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….Basis-Kultur im „Triesterviertel“

Berta Klement bei einer Weihnachtsfeier in der Hofburg mit dem damaligen Bundespräsidenten Dr.Heinz Fischer am 16.12.2010 (Foto HBF)

Meine erster Besuch bei Berta Klement im Atelier ihrer „Musischen Arbeitsgemeinschaft“ Bucheng.170 – gegenüber unseres Wohnhauses Ecke Zur Spinnerin 2 – fand am 17.3.1992 statt, am Tag vor ihrem 69.Geburtstag. Drei Stunden erzählte sie meiner damaligen „Grätzl-Punkt“- Partnerin über ihr Leben in der Familie des „Großfuhrwerkers Karl Weber“ und das „Weberdorf„.

Unser Grätzlverein „triesterviertel.at“ plant dieses Projekt für die Zeit nach den aktuellen „Coronamaßnahmen“.

Kindern und deren Familien sollen ab und zu möglichst angenehme kostenfreie Stunden im ehemaligen „Quellenkino“ (Quellenstr.156, seit 1975 eine Freikirche) angeboten werden.

Einige „Puzzlesteine“, die schließlich zu dieser Projektidee geführt haben:

  • Zwischen 1997 und 2002 organisierte unser Grätzlverein (damals noch „Grätzl-Punkt Rosa Jochmann“) im Wasserturm am Wienerberg insgesamt sechs „Wasserturmtage“. Ab 1998 wurden im Rahmen der damaligen „Bezirksfestwochen“ immer wieder Gruppen eingeladen, um für Kinder der beiden nahegelegenen Kindergärten der Gemeinde Wien in der Quaringasse oder der Volksschule Knöllg.59 zu spielen: Clowns, Pantomimin, Kindertheater, „Tanz und Spaß für Kinder“, Puppenbühne, „Die Sandmännchen“ u.a.
  • Am 3.12.2013 ist unser Grätzlverein von Basis.Kultur.Wien als Mitglied aufgenommen worden.
  • Aktivitäten im „Triesterviertel“ wurden organisatorisch und finanziell unterstützt. 10.6.2014Festival der Bezirke21.10.201710 Jahre Phönixrealgymnasium

Nun hoffen wir, wieder mit Hilfe von „Basis.Kultur.Wien“ eine passende Künstler/Künstlerinnen-Gruppe für diese erste Veranstaltung zu finden, deren Programm (ca eine Stunde) den Kindern (bis zum Volksschulalter) mit möglichst wenig Sprache möglichst viel Spaß bereiten kann.

  • In dem einstigen Kinosaal (Fassungsvermögen 200 Plätze) werden vermutlich Corona bedingt 50 Personen diese erste und hoffentlich auch weitere Veranstaltung/en besuchen können, z.B. 25 Kinder mit je einer Begleitperson. Trotz der voraussichtlich auch nach dem aktuellen „Lock down“ geltenden Vorsichtsmaßnahmen. 
  • Die Freikirche („Pfingstkirche Gemeinde Gottes“) ist grundsätzlich bereit, uns den ehemaligen Kinosaal für die Veranstaltung „Mit Kindern freuen im Triesterviertel“ zur Verfügung zu stellen.
„Quellenkino“ (Aus den Bauakten von 1912, Bauherr: Karl Weber)

Passender Beitrag vom 29.6.2019 zu diesem Thema: https://fritzendl.wordpress.com/2019/06/29/unserem-triesterviertel-fehlt-ein-ort-der-begegnung/

Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher veröffentlichten Beiträge:

Der Vorstand des „Österreichischen Siedlungswerks“ gab als Bauträger „Grünes Licht“.

Näheres zur vorgeschichte im WP Nr.133-beitrag vom 31.3.2020: Zur Spinnerin 2: „Haus und Gemeinschaft gerettet“

Am 17.12.2019 mailte ich diese vorgeschichte auch an das büro von Dr.Josef Ostermayer, Gen.Dir. von „Sozialbau AG“ und schrieb am schluss:

 „Es war ein Erfolg, der vielen Menschen in ähnlichen Mietshäusern Wiens zu wünschen ist: Alte und Junge, Alteingesessene und Zuwanderer, haben sich nicht gegenseitig bekämpft, sondern – durch Unterstützung der Stadtverwaltung und einem Bauträger – einen gemeinsamen Preis errungen: Ein schönes Haus, in dem wir gerne wohnen!“

So hat unser Haus noch am 26.7.1996 ausgesehen. (Foto: FE)
Am 7.12.1996 war nicht nur die neue Fassade ein erfreulicher Anblick (Foto:FE)
Bei der Übergabefeier am 18.5.1998 mit Gemeinderat Georg Fuchs, dem Schreiber, ÖSW-Vorstand Architekt Dipl.Ing. Michael Pech und einer Bewohnerin. (Foto: ÖSW)

Ich habe den ehrgeiz, dass unser haus SOWOHL als ein erfreuliches modell im sinne der „Sanften Stadterneuerung“ UND als eine gemeinschaftsfördernde baumaßnahme öffentlich bekannter wird. 2008 schrieb ich deshalb z.B. in einem (leider nicht veröffentlichten) leserbrief an „Krone“, „Kurier“ und „Standard“: „Unser haus ist aus meiner sicht ein modell, wie integration durch entsprechende wohnbaumaßnahmen unterstützt werden könnte. Dafür sind wir Herrn Faymann bzw. seinen mitarbeiterInnen noch immer sehr dankbar.“

Nun zu meiner entsprechenden bitte an Sie, sehr geehrter Herr Dr.Ostermayer als einen der damaligen mitarbeiter von Herrn Stadtrat Faymann:

Gemeinsam mit dem Bezirksmuseum und (bis 2018) der „Gebietsbetreuung Stadterneurneuerung“ konnte unser kleiner Verein „triesterviertel.at“ schon elf  informationstafeln „Orte erzählen“ an bemerkenswerten orten (meist ehemalige fabriken) im „Triesterviertel“ anbringen. Im jänner 2013 fragte ich daher mit unterstützung unserer damaligen Objektmanagerin auch im Österreichischen Siedlungswerk an, ob wir auch am haus Zur Spinnerin 2 ( eine „Orte erzählen“-tafel anbringen könnten. Zu unserer überraschung erhielten wir von der damaligen Geschäftsführung eine abschlägige antwort.

Unser nächster versuch war am 8.6.2020.

Ich sandte an Frau Krippel, assistentin von DI Pech vom ÖSW die eMail vom 17.12. 2019 an Dr.Ostermayer von „Sozialbau“ weiter und dazu: „Sehr geehrte Frau Krippel, von der Assistentin von Herrn Dr.Ostermayer habe ich vor kurzem den rat bekommen, jene eMail, die ich am 17.12. 2019 an ihn geschickt hatte, nun auch an Sie zu senden.

Durch die hinzugekommenen auswirkungen in zusammenhang mit dem Coronavirus ist derzeit auch unsere hausgemeinschaft sehr gefährdet.

Unser haus ist durch die in den 90-er jahren erfolgte geförderte Sockelsanierung ein gutes beispiel für die gemeinschaftsbildenden auswirkungen der „sanfte Stadterneuerung“ auf die hausgemeinschaften, auch in einem grätzl wie dem „Triesterviertel“ mit relativ vielen zuwandererfamilien.

