zum Wienerberg. Darüber gibt es auch einen Bericht auf der Webseite der Stadt Wien

Das Planungsgebiet zum „Matzleinsdorfer Platz Süd“Matz6-28.2.18

An einem dieser beiden Info-Tage wurde unsere kleine Aktivgruppe aus dem Triesterviertel vom Planungskoordinator der MA21 (Stadtplanung) Dipl.Ing.Christoph Hrncir zu einem weiteren Gespräch mit Bezirkspolitikern in der Bezirksvorstehung eingeladen. (Dazu Näheres) Dieser weitere Informationsaustausch hat am 20.4. 2018 in sehr angenehmer Atmosphäre stattgefunden

Als weitere Entwicklungsschritte sind von Seiten der Stadt geplant: 

Bis 2021 wird z.B. geprüft, ob und welche Hochhäuser im Bereich Matz-Platz errichtet werden. Und für das Jahr 2021 sind wieder “Informationen der Bevölkerung und Dialogangebote“ vorgesehen.

Bis dahin wäre es doch sinnvoll, wenn sich interessierte Menschen im Umfeld des Matz-Platzes Gedanken über dessen wünschenswerter Gestaltung machen und austauschen. Die Voraussetzungen sind günstig, weil die zuständigen StadtplanerInnen der MA21 großes Interesse an einem sachlichen Dialog mit uns BewohnerInnen gezeigt haben.
Dazu werden auf der offiziellen Webseite der Stadt Wien sehr konkrete Ziele genannt, die wir durch entsprechende Vorschläge unterstützen könnten.

„Ziele – Matzleinsdorfer Platz Süd“ (Auszüge)

  • „Die Schaffung eines belebten Stadtteils soll unterstützt werden.“
  • „Wesentlicher Faktor für ein attraktives Quartier sind belebte Erdgeschoßzonen“ 
  • „Derzeit besteht ein Mangel an sozialer Infrastruktur innerhalb des Planungsgebiets. Im Zuge einer Bebauung sollen neue Einrichtungen entstehen“

WIR SIND DIE GANZ DIREKT BETROFFENEN !

WIR SIND DIE „LOKALEXPERTEN/EXPERTINNEN“!

MACHEN WIR DER MA 21 KONKRETE VORSCHLÄGE!

HABEN SIE INTERESSE AN EINER „PLANUNGSGRUPPE MATZ-PLATZ“ ?
Kontakt: fritz.endl@gmx.at 0650/4814860 http://www.triesterviertel.at

Passende frühere Beiträge:

https://fritzendl.wordpress.com/2014/08/30/die-u2-kommt-auch-ins-triesterviertel/

https://fritzendl.wordpress.com/2018/01/31/wer-bestimmt-am-matzleinsdorferplatz/

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Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher veröffentlichten Beiträge:
http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?Triesterviertel/GedankenInhaltsVerzeichnis