Herr DI Pech kann sich sicherlich noch an seinen besuch am 18.5.1998 bei uns anlässlich der übergabefeier erinnern. Deshalb erhoffen wir noch immer, dass hier ebenfalls eine Infotafel „Orte erzählen“ möglich sein kann (insgesamt die 12.Tafel), um über die erfolgreiche zusammenarbeit zwischen der Wiener Stadtverwaltung und einem bauträger wie dem ÖSW zu informieren.

Mit freundlichen grüßen Fritz Endl 0650/4814860 Zur Spinnerin 2/30 1100 Wien Verein „triesterviertel.at“ www.triesterviertel.at

Und am 24.6.2020 kam die langerhoffte antwort:

„Sehr geehrter Herr Endl, der Vorstand stimmt der Montage der Tafel zu. ……….Claudia Krippel Assistentin des Vorstandsvorsitzenden Dipl.-Ing. Michael Pech  Österreichisches Siedlungswerk“.

Nun kann unsere planungsgruppe nach genehmigung des entwurfs durch den ÖSW-Vorstand die 12. „Orte erzählen“- tafel „Das Weberhaus“ Zur Spinnerin 2 in Auftrag geben. Zur 13. „Orte erzählen“- tafel erhoffen wir dann die zustimmung von Stadträtin Gaal zu erhalten für einen der schönsten Gemeindebauten Wiens, am „Quarinhof“ (Station 2 vom „Audioguide“)

Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher veröffentlichten Beiträge

Dazu passen folgende frühere Texte:

https://fritzendl.wordpress.com/2011/11/27/groseltern-wir-haben-eine-verpflichtung/

https://fritzendl.wordpress.com/2014/06/30/gegen-die-einsamkeit-in-der-grosstadt/

https://fritzendl.wordpress.com/2014/09/30/wo-konnen-wir-noch-mit-nachbarn-tratschen/

https://fritzendl.wordpress.com/2014/12/29/die-osmanen-sind-jetzt-unsere-nachbarn/

https://fritzendl.wordpress.com/2015/04/30/gute-nachbarschaft-fangt-im-wohnhaus-an/

https://fritzendl.wordpress.com/2015/09/30/integration-beginnt-im-wohnhaus-und-graetzl/

https://fritzendl.wordpress.com/2018/07/28/die-alte-gebietsbetreuung-favoriten-fehlt-uns-sehr/

https://fritzendl.wordpress.com/2019/04/30/draussen-noch-weiter-draussen-und-dazwischen/

Meine Erinnerungen an die im 98.Lebensjahr verstorbene Berta Klement, Bildhauerin, Kunsttherapeutin und Erbin zweier Häuser: Quellenstr.154 und auch Bucheng.170, dem ältesten „Weberhaus“ im „Triesterviertel“, in dem sie bis zu ihrem Tod am 7.8. 2020 lebte und die „Musische Arbeitsgemeinschaft“ leitete.

Berta Klement: „Vertriebene“ (Foto: B.Klement, ca 1950)

Dazu siehe auch: „Das Fuhrwerksunternehmen Weber

Berta Klement erzählte mir viele Geschichten über ihr Leben im „Weberdorf“ mit ihren Großeltern, Maria und Karl Weber, die das Fuhrwerksunternehmen ausgebaut hatten.

Maria und Karl Weber zum 50.Hochzeitstag. (ca 1928) Rechts Berta (Foto: H.Traxler)

Gesucht wird ein Lokal, das auch Selbsthilfegruppen, Nachbarschafts- und Bürger_inneninitiativen möglichst unbürokratisch zur Verfügung gestellt werden könnte.

Zur Projektidee von „Wir sind bunt – na und?“

Rechtsträger wäre unser privater Verein „triesterviertel.at“ (ZVR-Zahl: 1 71672797.)

Im „Triesterviertel“ konnte unser Verein (früher „Grätzl-Punkt Rosa Jochmann“) von 1996 bis 1999 das „Grätzl-Punkt“- Lokal in der Knöllg.29 mieten.

Am Foto Mischa Auer

Die Bemühungen um Aktivitäten in der Nachbarschaft waren in diesen vier Jahren am sichtbarsten und daher am erfolgreichsten. Die Stadt Wien unterstützte uns mit einer „Starthilfe“ von 25 000 ÖS. Miete und Bürobetrieb konnten durch Spenden und Eigenmittel weiter finanziert werden. Die damalige Gebietsbetreuung und die Außenstelle des Wiener Integrationsfonds (heute MA17) unterstützten uns fachlich.

Leider unterstützt uns inzwischen von der Stadtverwaltung und vom Bezirk (außer dem Bezirksmuseum) niemand mehr (Dazu Näheres) und auch fachliche Hilfe aus der Wissenschaft ist derzeit (außer vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte) kaum in Sicht. Auch wird unser „Buntes Triesterviertel“ von Politik und Medien durch die kommende Gemeinderatswahl zunehmend als problematisch und weniger als Chance gesehen.

Wir möchten daher mit dem Projekt „WIR SIND BUNT – NA UND? unser „Triesterviertel“ und die vielen bisher „unsichtbaren“ Bewohner_innen, deren vielfältiges Potential und ihre Ideen positiv präsentieren.

Dazu benötigen wir vor allem einen neutralen Raum für Treffen ohne Konsumationsdruck.

Dieser Raum könnte auch zum Treffpunkt für Selbsthilfegruppen, Nachbarschaftshilfe und Bürger_inneninitiativen werden. Bei Bedarf könnten auch Expert_innen zur Beratung gebeten werden.  (Dazu auch)

Weitere Schritte, wenn eine Finanzierung für ein Jahr möglich ist:

  1. Anfragen bezüglich des kostenlosen Benützens vom „Grätzl-Punkt“-Raum würden an unseren Verein „triesterviertel.at“ erfolgen.
  2. Ein noch geplanter „Beirat“ entscheidet über die Genehmigung.
  3. Die Schlüsselübergaben würden persönlich erfolgen.
  4. Die beiden wichtigsten Vereinbarungen wären Zimmerlautstärke und den Raum so zu verlassen, wie er zu Beginn des Treffens war.

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Dazu passende „Gedanken“-Texte:

https://fritzendl.wordpress.com/2020/06/29/unser-triesterviertel-als-gratzl-begegnungszone/ Wir brauchen einen neuen Grätzl-Punkt!

https://fritzendl.wordpress.com/2020/05/01/tag-der-arbeit-bewohnerinnen-des-triesterviertels/ Es gibt auch noch unser „Triesterviertel“

https://fritzendl.wordpress.com/2020/02/23/an-bgm-ludwig-denken-sie-bitte-auch-an-unser-triesterviertel/ An Bgm.Ludwig: „Denken Sie bitte auch an unser Triesterviertel!“

Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher veröffentlichten Beiträge

…und deshalb die Unterstützung durch Fachleute

Von 1996-1999 gab es in der Knöllg.29 bereits ein kleines Lokal in einem ehemaligen Papiergeschäft. Aus finanziellen Gründen musste unser Verein „triesterviertel.at“ (früher: „Grätzl-Punkt Rosa Jochmann“) dieses Lokal wieder schließen.

Der „Grätzl-Punkt Rosa Jochmann“ und Mitarbeiter Mischa Auer

Seither fehlt uns im „Triesterviertel“ ein neuer – möglichst selbstverwalteter- „Ort der Begegnung“.

Derzeit besteht die große Chance, in der Knöllgasse 2 (Ecke Quellenstraße) wieder einen Raum zu mieten. Zur Finanzierung fehlt uns aber die wissenschaftliche Beratung für die Vorlage eines guten Gesamtkonzeptes.

Besonders in einem „Brennpunktgrätzl“ wie dem „Triesterviertel“ wäre ein mit anerkannten Fachexperten/-expertinnen erarbeitetes Konzept eine unerlässliche Voraussetzung. Auch in Hinblick auf die coronabedingte allgemeine Verunsicherung, den vermutlich zunehmenden sozialen Spannungen und der kommenden Wiener Gemeinderatswahl.

Deshalb haben wir uns am 26.2.2020 an der Ecke Knöllg.2/Quellenstraße mit Unterstützung der „Kronenzeitung“ öffentlich an Bürgermeister Michael Ludwig gewandt:

Damals erhofften wir uns noch ein „Frauencafe“ und/oder ein Gesundheitszentrum als „Ort der Begegnung“

Dieses Ersuchen blieb bisher ohne Reaktion.

Daher wandte ich mich auch an mir bekannte bzw. mir genannte Fachleute:

* Am 20.5. sandte ich dem mir persönlich bekannten und von mir sehr geschätzten Soziologieprofessor Christoph Reinprecht diese eMail: (Er hat mir bei späterem telefonischen Nachfragen versichert, mir zuverlässig zu antworten.)

„Sehr geehrter Herr Prof.Reinprecht, wir kennen einander ja schon SEHR lange. Zumindest seit dem „Senior-Plus-Projekt“ 1998 im 6.,12. und 15.bezirk. Zuletzt haben wir einander im Arbeitskreis „Senior*innen“ des „Regionalteams Favoriten“ am 9.5.2007 gesehen. Seit meine Frau Helga und ich mit unseren beiden buben in den 80-er-jahren hierher (Zur Spinnerin 2/30, nahe Triesterstraße, Matzleinsdorferplatz) gezogen sind, lernen wir das „Triesterviertel“ zunehmend als „bunten“ stadtteil mit vielen kreativen und interessanten bewohner*innen kennen.

Leider sehen das viele (meist SPÖ-) Stadtpolitiker*innen nicht so. Für sie sind medial „vermarktbare“ Stadtteile wie das „Sonnwendviertel“ oder die „Ankerbrotgründe“ mit möglichst vielen rot/grün/neos-nahen „Bildungsbürger*innen“ wahlstrategisch gesehen attraktiver.

Wir werden leider als „altes (zu oft mit FPÖ-sympathisierenden) Gründerzeitviertel“ zunehmend „vergessen“, sind höchstens ein „Problemgrätzl“ mit „Brennpunktschulen“ und alten einsamen menschen. Wo derzeit viele in der ehemaligen Hellerfabrik (=Pflegewohnhaus Innerfavoriten) gemeinsam und coronabedingt einsam „geschützt“ werden.

Und vor allem: In unserem „Triesterviertel“ gibt es keine (partei- oder kirchenfreie) Begegnungsräume wie z.B. intergenerative „Nachbarschaftszentren“. Unser „Hilferuf“ vom 23.2. an Bgm. Ludwig blieb bisher leider – trotz unterstützung der „Kronenzeitung“ – ohne reaktion.

Zuletzt wurde auch unser ersuchen vom 6.5. um fachliche unterstützung von einem mitarbeiter der MA18 (DI Udo Häberlin, Stadtentwicklung und Stadtplanung) dermaßen ärgerlich „beantwortet“, dass ich keine chance mehr für einen sachlichen dialog mit der Bezirks- und Stadtverwaltung sehe.

Sehr geehrter Herr Prof.Reinprecht, würde sich das „Triesterviertel“ für studierende als praktisches beispiel eines „bunten, aber vergessenen Wiener Grätzls“ eignen? Mit freundlichen grüßen Fritz Endl

* Am 22.6. mailte ich auch an den Soziologen Prof. Simon Günter von der TU-Wien ein Ersuchen um Unterstützung:

Sehr geehrter Herr Professor Dr.Günter, sehr geehrte Institutsmitarbeiter*innen,

Frau Dr.Elisabeth Oberzaucher (Fakultät für Lebenswissenschaften der Uni Wien und Leiterin des Vereins „Urban Human“)  hat mir geraten, mich an Sie zu wenden. Es geht um das „Triesterviertel“, den Stadtteil im 10. Wiener Bezirk entlang der Triesterstraße zwischen Matzleinsdorferplatz und Spinnerin am Kreuz bzw. Wasserturm am Wienerberg.

Meine Frau Helga Endl (Jg 47, pens.VS-Lehrerin) und ich, Fritz Endl  (Jg 42, pens.HS-Lehrer) wohnen hier seit 1980 (Zur Spinnerin 2/30) und machen seither mit unserem Grätzlverein „triesterviertel.at“ ehrenamtliche Grätzlarbeit. Seit 2007 bzw. 2009 dokumentiere ich (FE) diese Bemühungen immer wieder auf der Webseite http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?Triesterviertel und durch monatliche „Gedanken eines besorgten Großvaters“ (bisher 136 x) in diesem WordPress-Blog.

Der persönlich oft gute Kontakt mit allen politischen Parteien endet spätestens dann, wenn sie ihre jeweiligen „Brillen“ aufsetzen. Hinsichtlich der kommenden Gemeinderatswahl nehmen sie diese Brille gar nicht mehr ab.

Derzeit beobachten wir auch zunehmend, dass „unser buntes Triesterviertel“ von der Stadtverwaltung  und speziell von den Funktionär_innen der SPÖ-Favoriten „ignoriert“ oder einfach „vergessen“ wird. Dazu meine (FE) letzten WordPress-„Gedanken“: https://fritzendl.wordpress.com/2020/05/01/tag-der-arbeit-bewohnerinnen-des-triesterviertels/

Es fehlt uns im „Triesterviertel“ vor allem ein neutraler „Ort der Begegnung“, um partizipative Projekte öffentlich entwickeln zu können, ohne von außen „gesteuert“ zu werden!

Derzeit hätte unser kleiner Grätzlverein die Chance, so einen Ort=Raum für 1-2 Jahre mieten zu können. (ca 55 qm, Ca 800 € monatlich!) Da fehlt uns natürlich der Totogewinn. Aber mit einem guten Konzept könnten wir  bei der Crowdfunding-Plattform respekt.net bis Juli ein Projekt einreichen („Orte des Respekts“ 2020). Vielleicht könnten wir damit einige Sponsor_innen gewinnen und dann wird die Stadt Wien vielleicht den Rest mitfinanzieren und auch fachliche Unterstützung beisteuern.

Mit Hilfe dieses „Begegnungsraumes“ hoffen wir derzeit, gemeinsam mit möglichst vielen Bewohner_innen, Fachexpert_innen und (nach den GR-Wahlen)  allen politischen Fraktionen das gesamte „Triesterviertel“ zur ersten Wiener „Grätzl-Begegnungszone“ machen zu können.

KANN UNS IHR INSTITUT z.B. BEIM ERSTELLEN EINES KONZEPTES FÜR „RESPEKT.NET“ UNTERSTÜTZEN ???

Das hoffen Helga und Fritz Endl 0650/4814860 Zur Spinnerin 2/30 1100 Wien Verein „triesterviertel.at“ www.triesterviertel.at

Die Antwort von Prof.Günter von 15.7. lässt auf weitere Kontakte hoffen:

Liebe Helga und Fritz Endl,

sorry, dass ich wir uns noch nicht bei Ihnen gemeldet haben. Mit Bedauern sehe ich, dass die Deadline für eine Einreichung der 12.7. war. Konnten Sie ein Konzept einreichen? Ich bin in der kommenden Woche wieder in Wien, und dann könnten wir uns gerne einmal austauschen. Auch plane ich für das Wintersemester eine Lehrveranstaltung zum Thema Gemeinwesenarbeit, vielleicht können sich auch daraus Synergien ergeben.

Beste Grüße, Simon Güntner

Meine Antwort: „Sehr geehrter Herr Prof.Günter, vielen dank für diese information. Für eine teilnahme an dieser speziellen respekt.net -aktion ist es zu spät, aber das kann man mit einem guten konzept vermutlich trotzdem einmal nachholen. Ich würde mit Ihnen sehr gerne persönlich über die möglichkeit einer kooperation – wie und wann auch immer – reden. Wäre das am Mittwoch, 22.7. möglich?

(23.7.2020: Das gespräch hat inzwischen stattgefunden. Über eine stunde tauschten wir im Martin Luther King-Park informationen aus. Ob daraus einmal konkrete kooperationen werden können, wird sich zeigen.)

Im anschluss links zu drei passenden texten in meinem monatlichen wordpress-blog „Gedanken eines besorgten Großvaters“ über das „Triesterviertel“ aus früheren jahren. Mit freundlichen grüßen Fritz Endl

1.) Am 3.5.2012 habe ich von studierenden der TU-Wien die folgende anfrage erhalten: „Sehr geehrter Herr Endl, wir, ein zehnköpfiges Team von Raumplanungsstudenten/-innen der TU Wien, möchten eine Publikation über die Problematik der Ein- und Ausfallstraßen in Wien, als auch im internationalen Vergleich verfassen. Basieren tut dies auf einem Projekt über den Raum der Triester Straße, das wir im letzten Wintersemester 2011/12 bei Professor Rudolf Scheuvens an der TU Wien absolviert haben“ Daraus ist dieser beitrag entstanden.

2.) Über vermittlung der damaligen Gebietsbetreuung wurde das Triesterviertel mit zwei Stadtteilen in den USA und Afrika verglichen:

3.) Zwei mitarbeiter des früheren teams der Gebietsbetreuung haben in „Perspektiven 1/2001“ der MA 18- Stadtentwicklung und Stadtplanung, über ihre zusammenarbeit mit unserem grätzlverein  berichtet. Leider gibt es diese unterstützung seit 2018 nicht mehr.

* Meine aktuell größte Hoffnung auf wissenschaftlich fundierte Unterstützung beruht auf der sogenannten „Mustertheorie“ des 1936 in Wien geborenen US-Architekten Christopher Alexander. Sie ist inzwischen zur wichtigsten Orientierung für meine Bemühungen im „Triesterviertel“ geworden.

Die zweite Auflage 2016 von Helmut Leitner: „Mustertheorie“ (aus: www.amazon.de)

Der Grazer Software-Entwickler Helmut Leitner veröffentlichte 2007 das Buch „Mustertheorie“, eine Einführung in das Lebenswerk von Christopher Alexander.

Helmut Leitner und der Wiener Soziologe Franz Nahrada (Wissenschaftlicher Leiter von GIVE = Forschungsgesellschaft Labor für Globale Dörfer), haben mich 2007 auch eingeladen, im „Triesterviertel“ mit einer „Dorfwiki“- Webseite zu beginnen. Seither dokumentiere ich hier die meisten öffentlichen Aktivitäten: http://www.triesterviertel.at

Am 8.3.2010 sandte mir Helmut Leitner folgende Beschreibung meiner Bemühungen:

Lieber Fritz, in deiner Arbeit mit Erwachsenen und Kindern, in deinen Kontakten zu Organisationen, Politikern und anderen Akteuren, als jemand der aktiv im eigenen Umfeld positive Integrationspolitik betreibt, der das Triesterviertel als ganzes (als Ganzheit) mit seinen Vorzügen und Problemen wahrnimmt und sich darum kümmert, bist du ein wichtiges Zentrum mit einem Feld der Beziehungen und Lebendigkeit rund um dich herum, das nicht existieren würde, wenn du nur ein 08-15 Pensionistenleben mit Einkauf und Hundespaziergang führen würdest.

Aus Alexanderscher Sicht ist es kein Wunder, dass du das intensive Leben dem langweiligen isolierten Leben vorziehst, dass du diese Lebendigkeit spürst und nach ihr verlangst. Von außen möchte man sich wünschen, dass du zunehmend Erfolgserlebnisse hast, indem immer mehr Organisationen und Menschen dich kennen lernen und vertrauensvoll zusammenarbeiten, und andererseits dass du Prototyp und Vorbild sein kannst für andere, einem Muster „Grätzl-Aktivist“ oder „Grätzl-Betreuer“ oder „Grätzl-Meister“ oder „Grätzl-Vertrauensmann“ oder „Grätzl-Ombudsmann“ oder „Ehren-Grätzler“ entsprechende Menschen.

Franz, ich und andere sind zu weit weg, ich noch weiter als er, um das „Triesterviertel“ zu „erkennen“, um eine Urteilsfähigkeit für deine Situation zu haben. Wir können bestenfalls Zusammenhänge erahnen und Muster vorschlagen, damit du sie in Betracht ziehst, verwirfst oder bestätigst, eventuell realisierst.

In diesem Sinne können wir, dich stärkend und zuarbeitend, den Prozess der Entwicklung unterstützen. Wir könnten auch punktuell in Kontakten oder Veranstaltungen an deine Seite treten, wenn du das willst, um zu demonstrieren, dass man dich nicht als Einzelperson, sondern besser als eine Art „Funktionsinhaber“ verstehen soll. Eine Funktion, die in der modernen Stadt noch nicht ausgeprägt wurde, die aber erkennbar wird und die bei Realisierung aus einer Stadt eine bessere Stadt macht…..“

Ich antwortete:

„Lieber Helmut, danke für diese sehr freundliche Analyse meiner Bemühungen im „Triesterviertel“! Dein sehr „handliches“ Büchlein über die „Mustertheorie“ „begleitet“ mich in letzter Zeit ständig.

Deine Bereitschaft, – und von Franz weiß ich das ja auch – mich auch weiterhin mit euren Möglichkeiten zu unterstützen, begründet ja meinen noch immer vorhandenen Optimismus – trotz der (noch) geringen sichtbaren „Erfolgserlebnissen“. Ich glaube auch, dass ich eine Art von „Prototyp“ bin, der hofft, anderen Menschen ein Beispiel im Bereich „Zivilgesellschaft“ geben zu können. Mit einer gewissen Hartnäckigkeit und Ausdauer gibt es im Sinne Ch.Alexander auch bei uns im „Triesterviertel“ manches zu tun. Und bei ihm finde ich meine Bemühungen sehr treffend beschrieben, wie ich das noch nirgends sonst erfahren habe……“

„Muster“ im „Triesterviertel“:

Helmut Leitner machte mir 2010 in Zusammenhang mit einem Workshop über die „Mustertheorie“ auch fast 100 „Muster“- Vorschläge, die für das „Triesterviertel“ in Betracht kommen könnten. Ich ergänzte inzwischen schon einen großen Teil dieser Vorschläge auf Grund der gemachten praktischen Erfahrungen

Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher veröffentlichten Beiträge

*) „bunt“ d.h. „Vielfalt im Miteinander und Nebeneinander“

Nicht nur die „Ankerbrotfabrik“ oder das „Sonnwendviertel“! Auch wir möchten wertgeschätzt und nicht „IGNORIERT“, „VERGESSEN“ oder „BENÜTZT“ werden.

Eine Vorbemerkung zu diesem Text:

DIESE WEBSEITE gibt es seit 2007. Dort steht z.B. zur Begrüßung: „Alle im Bezirksparlament vertretenen Parteien sind hier eingeladen, über Angelegenheiten zu informieren, die das „Triesterviertel“ direkt oder indirekt betreffen„…..Das wird vielleicht von Bezirkspolitiker*innen (oder Verantwortlichen von Kirchengemeinden!), die unseren kleinen Grätzlverein „triesterviertel.at“ schon seit vielen Jahren kennen, zwar gelesen, aber meist ignoriert. Wir „bringen“ ihnen ja keine potentiellen Wähler*innen oder Kirchenbesucher*innen, da wir zu ALLEN Bewohner*innen des „Triesterviertels“ den Dialog suchen und die ausschließliche Zusammenarbeit mit einzelnen Interessensgruppen ablehnen müssen.

Einige Beispiele für meist IGNORIERTE Ideen bzw. Projekte:

Eine Demo für die „Kronenzeitung“ am 19.2.2020
https://fritzendl.wordpress.com/2019/06/29/unserem-triesterviertel-fehlt-ein-ort-der-begegnung/

Exemplarisch drei „Chroniken“:

Chronik (Nr.13) der guten Kooperation mit der „alten“ Gebietsbetreuung und dem Infotafel-Projekt „Unser Triesterviertel – Orte erzählen“

Am 9.11.2012 konnten mit der früheren Gebietsbetreuung schon sechs „Orte erzählen“- Tafeln präsentiert werden.
Siegfried Schuller (links) begrüßte Bezirkspolitiker von SPÖ, ÖVP und FPÖ.
  • Seit 1992 haben Expert*innen der damaligen „Gebietsbetreuung Stadterneuerung“ unserer Hausgemeinschaft geholfen, das Haus Zur Spinnerin 2 vor dem möglichen Abriss zu retten.
  • https://fritzendl.wordpress.com/2015/09/30/integration-beginnt-im-wohnhaus-und-graetzl/
  • Diese guten Kontakte setzten sich in den weiteren Jahren auch mit unserem inzwischen gegründeten Grätzlverein fort, als es um die allgemeine Entwicklung des „Triesterviertels“ ging.
  • Darüber berichteten Ing.Siegfried Schuller und DI Thomas Meindl   in den  „Perspektiven 1/2001“ der MA 18- Stadtentwicklung und Stadtplanung,  https://fritzendl.wordpress.com/2019/04/30/draussen-noch-weiter-draussen-und-dazwischen/ 
  • Von 2007 bis 2017 arbeiteten wir mit dieser Gebietsbetreuung und dem Bezirksmuseum Favoriten am Infotafelprojekt „Unser Triesterviertel – Orte erzählen“.
  • http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?Triesterviertel/Gespr%e4chsThemen/KULTUR/Gr%e4tzlRundwegTriesterviertel
  • 2016 finanzierte uns die Bezirksvorstehung – vor allem durch Unterstützung des damaligen Büroleiters Franz Jerabek – völlig überraschend 2500 Broschüren über die bis dahin 10 „Orte erzählen“-Tafeln. Außer den NEOS zeigte aber leider keine andere Partei und keine der öffentlichen Schulen des „Triesterviertels“ (2 Volksschulen, 2 Neue Mittelschulen) Interesse an Führungen. Unser Stadtteil an der Triesterstraße scheint für Bezirkspolitiker*innen medial zunehmend „uninteressant“ zu sein. 
  • Seit 2018 gibt es ein neues Team in der Gebietsbetreuung . Durch diesen Austausch ist uns im „Triesterviertel“ auch dessen langjährige fachliche Unterstützung verloren gegangen. Unser wichtigster Partner vom „alten“ Team Ing.Siegfried Schuller ist seit 2018 auf der Suche nach neuer Arbeit. Sein umfangreiches Wissen ging damit sowohl unserem „Triesterviertel“ als auch ganz Favoriten verloren.
  • https://fritzendl.wordpress.com/2018/07/28/die-alte-gebietsbetreuung-favoriten-fehlt-uns-sehr/
  • Am 6.11.2019 konnte unser nun stark verkleinertes Planungsteam an der Kleinwohnungsanlage Inzersdorferstr.115, einem Vorläufer zu den Gemeindebauten des „Roten Wiens“, wieder finanziert von den Eigentümern, die 11. Tafel befestigen.  Derzeit warten wir auf eine Nachricht von Wohnbau- und Frauenstadträtin Kathrin Gaal, ob auch am „Quarinhof“ – es wäre der erste Gemeindebau – die 12. „Orte erzählen“-Tafel  geplant werden darf.

Chronik (Nr.15) des „VERGESSENEN“ „sALTo“- Projekts“ („Gut und selbstbestimmt älter werden im Stadtteil“, 2006-08)

Offizielles Video: https://www.wien.gv.at/video/98570/Projekt-sALTo-Gut-und-selbstbestimmt-aelter-werden-im-Stadtteil

sALTo-Studie kostenlos bestellen: https://www.wien.gv.at/wienatshop/Gast_STEV/Start.aspx?artikel=95056

Offizieller Abschussbericht: https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/studien/pdf/b008022.pdf

http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?Triesterviertel/N%e4heres__zur__Plattform/PlattformChronikUndArchiv/MachMitArchiv/sALTo-Projekt/Offizielles

Im Arbeitskreis  „Stadtplanung intergenerativ : Grätzl“ der MA18 am 5.9.2006 wurde in einem „Aktenvermerk“ festgehalten: (Hervorhebung FE)

„Die Bereichsleitung für Strukturentwicklung und die MA 18 Stadtentwicklung und Stadtplanung vereinbaren nun zunächst mit dem 10. Bezirk (Triesterviertel ) mit hohem Anteil alter Menschen 2001) und dem 22. Bezirk (Quadenviertel) mit hohem Anteil alter Menschen 2020) Gesprächstermine, um die grundsätzliche Bereitschaft zur Zusammenarbeit in einem Pilotprojekt auszuloten. Die Unterstützung des Bezirkes wird von allen TeilnehmerInnen als wichtige Rahmenbedingung unterstrichen. Die Bezirke sollen über den Inhalt des Projektes „Integratives Grätzl – Alter, Gesundheit, Herkunft“ informiert werden. Die gewünschten Anforderungen an den Bezirk umfassen die Bereitschaft, einen Ansprechpartner (z.B.: die/der Seniorenbeauftragte des Bezirks) zu nennen und für die Fortsetzung des Projektes in den Folgejahren Budgetmittel bereitzustellen, um im Sinne der Nachhaltigkeit in den Folgejahren das Begonnene auch weiterzuführen.

Die beiden Bilder aus dem „Werkstattbericht“ der Stadtverwaltung (Nr.96/2009) : Vom „Triesterviertel“ waren in der „Resonanzgruppe“ einzig Frau Berta Klement (Jg 1923) und der Schreiber (Jg 1942) beteiligt. Mit uns am Tisch Frau DI Brigitte Jedelsky von der MA18 (Stadtentwicklung und Stadtplanung).

Bei der Abschlussveranstalung des sALTo-Projekts am 12.11.2008 wurde z.B. das Projekt „Telefonringe“ (damals „Telefonketten“) als eines der hoffnungsvollsten Projekte „mit großem Potenzial“ hervorgehoben. 

http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?Triesterviertel/Gespr%e4chsThemen/KOMMUNIKATION/TelefonRinge/Chronik/sALToBrosch%fcre

http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?Triesterviertel/Projektideen/AktiveProjekte/TelefonRinge/Chronik#Mittwoch12112008BeidersALToAbschlusstagungundimsALToBerichtalspositivhervorgehoben

Im Unterschied zum „Quadenviertel“ hat daher Favoriten den Auftrag der Stadtverwaltung NICHT ERFÜLLT. Das bestätigte noch am 29.1.2009 die damals gut informierte (frühere) Favoritner Bezirksrätin Karin Schmidt auch auf Ö1: „Also für uns ist das Projekt jetzt zu Ende.“ (Der Link zum gesamten Text der Sendung ist im Anschluss.)

Unsere Fragen ergeben sich daher:

  • Wieso hat sich denn der Bezirk Favoriten 2006 überhaupt um das sALTo-Projekt bemüht?  
  • Wieso wurde er ausgewählt?
  • War denn nicht vorhersehbar, dass sich Favoriten nicht an die Vereinbarungen halten wird?
  • Warum haben alle anderen Fraktionen ihre wichtige Kontrollfunktion nicht erfüllt? Immerhin ging es um viel Steuergeld, die im Unterschied zum 22.Bezirk in Favoriten „in den Sand gesetzt worden sind“.

Die Bedeutung des sALTo-Projektes besonders in „Coronazeiten“ ist offensichtlich. Die fehlende Unterstützung müssen auch die damals beteiligten Politiker*innen verantworten.

In Erinnerung an den ehemaligen Mitarbeiter von PlanSinn und „Erfinder“ des „Telefonrings“, den Altersforscher Heinrich Hoffer (er verstarb diesen Jänner), sollte es wenigstens gelingen, einen solchen „Telefonring“ im „Triesterviertel“ zu erproben. Möglichst mit Hilfe unserer Grätzlärzte/- ärztinnen.

Ö1-Journal-Panorama-Sendung vom  29.1.2009

Gestaltung: Isabelle Engels

Moderatorin: „Das Wiener Pilotprojekt“ sALTo – gut und selbstbestimmt älter werden im Stadtteil“ ist ein Projekt zum Umgang mit demographischem Wandel. Es sollte auf Fragen, die die Alterung aufwirft konkrete Antworten geben und Maßnahmen setzen, die in zwei unterschiedlichen Stadtteilen erprobt wurden und von anderen Bezirken oder Städten nachgeahmt werden sollen.

Gesamter Text des Gesprächs in „Gabis Schmankerln“ („Quarinpassage“):

„sALTo“: Älter werden in vertrauter Umgebung.

Für uns Großeltern passt besonders in der aktuellen globalen Pandemie ein alter, wenig veränderter, Aufruf: „Großeltern aller Parteien vereinigt euch!“

Chronik (Nr.6) vom „Bildungsgrätzl Triesterviertel“ Da wurden wir von der Bezirkspolitik „BENÜTZT“ (seit 2017).

2017 setzte unser kleiner Grätzlverein „triesterviertel.at“ noch große Hoffnungen in das „Bildungsgrätzl“-Konzept von Stadtrat Jürgen Czernohorzsky. Wir engagierten uns sehr bei den ersten Veranstaltungen.

Am 28.11.2018 in der Bezirksvorstehung waren wir noch optimistisch.

Schon beim ersten Planungsgespräch am 26.1.2018 bei BV Marcus Franz mit dem zuständigen Referenten Mag.Hauswirth von StR. Czernohorzsky überraschte uns die NEOS- Bezirksrätin Christl Hahn durch ihre Anwesenheit: „Ich habe mich hineinreklamiert. Wir haben ja eine Anfrage zum Bildungsgrätzl gestellt“ meinte sie als Begründung. (Den Termin hatte sie- aus heutiger Sicht: leider – am Vortag von mir erhalten) Seiher beteiligte sich die pensionierte Lehrerin sehr aktiv an den verschiedenen Treffen. 

Meine Frau und ich bemühten uns bei Bezirksvorsteher Marcus Franz vergeblich, auf diese Instrumentalisierung durch Parteipolitik aufmerksam zu machen und zogen uns daher zurück.

Gute Kontakte zur Bezirkszeitung „bz“ und die Möglichkeit für Pensionist*innen wie Christine Hahn von den NEOS, an den Bildungsgrätzl-Terminen teilzunehmen, bestimmten zunehmend deren Gestaltung.

Derzeit bezeichnet sich die Klubobfrau der Favoritner NEOS als „Initiatorin des Bildungsgrätzl Triesterviertel“ und ist Mitglied der „Koordinationsgruppe“.

Unser Grätzlverein „triesterviertel.at“ fühlt sich als Mitinitiator des „Bildungsgrätzl Triesterviertel“ vor allem von SPÖ und NEOS benützt. (Vermutlich für strategische Überlegungen in Richtung kommender Gemeinderatswahlen.) Von den anderen Fraktionen hätten wir uns viel mehr Widerstand gegen diese „Verpolitisierung“ des anfangs zukunftsweisenden „Bildungsgrätzl-Konzeptes“ erwartet.

Zur Dokumentation der Chronik des „Bildungsgrätzl Triesterviertel“ auf der Webseite www.triesterviertel.at: http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?Triesterviertel/Projektideen/AktiveProjekte/Bildungsgr%e4tzlTriesterviertel


Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher veröffentlichten Beiträge

Hausärzte/-ärztinnen sind „Personen des Vertrauens“. Sie könnten auch helfen beim Aufbau von „Telefonringen“ für isolierte Menschen in der Nachbarschaft. Daher eine Bitte auch an die Wiener Ärztekammer.

Unser damaliger „Hausarzt“ Dr.Helmuth Grohs kooperierte mit unserem kleinen Grätzlverein (heute: „triesterviertel.at“) schon seit 1993. Mit ihm und seiner Ordinationshilfe haben wir z.B. versucht, von der Stadt Wien finanzielle Unterstützung für das Pilotprojekt einer ehrenamtlich organisierten „Behinderten- und Seniorenbetreuung“ im „Triesterviertel“ zu erhalten. Leider wurde das abgelehnt, aber Dr. Grohs unterstützte uns weiterhin bei verschiedenen Aktivitäten im „Triesterviertel“. 2017 ist er in Pension gegangen.  

Gestern am 20.4. 2020 konnte nach bald drei Jahren Warten Frau Dr.Ewa Scholz als dessen „Nachfolgerin“ eine neue Ordination im „Triesterviertel“ eröffnen.

………………………………………………….Foto: Bezirkszeitung „bz“

Foto 15.4.2020 privat

Zur Entstehung des „Telefonring“-Konzeptes:

Es wurde im Rahmen des „sALTo Projekts – Gut und selbstbestimmt älter werden im Stadtteil“ entwickelt und erprobt, das 2006-2008 von der MA18 im „Triesterviertel“ und im „Quadenviertel“ (22.Bezirk) durchgeführt worden war. (Video dazu: https://www.wien.gv.at/video/98570/Projekt-sALTo-Gut-und-selbstbestimmt-aelter-werden-im-Stadtteil).

Unser Verein „triesterviertel.at“ bemüht sich nun um Unterstützung bzw. Realisierung dieser guten Idee, die coronabedingt eine noch größere Bedeutung erhalten hat.

Der „Telefonring

Chancen:   Vereinsamung, Isolation verringern – Sicherheitsempfinden stärken –   Soziales Netzwerk vergrößern  – Mobilitätsnachteile ausgleichen – Aber: Keine Notfalls- oder Kriseninterventionsfunktion

Das Konzept (von Heinrich Hoffer, PlanSinn, gest. Jan.2020)

5-10 Personen (möglichst aus der Nachbarschaft) erklären sich bereit zur Teilnahme. Sie vereinbaren eine Kernzeit von 1-2 Stunden, in der täglich von A an B usw. kurze Anrufe von 1-2 Minuten stattfinden („Wie geht’s? „Was haben sie heute vor?“) Letzter Teilnehmer wieder zu A. (Nachher sind weitere individuelle Gespräche möglich.) – Zentral ist die Person A. Sie kennt Nachbar-Telefonnummern von allen, falls jemand nicht abhebt und klärt die Ursache. 

Unsere Bitte an die Ärztekammer Wien:

„Telefonringe“ können besonders für Personen mit wenigen Kontakten bewirken, dass sie jeden Tag verlässlich angerufen und gefragt werden, ob alles in Ordnung ist. 

Vor allem „Grätzlärzte/-ärztinnen“ besitzen die entsprechenden Informationen und das nötige Vertrauen. Es wäre sehr hilfreich für das Bilden von möglichst vielen „Telefonringen“ in Wien, wenn sie Patienten/Patientinnen von dieser Kontaktmöglichkeit informieren und sie auch zur Teilnahme ermuntern würden.

Eine entsprechende Empfehlung durch die Ärztekammer wäre dabei sicher hilfreich.


Frühere Texte zu den Themen „Gesundheit“, „Einsamkeit“ und „Begegnungsräume“: 

https://fritzendl.wordpress.com/2020/02/23/an-bgm-ludwig-denken-sie-bitte-auch-an-unser-triesterviertel/

https://fritzendl.wordpress.com/2019/06/29/unserem-triesterviertel-fehlt-ein-ort-der-begegnung/

https://fritzendl.wordpress.com/2018/04/26/geschafft-praktische-aerztin-kommt-ins-triesterviertel/

https://fritzendl.wordpress.com/2018/03/04/unsere-gesellschaft-ist-noch-gesund/   

https://fritzendl.wordpress.com/2014/06/30/gegen-die-einsamkeit-in-der-grosstadt/

https://fritzendl.wordpress.com/2011/07/30/gratzlarztearztinnen-sind-keine-automechaniker_innen/

https://fritzendl.wordpress.com/2011/01/31/gesunde-gratzln-brauchen-aktive-arztinnen-und-arzte/

 

Der 5.4.1985 war ebenfalls ein Karfreitag, als unser jüngerer Sohn Gerhard vierzehnjährig in der Intensivstation des KH Innsbruck verstarb. Er war am 31.3. beim Schifahren gestürzt und lag nach einer Kopfverletzung in künstlichem Schlaf. Um 16 Uhr wurden die Geräte abgedreht.

Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher veröffentlichten Beiträge

Dazu zwei frühere WordPress-Texte:

https://fritzendl.wordpress.com/2015/07/29/selbsthilfegruppe-trauernde-eltern-wien-gegruendet/

https://fritzendl.wordpress.com/2015/12/27/meine-liebe-findet-dich-auf-unserm-stern/

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Das Österreichische Siedlungswerk rettete 1995 nicht nur ein Haus, sondern auch die Gemeinschaft“ – Ein Mieter berichtet.

Leider erhalten wir derzeit zu wenig Unterstützung , um die frühere gute Hausgemeinschaft in diesem positiven Beispiel einer „sanften Stadterneuerung“ „am Leben“ zu erhalten.

Den Titel meines Beitrages über unser Haus in der Zeitschrift „FUNDAMENT – Neues Wohnen 2/02 „des ÖSW verfasste ich noch aus Dankbarkeit für die Übernahme und Sanierung unseres Hauses. In der Folge wechselten beim ÖSW die für unser Haus zuständigen „Objektmanager“ immer wieder. Durch Veränderungen bei uns Mieter*innen wurde nach der Sanierung auch bei uns der Zusammenhalt schwächer. Noch der vorletzten „Objektmanagerin“ war eine Unterstützung unserer Hausgemeinschaft ein spürbares Anliegen. Sie lud deshalb 2015 zur bisher letzten Hausversammlung ein. Der seit 2017 zuständige „Objektmanager“ ist leider nicht bereit, mit uns in einer Hausversammlung zu sprechen. Ohne der früheren Unterstützung durch die Hausverwaltung ist es coronabedingt nun auch in unserem Haus sehr schwer, wenigstens über Telefon oder Internet Kontakte aufrecht zu erhalten.

Am 22.3. machten wir deshalb (wieder ohne Hausverwaltung) eine Hausversammlung (mit Sicherheitsabständen) und verfassten anschließend dieses Protokoll. Bisher ohne Reaktionen.

Liebe Mitbewohner*innen, wir haben uns wegen des Coronavirus mit Frau NN und Herrn NN (im Gemeinschaftsraum) getroffen. Frau NN war entschuldigt. Uns ist wichtig, den Kontakt in unserem Haus möglichst aufrecht zu erhalten. Um z.B. Informationen weiter zu geben, die für ALLE Bewohner*innen nützlich sein könnten. Das kann auf telefonischem Weg geschehen oder auch über das Internet. Wichtig ist uns dabei, dass ALLE Bewohner*innen unseres Hauses auch die Texte GUT VERSTEHEN. Daher ersuchen wir Sie/euch, uns Sprachen mitzuteilen (Telefonisch oder e-Mail), in die wir Texte im Internet übersetzen lassen sollten. Wenn du/Sie weitere Informationen per e-Mail oder Whatsapp erhalten möchtest/möchten, sende/n Sie uns bitte eine Testnachricht. Helga und Fritz (Endl) Tel: 0650/4814860 eMail: fritz.endl@gmx.at“

Zur Geschichte unseres Hauses:

1995 ist unser Miethaus 1100, Zur Spinnerin 2, ein Altbau aus dem späten 19. Jahrhundert, zu einem Spekulationsobjekt geworden.

ca 1925 privat

Aber: Bei meinem Anruf im Rahmen eines Radiointerviews am 19.1.1995 versprach uns der damalige Stadtrat Werner Faymann Unterstützung. Und wirklich: Nach einigen Monaten Informationaustausch mit dem Büro von Stadtrat Faymann übernahm Ende 1995 das ÖSW unser Haus. Es gab eine Sockelsanierung und das „Schmuckkästchen“ konnte uns Bewohner*innen vom Vorstandsdirektor DI Michael Pech im sommer 1998 übergeben werden.

2002 wurde ich außerdem vom ÖSW eingeladen, im „FUNDAMENT – Neues Wohnen 2/02 “ als Mieter über die Geschichte unseres jahrelangen Kampfes zu berichten. Ich gab meinem Bericht den Titel „Haus und Gemeinschaft gerettet“

Dieser Text etwas lesbarer:

Haus und Gemeinschaft gerettet

Wann das Haus Zur Spinnerin 2 im 10.Wiener Gemeindebezirk gebaut worden ist, konnte ich noch nicht genau feststellen – vermutlich um 1880. Die Zimmer-Kuchl-Kabinett-Wohnungen mit Bassena und Klo am Gang waren für damalige Verhältnisse ein Fortschritt. Der Fuhrwerksunternehmer Carl Weber hat die Weberhäuser im Bereich Triesterstraße – Quellenstraße – Buchengasse neben seinem Betriebs-Gutshof (wo heute Autos der Marken Nissan, Jaguar u.a. verkauft werden) für seine Kutscher und deren kinderreichen Familien bauen lassen.

Seit meine Familie und ich 1980 hier eingezogen sin, wechselte das Haus mehrmals die Eigentümer. Es drohte das Schicksal vieler ähnlicher alter Zinshäuser, die nur mit hohem finanziellen Aufwand saniert werden könnten: Spekulationsobjekt, Mieter hinausdrängen und Abbruch. Für ältere Menschen und Zuwandererfamilien, wie sie auch bei uns wohnen, in ähnlichen Fällen leider ein häufiges Schicksal. Aber nicht bei uns!

Hilfe durch ÖSW

Mit Hilfe vieler Hausversammlungen und einiger Hauszeitungen konnten enorme Widerstandskräfte mobilisiert werden. Beinahe hätten wir das Haus selber gekauft! Zu unserem Glück war das aber schließlich doch nicht nötig. Denn das Österreichische Siedlungswerk erwarb 1995 durch Vermittlung des Büros von Stadtrat Faymann unser Haus. Durch die 1994 mit Hilfe der Gebietsbetreuung (Frau DI Bernhard sei Dank!) eingereichte Sockelsanierung wurde unsere Hüttn endlich vom Keller bis zum Dach rundumerneuert. Unsere Freude über die neuen Eigentümer und das wie neue Haus fand am 19.5.1998 in der Hauszeitung anlässlich der Übergabefeier ihren schriftlichen Niederschlag: „Nach 15 Jahren hartnäckigem Kampf gegen viele Hindernisse ist, dank unserer guten Hausgemeinschaft und dem Österreichischen Siedlungswerk, aus dem Schandfleck im Grätzl ein Schmuckkästechen geworden, auf das wir stolz sein können. Die Kontakte zum ÖSW als Eigentümer und zur Verwaltung entwickeln sich optimal.

Resümee nach Jahren

In unserer Hausgemeinschaft ist wieder die relative Ruhe des Alltags eingekehrt. Wir genießen die baulichen Verbesserungen im Haus und in den Wohnungen. Wasser und WC sind nicht mehr am Gang – es gibt einen Aufzug. Die vom Schreiber erhofften gemeinsamen Aktivitäten finden leider (noch immer) nicht statt, trotz eines Gemeinschaftsraumes mit Tischtennistisch im Keller. Dem Gegenüber steht jedoch ein Erfolg, der vielen Menschen in ähnlichen Mietshäusern Wiens zu wünschen ist: Alte und Junge, Alteingesessene und Zuwanderer, haben sich nicht gegenseitig bekämpft, sondern – mit Unterstützung von außen – einen gemeinsamen Preis errungen: Ein schönes Haus, in dem wir gerne wohnen!

Wir haben den Ehrgeiz, dass unser Haus SOWOHL als ein erfreuliches Modell im sinne der „Sanften Stadterneuerung“ UND als eine gemeinschaftsfördernde Baumaßnahme öffentlich bekannter wird.

2008 schrieb ich deshalb z.B. in einem (leider nicht veröffentlichten) leserbrief an „Krone“, „Kurier“ und „Standard“: „Unser Haus ist aus meiner Sicht ein Modell, wie Integration durch entsprechende Wohnbaumaßnahmen unterstützt werden könnte. Dafür sind wir Herrn Faymann bzw. seinen MitarbeiterInnen noch immer sehr dankbar. Mit freundlichen Grüßen, Fritz Endl“

Soweit Dokumente aus der Vergangenheit und unserer Hoffnungen, dass unser Haus ein positives Beispiel für die Stadtverwaltung sein könnte. Für unser Haus und auch für unser „Triesterviertel“ war die fachliche Unterstützung durch die damalige Gebietsbetreuung enorm wichtig. Das seit 2018 neue Team der GB* hat dafür keinen Auftrag mehr. Die Verantwortung dafür tragen Bürgermeister Michael Ludwig als früherer Wohnbau-Stadtrat und seine Nachfolgerin Kathrin Gaal, zugleich auch SPÖ-Vorsitzende unseres Bezirks.

Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher veröffentlichten Beiträge

Dazu passen folgende frühere Texte:

https://fritzendl.wordpress.com/2011/11/27/groseltern-wir-haben-eine-verpflichtung/

https://fritzendl.wordpress.com/2014/06/30/gegen-die-einsamkeit-in-der-grosstadt/

https://fritzendl.wordpress.com/2014/09/30/wo-konnen-wir-noch-mit-nachbarn-tratschen/

https://fritzendl.wordpress.com/2014/12/29/die-osmanen-sind-jetzt-unsere-nachbarn/

https://fritzendl.wordpress.com/2015/04/30/gute-nachbarschaft-fangt-im-wohnhaus-an/

https://fritzendl.wordpress.com/2015/09/30/integration-beginnt-im-wohnhaus-und-graetzl/

https://fritzendl.wordpress.com/2018/07/28/die-alte-gebietsbetreuung-favoriten-fehlt-uns-sehr/

https://fritzendl.wordpress.com/2019/04/30/draussen-noch-weiter-draussen-und-dazwischen/